Agile Führung: Wer hat die Nase vorn? KMU vs. Großkonzerne

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Agile Führung: Wer hat die Nase vorn? KMU vs. Großkonzerne
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Märkte sind stets in Bewegung, sortieren sich neu und öffnen dabei neue Sparten für das eigene Unternehmen. Nischen werden fortlaufend weniger und enger. Deshalb gilt es, diese zu erkennen und sich massiv darin zu platzieren, denn hier fallen Entscheidungen über den Erfolg der Zukunft. Um sich scharf und sichtbar zu positionieren, darfst du keine Veränderung scheuen.

Wer seinen zukünftigen Platz im Markt halten möchte, muss sich also bewegen, global denken, smart aufstellen und neue Expertise ins Unternehmen holen. Die KMU müssen sich die Frage stellen, wie sie ihr Unternehmen und einzelne Marktsegmente aktiv mitgestalten und in die Zukunft führen wollen. Während sich hiesige Unternehmen derzeit meist in kleinteiligen Fragen verzetteln und den Blick für eine übergreifende Strategie verlieren, holen Wettbewerber im In- und Ausland massiv auf und laufen deutschen Unternehmen den Rang ab. Genau hier liegt die Chance für den deutschen Mittelstand.

Innovation als Dauerzustand

Disruptive neue Technologien und künstliche Intelligenz treiben die Veränderungen in Unternehmen und Gesellschaft gnadenlos voran – Geschwindigkeit und Radikalität nehmen weiter zu. KMU fällt es zunehmend schwerer, am Puls der Zeit zu agieren, obwohl der Mittelstand hinsichtlich Forschung und Entwicklung über hohe Schlagkraft verfügt und mit seinem Wissen, seiner Agilität und Marktnähe überzeugt – vor allem regional. Doch wo Innovationen früher nur begrenzt auftretende Phasen waren, sind sie heute ein Dauerzustand. Dementsprechend werden Unternehmen, Märkte und Produktbereiche im besonderen Maße herausgefordert und geraten unter Druck.

Wer die meisten „relevanten“ Innovationen hervorbringt, sichert sich und seinem Unternehmen die Zukunft.

Besondere Herausforderungen bedeuten für den Mittelstand allerdings auch besondere Chancen. KMU haben gegenüber Konzernen entscheidende Vorteile – wenn sie diese auch nutzen würden. Dazu gehören u. a. flache Hierarchien und kurze Amtswege, die mit erhöhtem Reaktionspotenzial einhergehen. In Kombination mit ihrer regionalen Verbundenheit und langfristiger, oft generationenübergreifender Orientierung verfügen KMU im Grunde über alle nötigen Stärken, um ihre Zukunft zu sichern. Die Schlacht um Marktanteile wird mit dem Codewort „Innovation“ entschieden. Innovation ist die Kunst, Altes und Bekanntes durch neue Augen zu sehen.

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Chancenticket „Digitalisierung“

Dennoch zeigen sich Unternehmen in unserer digitalisierten Gegenwart meist orientierungslos und sind nicht in der Lage, komplexe Strategien zu entwickeln, geschweige denn umzusetzen und zu leben. Digitalisierung bedeutet Individualisierung. Als entscheidender Katalysator der Individualisierung bietet die Digitalisierung einen klaren Vorteil, der vom Mittelstand genutzt werden muss. Persönlichkeiten sind gefragter denn je, und im Einklang mit der Agilität und Marktnähe des Mittelstands ist die Digitalisierung das Chancenticket, sich international und sichtbar zu platzieren. Definiere deine Werte-DNA und schaffe einen persönlichen Fingerabdruck im Markt.

Think smart, think human

Das Erfolgsgeheimnis lautet Mensch. Er ist Erfolgs- und Innovationsfaktor Nr. 1. Es ist für den Mittelstand an der Zeit, sich neu zu positionieren und sich dabei auf seine Kernwerte zu besinnen. Wo KMU über Branchenerfahrung und Infrastruktur verfügen, geben jüngere Unternehmen in der Digitalisierung den Ton an. Viele mittelständisch angesiedelte Unternehmen in Deutschland verkennen jedoch die Chancen sowie die Macht und die Agilität der Start-Ups, die uns große ausländische Marken-Monopole wie Facebook etc. schon lange demonstrieren. Angesichts der vielseitigen Herausforderungen und Veränderungen sollten sich KMU ihrer Vorteile bewusst werden und beginnen, Brücken zu jüngeren Unternehmen schlagen. Nur auf diese Weise können neue Synergien gebildet und die Zukunft aktiv gestaltet werden.

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Verkäufermärkte vs. Käufermärkte

Während die meisten Unternehmen immer noch produktzentriert denken und wenig Verständnis für ihre eigenen Kunden zeigen, solltest du dein Unternehmensimage gezielt als „Kauf-Treiber“ einsetzen. Als produzierendes Unternehmen darf der technische Fortschritt zwar nicht missachtet werden, jedoch machen die Individualität und das Human Branding, welche aus dem Human Potential resultieren, in vielen Fällen den kaufentscheidenden Unterschied. Erkenne Deine Chancen und Potentiale und setze Zeichen und Statements, nach innen, wie nach außen.

Hoffnung ist keine Strategie und ein Ziel ohne Plan ist planlos.

Tipp: Die eigene Unternehmens-DNA muss im Interesse von Angebot und Nachfrage intelligent und geschärft in den Markt und in die Herzen der Menschen gepflanzt werden. Hierzu können die Dynamiken des Marktes zur langfristigen Zukunftsgestaltung genutzt werden.

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