Die häufigsten Fehler im TikTok-Marketing: Was Du als Unternehmer beachten solltest

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TikTok-Marketing: Smartphone mit TikTok Logo auf weißen Hintergrund liegt auf dem Tisch - Foto: © antonbe - pixabay.com
Die häufigsten Fehler im TikTok-Marketing: Was Unternehmen beachten sollten - Foto: © antonbe - pixabay.com

Social Media ist für die meisten Unternehmen untrennbar mit dem eigenen Marketing-Mix verbunden. Schließlich bietet es viele Möglichkeiten, die eigene Zielgruppe schnell, einfach und vergleichsweise günstig zu erreichen. Auch stärkt die Aktivität auf beliebten Plattformen wie TikTok die Markenbekanntheit sowie das Vertrauen in das eigene Angebot nachhaltig. Dank dieser Vorteile lassen sich aus ursprünglichen Interessenten im Laufe der Zeit begeisterte Fans mithilfe von zielgerichtetem Social-Media-Marketing machen. Jedoch begehen Unternehmen besonders auf TikTok immer wieder häufige Fehler, die sie mehr als nur Reichweite kosten. Welche sind das und wie können sie diese vermeiden?

1. Zu wenige Inhalte

Viele Unternehmen sind es gewohnt, einmal oder maximal zweimal jährlich ein Imagevideo zu produzieren. Diese Clips sind meist mit einem hohen Aufwand verbunden – zeitlich, nervlich und finanziell. Entsprechend investieren diese Firmen einen vergleichbaren Beitrag in ihre TikTok-Videos. Das Problem ist hier: Qualitativer Content überzeugt zwar, eine seltene Veröffentlichungsfrequenz aber nicht. Unternehmen müssen viel mehr Inhalte auf ihrem Kanal bereitstellen, um damit erfolgreich zu sein.

So profitieren sie nicht nur von potenziell mehr Reichweite und Interaktionen, was dem Algorithmus auffallen wird. Auch können Unternehmen aufgrund ihres hohen Outputs an Content herausfinden, was ihre Zielgruppe auf TikTok wirklich überzeugt. Es gilt also, einen cleveren Kompromiss einzugehen: Die Qualität des Contents muss hoch sein. Dennoch ist Perfektion nichts, was auf TikTok erfolgreich macht. Wichtiger ist Authentizität, um Marketing-Trends zielgerichtet zu nutzen. Diese Nahbarkeit sorgt für eine langfristig engagierte Community, die sich mit dem eigenen Content identifizieren kann und möchte.

2. Die Hashtags als eine der häufigsten Fehlerquellen im TikTok-Marketing

Marketing-Trends kommen und gehen. Videos scheinen jedoch zu bleiben. Nicht nur am Erfolg von TikTok ist das abzulesen. Auch auf anderen sozialen Netzwerken wird dieser Content immer wichtiger. Dennoch sind Videos kein Garant, um erfolgreich über TikTok und Co. zu werben. Kleine Details wie der richtige Einsatz von Hashtags spielen eine ebenso wichtige Rolle.

Dabei machen Unternehmen bei der Verschlagwortung ihrer Posts besonders häufig den Fehler, zu viele Hashtags zu nutzen. Auch irrelevante Schlagwörter sind ein hausgemachtes Problem zahlreicher Firmen auf TikTok. Zudem setzen diese gerne auf die Hashtags, die überdurchschnittlich oft gesucht werden. So ist die Konkurrenz hoch, aber die Relevanz für die eigene Zielgruppe häufig überschaubar. Manchmal nutzen Unternehmen auch nur die meistgesuchten Begriffe. Egal, um welchen dieser drei häufigen Fehler es sich handelt: Jeder von ihnen sorgt dafür, dass der eigene Content nur suboptimal performen wird.

3. Der Fokus liegt auf Werbung

Ein weiterer großer Fehler, den viele Unternehmen nicht nur auf TikTok machen, ist der Fokus auf Werbung. Sie präsentieren sich und ihr Angebot, aber erfüllen kein Bedürfnis ihrer Zielgruppe. Essenziell ist jedoch genau das – unabhängig der Social-Media-Plattform. Es gilt also, den Bedarf der potenziellen Kunden organisch zu erfüllen. Hierfür eignen sich unterhaltsame Inhalte besonders gut. Auch Informationen oder authentische Einblicke in den Unternehmensalltag sind erfolgversprechende Formate. Hin und wieder darf natürlich auch Werbung geteilt werden. Der Fokus des Kanals sollte dennoch auf organischem Content liegen, der der Zielgruppe auf den Leib geschneidert ist.

Hanna Kern
Hanna Kern ist Businesscoach und begleitet bereits seit zehn Jahren kleine und mittelständische Unternehmen. Sie analysiert Prozesse, deckt verborgene Potentiale auf und hilft, Teams zu bilden und sie voranzutreiben. Sie beschäftigt sich insbesondere auch mit der neuen Arbeitsrealität, die sich seit der Coronapandemie entwickelt hat.

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