Lokale Unternehmen in Corona-Zeiten unterstützen: 10 Ideen

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Selbstständig in Corona-Zeiten: Was tun, wenn kein Geld für die Miete übrig bleibt?
© Irina - stock.adobe.com

Die Corona-Krise hat viele Existenzen an ihre Grenzen gebracht. Vor allem aber hat es die kleinen und lokalen Betriebe getroffen, welche unsere Unterstützung nun am meisten brauchen. 10 einfache Rettungsmaßnahmen, mit denen du lokale Unternehmen unterstützen kannst, werden dir jetzt vorgestellt.

1. Obst und Gemüse auf dem Markt kaufen

In so gut wie jedem Dorf gibt es Frischemärkte, auf welchen regionales Obst und Gemüse angeboten wird. Im Internet kannst du dich darüber schlau machen, wo und wann der nächste Markt in deiner Nähe stattfindet. So bereitest du nicht nur den VerkäuferInnen eine große Freude, sondern dein Körper freut sich auch noch über die gesunde Zufuhr an Lebensmittel.

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2. Backwaren beim Bäcker um die Ecke kaufen

Viele große Supermärkte besitzen mittlerweile eine eigene Backwarenabteilung. Doch möchte man wirklich Backwaren aus Massenproduktion? Lieber esse ich die Leckereien aus der kleinen Bäckerei um die Ecke, welche jeden Morgen frisch und mit Liebe hergestellt werden.

3. Ab in den Garten

Die Corona-Krise eignet sich perfekt dazu, Gartenarbeit zu betreiben und somit lokale Floristen und Gärtnereien zu unterstützen. Wenn du keinen Garten besitzt, kannst du dir auf dem Balkon eine kleine grüne Oase erschaffen oder deinen Räumen mit Zimmerpflanzen mehr Lebendigkeit geben.

4. Auf Online-Angebote zurückkommen

Viele lokale Sportstudios bieten während der Krise Online-Stunden an. Schau am besten auf die Homepage deines Lieblings Yoga- oder Sportstudios. Sicherlich findest du dort den einen oder anderen virtuellen Sportkurs und musst somit nicht darauf verzichten, deinem Hobby nachzugehen.

5. Gutscheine verschenken

Einfach mal beim nächsten Geburtstag darauf verzichten, Gutscheine von großen Massenhändlern zu verschenken, sondern diesen lieber bei den kleinen Betrieben in der Nachbarschaft erwerben.

6. Essen liefern lassen

Viele lokale Gastronomen mussten während der Krise ihre Türen schließen. Nichtsdestotrotz kann man sie trotzdem unterstützen, indem man sich das Essen einfach bestellt. Einige Restaurants bieten sogar einen Lieferservice an. So musst du nicht auf die kulinarischen Köstlichkeiten verzichten.

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7. Reservierungen rechtzeitig absagen

Haben die Restaurants und Cafe’s doch geöffnet, müssen aufgrund einer hohen Anzahl an Gästen oft Reservierungen vorgenommen werden. Natürlich kommt es immer wieder vor, dass mal etwas dazwischenkommt. Doch wird eine Reservierung nicht rechtzeitig abgesagt, so verliert das Restaurant dessen Einnahmen und es ist schwierig, in dieser kurzen Zeit den Tisch mit neuen Gästen zu belegen. Achte deshalb darauf, deine Reservierungen rechtzeitig abzusagen, falls du doch nicht erscheinen kannst.

8. Lokale Künstler und Handwerker unterstützen

Anstatt alles immer selbst zu machen, Musik zu streamen oder Kunst bei großen Online-Konzernen zu kaufen, warum nicht lieber den Handwerker um die Ecke anrufen? Somit ist professionelle Hilfe gewährleistet und eine nette Unterhaltung gibt’s noch gratis obendrauf. Wenn du durch deinen Wohnort schlenderst, entdeckst du vielleicht auch den einen oder anderen Künstler, welcher seine CDs oder Bilder anbietet und sich sehr über deine Wertschätzung freuen würde.

9. Bücher in der kleinen Buchhandlung nebenan kaufen

Anstatt deine Bücher bei großen Händlern zu erwerben, kannst du auch Glück haben in der niedlichen Buchhandlung nebenan dein Exemplar zu finden und gleichzeitig den einzigartigen Geruch verschiedener Bücher wahrzunehmen.

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10. Kaffee to go kaufen

Anstatt dir deinen Kaffee selbst morgens zu brühen, mache doch lieber einen kleinen erfrischenden Spaziergang zum nächsten Café und kaufe dir einen Kaffee zum Mitnehmen (am besten mit einem selbst mitgebrachten Becher). Somit unterstützt du ein lokales Unternehmen und kannst gleichzeitig die Vögel zwitschern hören und deinen Körper in Bewegung bringen.

Die Unterstützung lokaler Unternehmen ist also gar nicht so schwer

Es gibt viele Möglichkeiten lokale Unternehmen zu unterstützen. Schau doch einfach mal vor deinem nächsten Einkauf in den Großmarkt, ob es die Dinge nicht auch in kleinen und lokalen Märkten gibt und tu etwas Gutes für dich und deine Umwelt.

Wolfgang Gröll
Wolfgang Gröll ist Spezialist und Erfolgsgarant, wenn es um Bürger- und Dorfläden geht. Seine Philosophie ist es, in den kleinen Dörfern in ganz Deutschland gut funktionierende Dorfläden, mit viel regionalen Produkten, erfolgreich zu gründen. Deren Image und Bekanntheitsgrad zu verbessern, steht bei ihm im Vordergrund.

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