5 Tipps, wie du deinen Lebenslauf verbessern kannst

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5 Tipps, wie du deinen Lebenslauf verbessern kannst
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Wenn du auf Jobsuche bist, dient dein Lebenslauf als der erste Eindruck, den du bei einem Unternehmen hinterlässt. Dein Lebenslauf muss deine Fähigkeiten und Talente hervorheben und zeigen, wie du dich von anderen BewerberInnen unterscheidest. Befolge diese fünf Tipps, um sicherzustellen, dass dein Lebenslauf all das tut.

1. Jobinformationen im Lebenslauf

Ist es schon eine Weile her, dass du deinen Lebenslauf das letzte Mal aktualisiert hast? Du solltest sicherstellen, dass alle Änderungen an deinen beruflichen Aufgaben und Leistungen berücksichtigt sind. Dies klingt simpel, jedoch vergessen es viele ArbeitnehmerInnen.

Achte darauf, welche Zeitangaben du angibst. Wir schreiben das Jahr 2021 – wenn du aus Versehen 2020 angibst, werden deine drei Jahre Erfahrung zu zwei Jahren. Stelle also sicher, dass du diese Zahlen entsprechend aktualisierst.

2. Streiche alles, was nicht mehr relevant ist

Gehe deine Stellenbeschreibungen, Fähigkeiten und Ausbildungsfelder durch, um zu sehen, ob es Punkte gibt, die du entfernen kannst. Wenn du mehr Berufserfahrung sammelst, kannst du Dinge aus der Anfangszeit deiner Karriere zu löschen. Als Beispiel gelten außerschulische Aktivitäten oder Teilzeitjobs, die für deine aktuelle Karriere nicht mehr relevant sind.

3. Fähigkeiten und Zertifizierungen

Füge zu deinem aktualisierten Lebenslauf alle neuen Zertifizierungen und relevanten Fähigkeiten hinzu. Wenn du beispielsweise in den letzten drei Jahren eine spezielle Zertifizierung (Ausbilderschein, etc.) erworben hast, könntest diese angeben. Die aktuelle Zertifizierung sollte deine Einstellungschancen erhöhen.

EXTRA: Jobsuche: Digitale Bewerbung ist mehr als ein Lebenslauf mit Videoclip

Achte darauf, dass alles, was du im Abschnitt „Fähigkeiten“ auflistest, in direktem Zusammenhang mit der Stelle oder dem Berufsfeld steht, auf das du dich bewirbst. Die Auflistung allzu allgemeiner Fähigkeiten, die die meisten Menschen ebenfalls haben, nimmt nur Platz weg und trägt nicht zur Wertschöpfung bei.

4. Formatierung

Formatiere deinen Lebenslauf so, dass er sowohl von Menschen als auch von einer KI leicht gelesen werden kann. Der erste Blick auf deinen Lebenslauf wird wahrscheinlich von einer KI über ein Bewerbermanagementsystem (BMS) erfolgen. Nachdem dein Lebenslauf diese Phase durchlaufen hat, wird er von einem Menschen überprüft. Halte die dein Layout sauber und einfach und stelle sicher, dass deine Formatierung im gesamten Lebenslauf einheitlich ist.

Ändere Absätze oder lange Textblöcke in Aufzählungspunkte und verwende eine gut lesbare Schriftart wie Arial in Größe 10 oder 11. Setze Überschriften, Jobtitel und Abschnittsbeschreibungen in Fettdruck, damit sie beim Überfliegen hervorstechen. Ändere geschriebene Zahlen in Ziffern, da eine Zahl mehr hervorsticht als ein Wort.

5. Einfacher Dateinamen für Lebenslauf

Halte den Dateinamen einfach und folge diesem Format:

  • Vorname Nachname, Lebenslauf, Jahr

So stellest du sicher, dass du immer den richtigen Lebenslauf zu deiner Bewerbung hochlädst, und du kannst ihn später leicht wiederfinden.

EXTRA: Vorsicht vor diesen Bewerbungsfehlern

Die Datei sollte entweder ein Word-Dokument (.docx) oder ein PDF sein. Word-Dokumente sind für ein BMS leichter zu lesen, daher solltest im Zweifelsfall bei diesem Format bleiben.

Der Vorteil einer PDF-Datei ist, dass die Formatierung konsistent bleibt, unabhängig davon, wie sie geöffnet wird. Wenn du die Datei also direkt an einen Personalverantwortlichen oder eine Personalverantwortliche sendest, ist eine PDF-Datei die bessere Wahl. Überprüfe immer die Anweisungen, da einige Systeme den Dateityp auflisten, der eingereicht werden muss.

Dieser Artikel wurde von Ashira Prossack auf Englisch verfasst und am 19. Januar 2021 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren LeserInnen zu relevanten Themen austauschen können.

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