OKR-Methode: Damit wurde Google erfolgreich (Teil IV)

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OKR-Methode: Damit wurde Google erfolgreich (Teil IV)
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Die OKR-Methode ist eine Managmentstrategie, welche Google erfolgreich machte. Erfahre mehr über die Geschichte der Strategie und erhalte fünf Tipps, wie du diese richtig anwendest.

Im ersten Teil dieser Artikelserie wurden Beispiele für die richtige Formulierung von OKRs aufgezeigt. Anschließend kannst du im zweiten Teil mehr über Ziele erfahren und im dritten Teil die Vorteile der OKR-Methode näher ergründen.

Geschichte der OKRs

Um die Geschichte kurz zu beleuchten, wollen wir in die 1970er Jahre zurückblicken: Discos sind beliebt und Schlaghosen sind die neueste Modeerscheinung. Andrew Grove, Präsident von Intel, entwickelte und implementierte zuerst OKRs in seiner Firma. Danach dokumentierte er die wichtigsten Prinzipien in dem Buch „High Output Management“.

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Zudem formte Andy Grove das Management in etwas Einfacheres und Leichteres um, indem er zwei wesentliche Fragen stellte:

  • Wo möchte ich hingehen?
  • Wie werde ich mein Tempo bestimmen, um dorthin zu gelangen?

Im Jahre 1974 kam John Doerr zu Intel, woraufhin ihm die OKRs vorgestellt wurden. Später fungierte Doerr als Berater für Google. Folglich stellte er 1999 den Gründern von Google OKRs vor. Heute ist Doerr dafür bekannt, dass er sich für die Lösung der Zielsetzung einsetzt, zumal Google OKRs noch heute verwendet.

Seither hat sich die Methode auch bei vielen anderen Unternehmen etabliert, darunter:

  • Google
  • Twitter
  • Spotify
  • LinkedIn
  • Amazon
  • und viele mehr

Die größte Veränderung in den letzten Jahren war zunächst das explosive Wachstum der OKR-AnwenderInnen sowie der Technologie zur Implementierung.

OKR: Die ersten Schritte

Die Grundstruktur der OKR-Methode ist recht einfach und schlank. Du kannst OKRs in einer Tabellenkalkulation oder einer speziellen OKR-Software definieren. Befolge diese fünf Schritte, wenn du anfangen möchtest:

1. Setze dir Ziele

Wenn du die ersten OKRs festlegen möchtest, solltest du zunächst ein Ziel für dein Unternehmen definieren. (Wenn du besser in der Formulierung von OKRs wirst, kannst du weitere Unternehmensziele hinzufügen, aber du solltest nie mehr als fünf Ziele haben).

Kommuniziere und erkläre dieses Ziel deinen Teams und Abteilungen z.B.:

  • Produktentwicklung
  • Marketing
  • Verkauf
  • usw.

Bitte deine Teams ihre beitragenden Ziele auf das Unternehmensziel auszurichten. Außerdem sollte jedes Team darüber nachdenken, wie es dazu beitragen kann, die Unternehmensziele voranzubringen.

Denke daran, dass die Ziele ehrgeizig, qualitativ, zeitgebunden und umsetzbar sein sollten.

2. Definiere deine Schlüsselergebnisse

Lege für jedes Team drei bis vier messbare Schlüsselergebnisse fest. Warum? Denn die Schlüsselergebnisse messen, wie nahe du dem Erreichen deines Teamziels kommst. Des Weiteren benötigen die Unternehmensziele keine Schlüsselergebnisse, da diese Ziele von den OKRs des Teams vorangetrieben werden.

Messbare Schlüsselergebnisse können auf unterschiedliche Weise festgelegt werden:

  • Erhöhe ______ von X auf Y
  • Reduziere ______ um X%
  • Verbessere ______ um bis zu X%

Des Weiteren können Schlüsselergebnisse auf Wachstum, Leistung, Umsatz oder Engagement basieren.

3. Aktualisiere deine OKRs

Während du die OKRs deiner Teams vierteljährlich festlegen solltest, ist es wichtig deine OKRs jede Woche durchzugehen. Auf diese Weise kannst du sicherstellen, dass du deine Ziele nicht aus den Augen verlierst und den Teammitgliedern bei Bedarf Feedback gibst.

4. Plane deine Aufgaben

Es ist auch wichtig OKRs in deine wöchentlichen Aufgaben einzubeziehen. Folglich solltest du dir dir jede Woche überlegen, auf welche Projekte und Pläne du dich konzentrieren willst, um deine Ziele zu erreichen.

Schreibe deine Ziele auch auf.

Auf diese Weise kannst du sehen, wie all deine Bemühungen dir helfen, um deine Ziele zu erreichen.

5. Überprüfe deine OKRs

Am Ende des Quartals sollte jedes Team auf die Leistung ihrer OKRs zurückblicken. Analysiere, was gut gemacht wurde und was man noch verbessern könnte. Anschließend kannst du mit der Planung der nächsten OKRs deines Teams beginnen.

Unternehmensweit solltest du hingegen zwei bis drei Mal pro Quartal ein OKR-Review durchführen lassen, um Gedanken und Erkenntnisse auszutauschen.

TEIL I: OKR-Methode: Definition, Beispiele und Video

TEIL II: OKR-Methode: So hältst du deine Ziele im Fokus

TEIL III: Welche Vorteile bietet die OKR-Methode?

Dieser Artikel wurde auf Englisch verfasst und auf www.weekdone.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können.

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