Visual Marketing: 5 Basics für deine Content-Strategie

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Visual Marketing: 5 Basics für deine Content-Strategie
© Yury Zap – stock.adobe.com

Die meisten Menschen verstehen intuitiv, dass visuelle Kommunikation wichtig ist. Schließlich heißt es nicht umsonst: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Egal ob du Kleidung, Pauschalreisen oder spezielle Flugzeugteile verkaufst, der richtige visuelle Content macht den Unterschied. Die heutigen Social Media versierten Verbraucher sind ungeduldig, haben wenig Zeit und eine riesige Auswahl. Visual Content kann das Zünglein an der Waage sein, das darüber entscheidet, ob ein Verkauf stattfindet oder ob ein potenzieller Käufer lieber weiter browst.

Hier sind die Top 5 Visual-Content-Basics, die du bei der Erstellung von überzeugenden, visuellen Inhalten unbedingt berücksichtigen solltest.

1. Ersetze Wörter durch Bilder

Laut einer Studie von Microsoft aus dem Jahr 2015 ist die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne auf nur acht Sekunden gesunken und damit niedriger als bei einem Goldfisch. Das bedeutet, dass sich deine Botschaft schnell durchsetzen muss. Am einfachsten gelingt dies mit Bildern und Videos.

Die Forschung zeigt, dass wir uns an das, was wir sehen, viel besser erinnern als an das, was wir lesen.

Visuelle Inhalte werden 94 Prozent mal mehr angesehen als Inhalte ohne jegliche Visualisierung. Bilder sind nicht nur zweckmäßig, sondern auch emotional. Ein einziges Bild kann die Essenz, Werte und Gesamtästhetik einer Marke vermitteln.

Profi-Tipp: Wenn du das nächste Mal deine Website überarbeitest, überlege, Textteile durch Fotos, Illustrationen, Infografiken oder Videos zu ersetzen. Wenn du dein nächstes Whitepaper oder E-Book schreibst, nutze mehr visuelle Inhalte und emotionale Hooks und lass deine Bilder Bände sprechen.

EXTRA: Bilder für deinen Content: 7 Tipps & Tools [+Infografik]

2. Die Old-School-Fotoregeln gelten noch immer

Eine der ersten und wichtigsten Regeln in der Fotografie ist die Drittel-Regel. Die Kompositionsregel schlägt vor, dass du den Rahmen sowohl horizontal als auch vertikal in Drittel unterteilst und dein Motiv innerhalb eines der Schnittpunkte ausrichtest. Wenn du deine Bilder für das Web rahmst oder zuschneidest, solltest du diese Regel beachten, da sie den Betrachtern hilft, die wesentlichen Elemente eines Bildes sofort wahrzunehmen.

Profi-Tipp: Beachte beim Zuschneiden, dass mehrere Versionen deiner Bilder auf vielen verschiedenen Bildschirmen und Größen korrekt dargestellt werden müssen. Es besteht die Gefahr, dass wichtige Bildinhalte abgeschnitten werden!

3. Investiere in professionelle Fotografie – es zahlt sich aus!

Maßgeschneiderte Fotografie hat einen enormen Wert für deine Marke und deine Kampagnen. Stock-Fotografie kann in der Not helfen, aber sie ist auch immer die Vision eines anderen. Zuerst musst du zwar ein wenig in professionelle Fotografie investieren, doch es lohnt sich und hilft bei der Umwandlung von Klicks in Kunden.

Profi-Tipp: Den richtigen Fotografen zu finden, ist oft wie eine Lotterie. Am besten fragst du Kollegen, Geschäftspartner und Freunde nach Empfehlungen. Da die meisten Fotografen sich auf einen bestimmten Bereich wie Porträts, Food oder Events spezialisiert haben, solltest du einen kurzen Brief zusammenstellen, welche Art Fotos du brauchst.

4. SEO gilt auch für Visual-Content

Wahrscheinlich wenden deine Webentwickler bereits grundlegende SEO-Techniken, insbesondere die Empfehlungen von Google zur Bildoptimierung, an. Viele Marketing- und Kommunikationsfachleute nutzen jedoch keine SEO-Best-Practices, wenn es um visuelle Inhalte von Kampagnen und Werbematerial geht, und verlieren dadurch wichtiges Ranking-Potenzial.

EXTRA: SEO: 5 Trends, die du verfolgen solltest

Profi-Tipp: Achte darauf, dass du immer eindeutige Bilder verwendest, die für die Seite relevant sind. Die Bilder sollten von höchster Qualität und so klein wie möglich sein. Füge immer eine prägnante Überschrift hinzu und verwende „Alt-Text“ – die Suchmaschinen werden es dir danken.

5. Steigere Engagement und Umsatz durch Video

Die Entscheidung, ob du Videos auf deiner Website verwendest, sollte ein „No-Brainer“ sein. Laut HubSpot sind 64 Prozent der Online-Käufer eher bereit, ein Produkt zu kaufen, nachdem sie sich ein Video darüber angesehen haben. E-Mails mit Videos können die Klickraten sogar um bis zu 300 Prozent steigern. Und doch scheuen sich so viele Unternehmen vor Videos, weil sie sich um Produktionszeit und -kosten sorgen.

Pro-Tipp: Weitere Untersuchungen von HubSpot zeigen, dass Videos unter 90 Sekunden eine hohe Retention Rate von 53 Prozent haben und von 34 Prozent der Zuschauer bis zum Ende abgespielt werden. Halte deine Videoinhalte also kurz und bündig. Das hat auch den Vorteil, dass die Produktionszeit und die Kosten niedriger ausfallen.

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Juli Greenwood
Juli Greenwood ist Director of Global Communications bei Cloudinary und verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in den Bereichen PR und Marketing. Vor Cloudinary leitete Juli ihre eigene integrierte Marketingberatung, wo sie erfolgreiche Marketingprogramme entwickelte und dabei alles von Branding und PR bis hin zu Content-Marketing und Events managte. Seitdem sie zu Beginn ihrer Karriere als Assistentin eines Fotografen gearbeitet hat, hat sie eine Leidenschaft dafür entwickelt, mit visuellen Inhalten Geschichten zu erzählen.

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