Online-müde? 8 Tipps für webbasierte Trainings, die motivieren

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Digitalisierung: Bleibt Weiterbildung jetzt digital?
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Homeoffice, Videokonferenzen, Weiterbildung und oft sogar der Kontakt mit Freunden – aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie und den damit verbundenen Abstandsregeln haben sich viele Bereiche unseres Lebens in den letzten Monaten stark in die digitale Welt verlagert. Gleichzeitig macht sich jedoch auch eine schleichende Online-Müdigkeit bei den ArbeitnehmerInnen breit. Wir merken: ganz so einfach lässt sich der persönliche Kontakt und die Vermittlung von Wissen eben nicht eins zu eins in die digitale Welt übertragen. Welche Kriterien webbasierte Trainings erfüllen sollten, um auch online-müde MitarbeiterInnen erfolgreich und messbar weiterzubilden, erfährst du hier.

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8 Tipps für webbasierte Trainings

Bei allen Vorteilen des digitalen Lernens wie zeitliche, örtliche und inhaltliche Flexibilität, Kosteneinsparungen und bessere Skalierbarkeit im Unternehmen, bestehen auch bei den Anbietern von webbasierten Trainings große Qualitätsunterschiede, die einen wesentlichen Einfluss auf die erfolgreiche Wissensvermittlung haben. Darauf solltest du achten, um deine MitarbeiterInnen bei der Stange zu halten:

1. Lernhäppchen servieren

Die Aufmerksamkeitsspanne am Bildschirm ist sehr viel kürzer, als bei Präsenztrainings. Lerneinheiten werden daher besser kurz und knapp gestaltet. Größere Themenbereiche sollten lieber in kleinere Wissenshappen unterteilt werden, um die TeilnehmerInnen mit “Lernquikkies” bei der Stange zu halten.

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2. Flexibilität bei den verwendeten Endgeräten

Für die volle Flexibilität sollte das webbasierte Training auf allen Endgeräten wie Desktop, Tablet oder Mobiltelefon verfügbar sein. So können die MitarbeiterInnen die kurzen Lernhappen an jedem Ort bearbeiten.

3. Praxisnahe Inhalte

Durch die Nutzung von Social Media und sich ständig verbessernder Algorithmen sind wir es gewohnt, nur relevante Inhalte zu sehen. Bei einem webbasierten Service-Training für Sportartikel-Verkäufer sollten die Praxisbeispiele daher nicht aus der Gastronomie stammen. Auch wenn die grundsätzlichen Lerninhalte gleich sein können, sollte der Transfer in den Arbeitsalltag so direkt wie möglich erfolgen.

4. Abwechslung ist Trumpf

Um die Aufmerksamkeit der TeilnehmerInnen möglichst lange hoch zu halten, müssen die Ansätze zur Vermittlung der Lerninhalte möglichst abwechslungsreich sein. Denkbar sind hier Erklärfilme, Videos, Quizze, interaktive Module zum Klicken, Swipen, Sortieren oder die Begleitung durch einen Trainings-Avatar, der charmant durch die Module führt.

Gamification ist hier außerdem ein wichtiges Thema. Es lernt sich in jedem Alter leichter, wenn es spielerisch passiert.

5. Individualisierte Module

Bei guten webbasierten Trainings können die Module für die TeilnehmerInnen angepasst konfiguriert werden. Lernmodule werden dementsprechend auf den jeweils individuellen Kenntnisstand hin zusammengestellt. So wird jeder Lernende dort abgeholt, wo er steht, um am Ende alle gemeinsam ein einheitliches Level zu erreichen und niemanden zu unter- oder überfordern.

6. Onboarding der Mitarbeiter

Ist ein webbasiertes Training in einem Unternehmen geplant, lohnt es sich die MitarbeiterInnen frühzeitig bei der Planung einzubinden. Denn Partizipation ist ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Weiterbildung. Abfragen zu den Wünschen der MitarbeiterInnen sollten bei der Planung der Inhalte möglichst integriert werden. Damit erhalten die Lerninhalte eine zusätzliche Relevanz für die TeilnehmerInnen. Darüber hinaus signalisiert es Wertschätzung gegenüber den MitarbeiterInnen, denn es macht sie zu aktiven GestalterInnen der Weiterbildung.

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7. Fortschritt verfolgen

Eine gewisse Selbstmotivation und Eigeninitiative vorausgesetzt, ist es wichtig, die Fortschritte sichtbar zu machen. Erfolge können ganz im Sinne der Gamification als Wettkampf im Team gestaltet werden. Dabei können zum Beispiel Sterne gesammelt werden, neue Level erreicht oder Teamleistungen belohnt werden.

8. Für Nachhaltigkeit sorgen

Um ein digitales Training möglichst nachhaltig in den Arbeitsalltag zu transferieren empfiehlt es sich, einen guten Mix aus digitalem Lernen und virtuelle – oder besser noch – gezielt eingesetzte Präsenzspotlights zu gestalten. Dadurch können die Inhalte über den persönlichen Erfahrungsaustausch verfestigt und vor allem offene Fragen und Anregungen eingebunden werden.

Webbasierte Trainings als Weiterbildungsmöglichkeit

Webbasierte Trainings bieten nicht nur in Zeiten von Social Distancing tolle Möglichkeiten, MitarbeiterInnen flexibel weiterzubilden, vorausgesetzt, die Übersetzung der Inhalte in das digitale Medium erfolgt abwechslungsreich und zielgruppengerecht. Spaß und Teilhabe sollten als wichtiger Motivator für die erfolgreiche Weiterbildung der MitarbeiterInnen bei der Wahl des passenden Anbieters auf jeden Fall auch eine Rolle spielen.

Ulrike Ross
Ulrike Ross ist Trainerin und Geschäftsführerin von Kundenliebling – die Agentur für Kundenbegeisterung, die sich mit Kundencoach.online auf die Konzeption und Umsetzung von webbasierten Trainings für Kundenservice spezialisiert hat.

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