Social Selling: 5 Tipps zum digitalen Beziehungsaufbau

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Social Media ist eines der besten Marketing-Tools auf dem Markt: Du kannst wachsen und ein großes Publikum mit Inhalten und Werbung erreichen. Außerdem sind die Menschen, die dich mögen und/oder dir folgen deine Fans, also bereits Teil deiner Zielgruppe. Die Meisten sind jedoch eher abgeneigt vom Thema Verkaufen auf diesen Plattformen. Sie sehen Seiten wie Facebook, Instagram und Twitter als Orte, an denen sie Inhalte austauschen und mit Freunden, Familien und auch Marken interagieren können.

Bevor du also unüberlegt loslegst ist es wichtig, auf die richtige Art und Weise an dieses Thema heranzugehen. Tust du das nicht, könntest du dein Publikum verschrecken, was früher oder später dazu führt, dass man dich entliked oder dir entfolgt, da interessante Gespräche und ansprechende Inhalte erwartet wurden, die eben nicht vermarktet werden.

Social Selling: Das steckt dahinter

Was verbirgt sich also hinter dem Begriff Social Selling? Social Selling bedeutet nicht, dein Produkt oder deine Dienstleistung online zu bewerben, damit es Leute kaufen können, sondern:

Beim Social Selling nutzt du Social Media dazu, um dich mit potenziellen Kunden zu verbinden und Beziehungen zu pflegen, um diese Menschen dann als Kunden zu gewinnen.

Jetzt, da wir Social Selling definiert haben, lass uns zum wichtigsten Teil kommen, nämlich den, was du tun kannst, um deine Erfolgschancen zu erhöhen.

1. Denk an Beziehungen, statt an Geldscheine

Stelle sicher, dass du relevante, freie Inhalte veröffentlichst. Du möchtest als ein Experte deiner Branche bekannt werden werden, also konzentriere dich darauf, deinen Usern einen gewissen Mehrwert zu bieten.

Laut einer Studie von LinkedIn bevorzugen potentielle Käufer, die in Social Media aktiv sind, den Input von Branchenexperten. Darüber hinaus sind 76 Prozent der Käufer bereit, ein Gespräch mit potenziellen Anbietern zu führen.

Lerne deine potenziellen Kunden kennen, indem du ihnen interessierte Fragen stellst, ihre Fragen zeitnah beantwortest und auf Kommentare antwortest. Je mehr Vertrauen und Loyalität du aufbaust, desto besser sind deine Chancen, einen Follower in einen zahlenden Kunden zu verwandeln.

2. Nimm dir Zeit bei der Einrichtung deines Kontos

Sorge dafür, dass deine Biografie beziehungsweise dein Profil auf allen Plattformen, die du für den sozialen Verkauf nutzen möchtest, ausgefüllt ist. Du solltest deine Website-URL, dein „Über uns“, deine Telefonnummer und alle anderen relevanten Kontaktinformationen angeben.

Es kann ebenfalls hilfreich sein, relevante Beiträge zu pinnen, dein Branding hervorzuheben und hochwertige Bilder zu haben, um die Aufmerksamkeit der Follower auf dich zu ziehen. Auch das schafft Vertrauen und Loyalität, sodass sich deine Kunden wohler und sicherer führen, mit dir Geschäfte zu machen.

EXTRA: Bilder für deinen Content: 7 Tipps & Tools [+Infografik]

3. Wähle deine Werbebotschaft mit Bedacht aus

Was auf einer Plattform funktioniert, funktioniert möglicherweise nicht auf der anderen. Wo treiben sich deine potenziellen Kunden gerne herum? Wo reden sie über Geschäftliches, wo holen sie sich Empfehlungen für Restaurants? Hier sind ein paar allgemeine Fakten:

  • LinkedIn ist stärker auf Business ausgerichtet, die User dort sind also mit Marketing-Messaging besser vertraut.
  • Twitter verfügt über eine großartige Suchfunktion, sodass du dich leichter mit potenziellen Kunden verbinden und relevante Themen finden kannst.
  • Facebook hat viele Communities, denen du beitreten und wo dich vernetzen kannst (Denk dran, sei nicht zu aufdringlich!).
  • Instagram und Pinterest sind für Visuals, nicht für lange Textinhalte.

Es ist viel wahrscheinlicher, dass du die richtige Art von Kunden gewinnst, wenn du dein Messaging an jede Plattform einzeln anpasst.

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4. Setze auf User-generated-Content

Du musst nicht die ganze Arbeit des Social Sellings allein machen! Es gibt so viele Möglichkeiten, benutzergenerierte Inhalte (UGC) zu deinem Vorteil zu nutzen, einschließlich:

  • Wettbewerbe und Gewinnspiele, die Follower dazu ermutigen, deine Inhalte, Hashtags und/oder Nachrichten zu teilen.
  • Bewertungen oder Erfahrungsberichte zu deinem Produkt oder deiner Dienstleistung
  • Testimonials

Benutzergenerierte Inhalte helfen nicht nur dir, sondern auch deinen Kunden. Fast 80 Prozent der Befragten geben an, dass UGC ihre Kaufentscheidungen beeinflusst. Eine Win-Win-Situation also!

5. Hinfallen, aufstehen, weitermachen

Jeder Unternehmer sollte sich seine Daten und Statistiken genau ansehen, um festzustellen, was funktioniert und was nicht. Zum Tracken und Messen eignet sich beispielsweise ein digitaler Newsletter-Push oder eine Google Adwords-Kampagne. Stell dir folgendes Stenario vor:

Potentielle Kunden werden von deinem Facebook-Post auf eine Seite deiner Homepage verwiesen, dort verbringen sie aber nur ein paar Sekunden. Geh der Sache auf die Spur, und finde heraus, warum das so ist:

  • Ist deine Botschaft unklar?
  • Ist sie langweilig?
  • Gibt es einen defekten Link?

Wenn du die Pfade deiner Besucher verfolgst, wird schnell deutlich, wo du genauer hinsehen musst.

EXTRA: Analytics nutzen: 7 Tipps für smartes Online-Marketing

Google Analytics ist ein kostenloses Tool, mit dem du deine Website-Statistiken messen kannst. Abgesehen davon gibt es auch kostenpflichtige Tools, die dir dabei helfen können, deine Daten zu analysieren und zu verstehen. Je häufiger und gründlicher du deine Social-Media-Verkaufsversuche testest, desto besser wird dein ROI sein (und desto glücklicher werden deine Follower sein).

Während sich Social Selling von traditionellen Methoden unterscheidet, geht es immer noch darum, Beziehungen und Glaubwürdigkeit aufzubauen. Konzentriere dich zuerst auf die Person hinter der Plattform, anstatt auf den Verkauf und das große Geld machen. Nimm dir die Zeit, Verbindungen und Beziehungen aufzubauen, und du wirst eine Community von potenziellen Kunden schaffen, die sich freuen wird, von dir zu hören.

EXTRA: „Like!“: So verdienst du Geld mit Social Media [Rezension]

Dieser Artikel wurde von Susan Friesen auf Englisch verfasst und am 16.08.2019 auf www.born2invest.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können!

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