Kein Networking – Ein Karriere-Killer?

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In einer Studie wurden 1.000 Arbeitnehmer in Deutschland befragt, wie sie zum Thema Networking im Business stehen. Interessante Ergebnisse:

  • 70 Prozent der Befragten denken, dass Networking zentral für das Berufsleben ist
  • Doch Zwei Drittel der Deutschen betreiben laut eigener Einschätzung kein Networking

Zentrale Fragestellungen der Networking-Studie

  • Betreibst du Networking im Berufsleben?
  • Was für Networking-Maßnahmen ergreifst du?
  • Wie aktiv betreibst du Networking?
  • Was hast du durch Networking für deine Karriere erreicht?

Wenn du deine Erfahrungen zum Thema beitragen möchtest, freuen wir uns über deine Kommentare zu den Fragen!

Welche Ziele werden mit Networking verfolgt?

  • 50 Prozent wollen sich aktiv mit Menschen ihrer Branche vernetzen
  • 42 Prozent wünschen sich Kontakte, die beruflich ähnlich gestellt sind

Wie und wo wird Networking betrieben?

  • Auf Konferenzen: 30 Prozent
  • LinkedIn & Xing: 32 Prozent
  • Teamevents: 29 Prozent

EXTRA: Besser Netzwerken: 7 Tipps für das perfekte Xing-Profil

Wo bieten sich die besten Chancen für die Karriere?

Recruiting-Messen und Karrieretage von Firmen haben schon 40 Prozent der Umfrageteilenhmer ein Vorstellungsgespräch oder sogar einen neuen Job beschert.

Unterschiede zwischen Frauen & Männern?

15 Prozent mehr Frauen befinden sich unter den Nicht-Netzwerkern. Drei Viertel der befragten Teilnehmerinnen gaben an, dass sie kein aktives Networking betreiben.

  • Ein Viertel der Männer betreibt Networking, um Personaler mit Entscheidungsmacht kennenzulernen (bei den Frauen sind es 15 Prozent)
  • 41 Prozent der Männer erhoffen sich durchs Netzwerken neue Kunden, bei den Frauen sind es fast zehn Prozent weniger

Ansonsten gibt es in der Art und Weise des Kontakteknüpfens jedoch keine gravierenden Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Wie netzwerkt die junge Generation?

Die 18- bis 34-Jährigen sind tatsächlich die aktivsten Networker. Mit 60 Prozent sind Millennials überdurchschnittlich gut vertreten. Nur einer von zehn Befragten interessiert sich nicht fürs Netzwerken.

Interessante Millennial-Networking-Fakten

  • 44 Prozent haben über Kontakte der Eltern einen Job ergattert
  • Jeder Sechste tauscht sich wöchentlich mit ehemaligen Kollegen über die Arbeit aus
  • Mehr als ein Drittel der Befragten nimmt mindestens monatlich an Webinaren teil

EXTRA: Warum Millennials gute Arbeitskräfte sind

Bei den Nachwuchkräften und unter Freelancern spielt Networking einer sehr große Rolle. 88 vertrauen auf Networking als Karriere-Kick. Dennoch tummeln sich nur etwa 25 Prozent der Befragten jährlich auf entsprechenden Events. Am aktivsten betreiben jedoch Geschäftsführer und Entscheider Networking, denn: Von nichts kommt nichts.

(Quelle: Viking)

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