Der SEO-Check für den Webshop – diese 7 Fragen müssen sich OnlinehändlerInnen jetzt stellen

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Webshop: Ein Einkaufswagen mit Kartons steht auf einem Laptop.
Der SEO-Check für den Webshop – diese 7 Fragen müssen sich OnlinehändlerInnen jetzt stellen - Foto: © LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Der E-Commerce liegt ganz im Trend. Viel wird dafür nicht benötigt: Neben einem attraktiven Angebot sollte eine individuelle Webseite erstellt werden. Das an sich ist noch kein Problem. Doch der Euphorie folgt häufig die Tristesse in Form ausbleibender Klicks und Verkäufe. Wer dabei hohe Verluste vermeiden möchte, sollte sich schnell auf die Suche nach möglichen Fehlern begeben.

Vor allem dem SEO-Check kommt dabei eine tragende Rolle zu. Hiermit wird überprüft, ob der Webshop auch so aufgebaut ist, dass er durch die Suchmaschinen erkannt und gefunden wird. Denn wer Produkte verkaufen möchte, muss für die KundInnen sichtbar sein. In diesem Beitrag wird dir gezeigt, welche sieben Fragen HändlerInnen jetzt beantworten müssen, um deinem Shop zu mehr Umsätzen zu verhelfen.

1. Woher kommen die Besucher?

Als VerkäuferIn stehen einem/einer HändlerIn unterschiedliche Tools zur Verfügung, um das Kundenverhalten auf deiner Webseite zu analysieren. Sinnvoll ist es hier auch, danach zu fragen, wie die BesucherInnen in den Shop gekommen sind. Vielleicht haben sie eine Werbeanzeige angeklickt oder das Angebot direkt im Internet gesucht. Durch das Beantworten dieser Frage, kann nachvollzogen werden, welche Änderungen der Webseite zu höherem Traffic führen und welche Werbemaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg einbringen.

2. Wie bewegt sich der Kunde im Shop?

Im zweiten Schritt gilt es auch den Weg der KundInnen durch den Shop zu überschauen. Dabei kann überprüft werden, ob sie beispielsweise von einem Artikel zu einem bestimmten anderen Produkt gelangt. Hier spielt die interne Verlinkung eine große Rolle. Oft genügen hierbei schon kleinere Optimierungen, die den BesucherInnen eine hochwertige Shopping-Experience ermöglichen und ihn genau zu dem Sortiment führt, das er kaufen möchte.

3. Wie agiert die Konkurrenz?

Zugleich sei auch eine Marktanalyse empfohlen. Viele andere HändlerInnen in der Branche werden ebenfalls einen Webshop nutzen. Gibt es Aspekte, die bei ihnen besonders interessant sind? Vermeiden sie vielleicht sogar Fehler, für die man selbst bislang keine Lösung finden konnte? Hier lohnt sich ein Blick darauf, wie es ihnen gelingt, die KunInnen auf ihre Webseite zu locken und sie dort zum Kauf zu bewegen. Auch professionelle Händler können sich dadurch immer noch inspirieren lassen.

4. Welche Produkte verkaufen sich besonders gut?

Sicherlich wird man eine Vielzahl unterschiedlicher Artikel über den eigenen Webshop verkaufen. Auch hier lohnt sich ein genauerer Blick: Welche Produkte erfreuen sich einer großen Beliebtheit – und wo fällt die Nachfrage eher bescheiden aus? Umsatzschwache Angebote können künftig etwas stärker beworben werden. Zuweilen genügen dafür schon hochwertige Produktfotos oder eine bessere Verlinkung innerhalb der Webseite. In diesem Bereich sollte kein Potenzial vergeudet werden – denn hier liegen gute Möglichkeiten, um den Umsätzen mehr Schwung zu verleihen.

5. Wie präsentiert sich der Shop in der Google-Suche?

Zudem müssen die sogenannten SERP beachtet werden. Gemeint sind die Search Engine Result Pages. Heißt, dass Händler mühelos überprüfen können, wie sich dein Webshop innerhalb einer Suchanfrage entwickelt. Ist er bereits gut positioniert und somit interessant genug für den Suchenden? Oder sollten mit Produktbeschreibungen, Videos und Preisspannen noch zusätzliche Faktoren eingebaut werden, die den Kunden in den Shop führen?

Je mehr das vorhandene Potenzial genutzt wird, desto besser ist auch das Google-Ranking.

6. Ist der Webshop bereits sichtbar?

Bei der Fülle an MitbewerberInnen ist es wichtig, mit dem eigenen Onlinehandel sichtbar zu bleiben. Sinnvoll können hier sogenannte Backlinks, also eine Verlinkung von einer Webseite zu einer anderen sein. Je besser diese Backlinks zwischen zusammengehörigen Produkten aufgebaut werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kunden auch ein weiteres Angebot anklicken – und damit mehr Traffic generieren.

7. Wie oft nutzt der Händler das Reporting?

Als Shop-BetreiberIn besitzt man diverse Möglichkeiten und Tools, um die Kundenbewegungen, das Kaufverhalten, die Nachfrage nach bestimmten Artikeln oder die Entwicklung der Umsätze bis ins kleinste Detail zu verfolgen. Dieses Potenzial sollte nicht ungenutzt bleiben. Hierbei nimmt das Reporting eine zentrale Rolle ein, da es Händler mit wertvollen Erkenntnissen versorgt, die zur Optimierung des Shops eingesetzt werden können. Damit bleibt man jederzeit flexibel und handlungsfähig.

Phil Poosch
Phil Poosch berät und begleitet B2B Unternehmen auf dem Weg zum digitalen Erfolg. Dabei hat er sich auf die Online-Positionierung und Neukundengewinnung spezialisiert. Er unterstützt UnternehmerInnen und Unternehmen dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Wachstumspotenziale über das Internet zu nutzen.

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