11 Fehler, mit denen deine Website sicher nicht verkauft. (Mit Infografik)

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11 Fehler, mit denen deine Website sicher nicht verkauft. (Mit Infografik)
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Deine Website gilt als dein digitales Schaufenster, mit dem du deine Produkte und deine Dienstleistungen online verkaufst. Nur ist das leider selten so einfach, wie du denkst.

Es gibt etliche Fehler beim Verkaufen auf deiner Website. Von elf gängigen Fehlern erfährst du jetzt:

1. Deine Website ist nicht responsive

Heute erfolgen mehr als 53 Prozent der Zugriffe aufs Netz über mobile Geräte. Deine Seite sollte sich deshalb „von überall“ lesen lassen. Sonst geben die LeserInnen entnervt auf und ist weg. Bis auf Weiteres.

2. Deine Homepage ist für dich dasselbe wie deine Verkaufsseite (Sales Page)

Du hast dort schließlich und endlich all deine Produkte aufgezählt. Nun hoffst du, dass sie zahlreich gekauft werden. Denn sie sind ja jetzt online und jeder kann sehen, was du bietest.

3. Du vermarktest dein Angebot mit einer mittelklassigen Überschrift

Ein sehr beliebter Fehler. Keinen interessiert eine langweilige Überschrift. Auch nicht, wenn sich dahinter ein erstklassiges und hilfreiches Produkt verbirgt. Die LeserInnen kommt gar nicht so weit, das herauszufinden. Deine Überschrift schließt die Lücke von deinen KundInnen zu deinem Angebot. Sie macht deine BesucherInnen aufmerksam, sodass sie willens ist, den Text auf deiner Verkaufsseite überhaupt zu lesen. Und das sollte sie, damit sie kauft.

4. Du richtest dich an jede und jeden

Du weißt nicht, wer deine ZielkundInnen sind und schreibst deshalb für jede LeserIn oder jeden Leser. Mit dem Ergebnis, dass sich niemand so richtig angesprochen fühlt.

5. Du erklärst dein Angebot

Du schreibst den Text auf deiner Verkaufsseite, um dein Angebot detailliert zu erklären. Aber die wenigsten BesucherInnen wollen von dir lernen, wenn sie bei dir landen. Es ist ein Mythos, dass du dein Angebot mit seinen Eigenschaften darstellen solltest. Genauso wenig helfen dir ein paar eingestreute Überzeugungstaktiken zum Beispiel in Form von Referenzen als sozialer Beweis. Menschen kaufen nicht nur, weil du ihnen etwas anbietest. Sie kaufen, wenn sie ein Problem haben und sich dann bei dir mit ihrem Problem gesehen fühlen.

6. Du vermeidest einen langen Text

Auch wenn dir dazu geraten wurde, dich kurz zu halten:

Holst du deine BesucherInnen nicht von da genügend ab, wo sie steht, ist deine Verkaufsseite zu kurz. Der Informationsgrad deiner Seite richtet sich nach der Bewusstseinsstufe, in der sich deine BesucherIn befindet. Ist sie sich des Problems noch nicht bewusst, dann wird sie einen längeren Einstieg ins Thema (mit mehr Text) brauchen als eine potenzielle KundIn, die ihr Problem kennt.

7. Du benutzt Floskeln

Schlagworte, die auf jeder durchschnittlichen Verkaufsseite verwendet werden, verkaufen dein Angebot nicht. Am Ende klingt sogar alles gleich. Wie oft hast du die folgenden Phrasen schon mal auf langweiligen Websites gesehen?

  • „Innovative Lösungen“
  • „Das Beste der Klasse“
  • „Geld verdienen im Schlaf“
  • „Innovativ und auf dem neuesten Stand“
  • „Exzellent“

Gute Marketingtexte sind nicht „poliert“. Die Gefahr, dass du mit einem geglätteten Text deine Zielgruppe verlierst, ist höher als du denkst.

8. Dir ist es egal, wie du deine Inhalte präsentierst

Du fragst dich, ob es noch zeitgemäß ist, Verkaufsseiten ohne Header und Footer zu erstellen. Du verwendest keine Struktur, keine Aufzählungszeichen und Bilder braucht es auch nicht. Du glaubst, der Mensch hat sich zu einem mündigen Internet-Shopper weiter entwickelt, dem du nicht mehr alles in passenden Stückchen und mit ansprechenden Bildern präsentieren musst.

9. Deine Seite strotzt vor Buttons

Du musst nicht mit Buttons sparen. Aber es hilft auch nicht, wenn du mehrere Call-to-Action-Buttons beliebig irgendwo auf deine Verkaufsseite setzt, weil sich das ja so gehört. Dazu passt auch die Empfehlung, einen „Jetzt kaufen“ Button direkt unter die Überschrift einzufügen, da Kurzentschlossene und Superfans direkt kaufen wollen würden. Was nicht gesagt (und nicht gewusst?) wird: Ein zu früh gesetzter Button führt zu einem neugierigen „Klick und weg“.

10. Du denkst, deine Verkaufsseite muss richtig schön sein

Von deinem Webdesigner hörst du, dass es eine schöne Seite braucht, damit du verkaufen kannst.

Das ist nur ein Bruchteil der Wahrheit. Dein Design steht nicht im Vordergrund. Das Geheimnis für eine gut laufende Verkaufsseite ist der Werbetext, den deine Zielgruppe bis zum Ende liest. Ob sie deine Sales Page dabei schön oder sympathisch findet, ist zweitrangig.

11. Du glaubst, du musst kreativ sein, um eine gute Verkaufsseite zu texten

Wenn du die Kreativität interpretierst als Methode, neue Wege und Lösungen zu finden, ist die Aussage richtig. Aber wenn sich hinter „kreativer Qualität“ kreativ konstruierte Texte für deine Homepage verbergen, dann ist das ein Mythos.

EXTRA: So erstellst du hochwertigen Content für deine Website und lockst mehr Kunden an

Eine wirkungsvolle Website zu schreiben ist nicht immer einfach. Die Sketchnote greift die elf gängigen Fehler auf und verwandelt sie in elf Tipps für deine Verkaufsseite.

Franziska Panter
Franziska Panter ist Marketingstrategin und unterstützt Selbstständige und KMU den Wert ihres Angebots klar zu kommunizieren. Weitere Impulse zu Marketing und Visualisierung findest du auf ihrer Website: www.franziskapanter.com.

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