4 Gründe, warum deine Jobsuche nicht erfolgreich ist

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4 Gründe, warum deine Jobsuche nicht erfolgreich ist
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Es ist wichtiger denn je, sich auf dem Arbeitsmarkt zu behaupten. Leider tun sich viele Arbeitssuchende schwer und fragen sich, warum ihre Suche so lange dauert. Einige Gründe, warum deine Jobsuche nicht zum Erfolg führt, findest du hier.

Dein Lebenslauf spiegelt nicht deine angestrebte Stelle wider

Ein häufiger Fehler, den Arbeitssuchende machen, ist, dass ihr Lebenslauf ihre vorherigen Positionen widerspiegelt und nicht den Job, den sie wollen. Wenn du zum Beispiel die letzten Jahre in der Marketingkommunikation gearbeitet hast, aber in die Geschäftsentwicklung wechseln möchtest, sollte dein Lebenslauf deine Fähigkeiten und Erfahrungen in diesem Bereich hervorheben. Es ist einfach, einen allgemeinen Lebenslauf zu schreiben, der frühere Jobtitel und Errungenschaften auflistet, aber Personalverantwortliche suchen nach Bewerbern, die speziell auf die zu besetzenden Positionen zugeschnitten sind. Wenn du deinen Lebenslauf auf die gewünschte Stelle zuschneidest, wird dir das helfen, deinen Traumjob zu bekommen.

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Deine Jobsuche ist zu breit gefächert

Einige Arbeitssuchende wollen „ihre Optionen offen halten“ und gehen die Jobsuche deshalb absichtlich breit gefächert an. Ein besserer Ansatz ist es jedoch herauszufinden, welche Stelle du tatsächlich willst und nicht nur, wofür du gut geeignet wärst. Es mag hunderte von Stellen geben, für die du sehr gut qualifiziert bist, aber würden sie dich wirklich begeistern?

Während Fähigkeiten und Erfahrung essentiell sind, suchen Personalverantwortliche auch nach Leidenschaft.

Für einige PersonalerInnen ist es sogar das wichtigste Kriterium. Das liegt daran, dass Fähigkeiten gelehrt werden können, aber Leidenschaft nicht. Identifiziere Rollen, für die du dich begeistern kannst, so dass du dich voll und ganz in das Vorstellungsgespräch einbringen kannst. Auf diese Weise kannst du deutlich machen, wie begeistert du von der Stelle bist.

Du ignorierst den verdeckten Stellenmarkt

Wenn du dich nur auf ausgeschriebene Stellenausschreibungen bewirbst, verpasst du eine große Chance. Im verdeckten Arbeitsmarkt geht es darum, frühzeitig mit Personalchefs und RecruiterInnen in Kontakt zu treten, idealerweise bevor die Stelle ausgeschrieben wird. Deshalb ist es so wichtig, deine Social Media Profile zu aktualisieren. Denn zum Beispiel auf LinkedIn suchen RecruiterInnen aktiv nach Top-KandidatInnen, basierend auf bestimmten Keywords.

Networking ist ebenfalls entscheidend. Konzentriere deine Energie auf den Aufbau von Beziehungen, um Zugang zu Insider-Informationen über Jobangebote zu erhalten, die vielleicht noch nicht öffentlich ausgeschrieben wurden. Beginne mit Leuten, die du kennst, und wende dich dann an Freunde von Freunden. Finde heraus, wer die Entscheidungsträger in deinen Zielunternehmen sind und frage sie nach einem 15- oder 20-minütigen virtuellen Treffen, um mehr über die Unternehmenskultur zu erfahren. Verlasse deine Komfortzone und formuliere Botschaften, die auf die jeweilige Person zugeschnitten sind. Du wirst überrascht sein, wie viele positive Antworten du erhalten wirst.

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Du nutzt die Vorteile von sozialen Medien nicht

Soziale Medien sind zu einem wertvollen Werkzeug der Jobsuche geworden, das viele potenzielle KandidatInnen unterschätzen. Nutze soziale Medien, um Unternehmen zu recherchieren, an denen du interessiert bist. Identifiziere Führungskräfte und nimm Kontakt mit ihnen auf. Indem du ihnen folgst und ihre Tweets oder Posts kommentierst, kannst du dich als potenzieller Kandidat hervorheben.

Wenn du präsent bist und zeigst, was dich ausmacht, hast du einen Vorteil gegenüber anderen Jobsuchenden.

Poste Beiträge, die für deine Karriere oder dein Fachgebiet relevant sind, um dich als VordenkerIn zu etablieren. Bemühe dich dabei um einen einheitlichen Stil auf all deinen Social Media Profilen. Du solltest diese Plattformen nicht nur für die Jobsuche nutzen, sondern auch, um deine persönliche Marke aufzubauen.

Dieser Artikel wurde von Caroline Castrillon auf Englisch verfasst und am 11. April 2021 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren LeserInnen zu relevanten Themen austauschen können.

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