6 einfache Gewohnheiten, die deinen Arbeitsalltag verbessern

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6 einfache Gewohnheiten, die deinen Arbeitsalltag verbessern
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Es gibt viele Faktoren, welche deinen Arbeitsalltag weniger produktiv gestalten können, aber es gibt auch einige einfache Lösungen, um auch deinen Tag zu verbessern.

In diesem Artikel erfährst du sechs einfache Gewohnheiten, die deinen Arbeitstag verbessern können.

1. Glücklicher Start in den Tag

Die Art wie du den Tag beginnst, gibt den Ton an, wie der Rest des Tages verlaufen wird.

Folglich solltest du deinen Tag mit etwas anfangen, das dich glücklich macht.

Checkst du gleich morgens, während du noch im Bett liegst deine E-Mails? Wahrscheinlich ist es nicht das, was dich glücklich macht, aber es ist das, was du aus Gewohnheit tust. Sofort nach dem Aufstehen in den Arbeitsmodus zu schalten, ist jedoch nicht die beste Art den Tag zu beginnen.

Nimm dir mindestens 10 Minuten Zeit, um etwas zu tun, das dich in gute Stimmung versetzt. Das kann zum Beispiel folgendes sein:

  • eine Tasse Kaffee auf deiner Terrasse trinken
  • ein Buch lesen
  • zeichnen
  • meditieren
  • Yoga machen
  • Sport treiben
  • mit deinen Kindern oder Haustieren spielen

Was immer es ist – sei dir sicher, dass es etwas ist, das dir Spaß macht. Auf diese Weise startest du gut gelaunt in den Arbeitstag. Wenn du die folgenden Dinge tust, wirst du diese Stimmung für den Rest des Tages beibehalten.

2. Frustrierendste Aufgabe zuerst

Es gibt immer mindestens eine Aufgabe auf einer To-Do-Liste, die dich schon beim Gedanken daran aufstöhnen lässt. Erledige diese Aufgabe zuerst. Auf diese Weise verweilt sie nicht in deinem Kopf und nimmt wertvollen geistigen Raum ein. Stattdessen kannst du dich entspannen, weil du weißt, dass sie erledigt und aus dem Weg ist.

3. Bewege dich

Wie viele Stunden pro Tag verbringst du deiner Meinung nach im Sitzen? Wie hoch auch immer diese Zahl ist: du unterschätzt sie wahrscheinlich. Längeres Sitzen ist nicht nur schlecht für deine Gesundheit, sondern wirkt sich auch auf deine Produktivität aus. Wenn du nur eine Minute lang aufstehst und dich bewegst, kann dies dein Gehirn wieder anregen. Es wird dir helfen, dich wieder zu konzentrieren. Wenn möglich, solltest du nicht länger als zwei Stunden hintereinander sitzen.

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Stelle einen Wecker, um dich daran zu erinnern, aufzustehen und dich zu bewegen. Die meisten Fitnessuhren haben Alarme eingebaut, welche dich stündlich daran erinnern, aufzustehen. Nutze diese Möglichkeit, falls du einen hast. Stehe einfach auf, laufe in deinem Zimmer umher, tanze oder mache eine kurze Yogasequenz. Anschließend kannst du dich wieder an die Arbeit machen. Das kann so kurz sein wie eine 60-Sekunden-Pause oder ein paar Minuten länger. Du entscheidest, was für dich funktioniert – stehe einfach auf und bewege dich stündlich oder mindestens alle 90 Minuten.

4. Trinke und esse ausreichend

Vielleicht einer der einfachsten Produktivitätstipps ist es, den ganzen Tag hydriert zu bleiben. Dehydrierung, selbst in ihrer mildesten Form Form, wirkt sich negativ auf die kognitive Funktion, die Leistung und das Energieniveau aus.

Bewahre eine Flasche mit Wasser an deinem Schreibtisch auf, damit du dein Glas nachfüllen kannst, sobald es leer ist. Wenn du häufig vergisst zu trinken, kannst du dir stündlich Erinnerungen in deinem Smartphone setzen, um dich daran zu erinnern, etwas zu trinken. Einige Obst- und Gemüsesorten haben einen hohen Wassergehalt, daher sind sie eine kluge Wahl für eine Zwischenmahlzeit als zusätzlicher Hydratationsschub.

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Was das Essen anbelangt, so ist es einfach, sich durch den Tag zu naschen oder Mahlzeiten ganz auszulassen – besonders wenn du im Homeoffice arbeitest. Die Zubereitung von Essen braucht Zeit und manchmal hat man einfach keine Lust zu kochen. Der Reiz einer voll ausgestatteten Küche kann auch dazu führen, den ganzen Tag über zu naschen, anstatt eine richtige Mahlzeit zu essen. Richtige Mahlzeiten stellen sicher, dass du ausreichend Nahrung zu dir nimmst. Während des Mittagessens kannst du ebenso eine kurze Pause einlegen und von deiner Arbeit Abstand nehmen.

5. Feste Zeiten für E-Mails und Nachrichten

Statt E-Mails zu beantworten, wenn sie eingehen, solltest du bestimmte Zeiten im Laufe des Tages festlegen, um E-Mails und andere Nachrichten zu prüfen und zu antworten. Jedes Mal, wenn du auf deinen Posteingang oder Slack schaust, stört das deine Konzentration und lenkt dich von der Aufgabe ab, an der du gearbeitet hast. Jedes Mal, wenn dies geschieht, hat es eine größere Auswirkung und führt schließlich zu voller Ablenkung.

6. Routine etablieren

Du brauchst eine Routine, die signalisiert, dass der Arbeitstag vorbei ist. Dadurch kann dein Gehirn vom Arbeitsmodus in den Heimmodus wechseln. Das ist besonders wichtig, wenn du im Homeoffice arbeitest. Wenn sich dein zuhause und Büro genau am selben Ort befinden, können die Grenzen zwischen beiden oft verschwimmen.

Zu einer guten Routine gehört eine letzte Runde, in der du E-Mails und Nachrichten überprüfst, deinen Arbeitsbereich aufräumst und schnell eine Liste mit den Aufgaben erstellst, an denen du am nächsten Tag arbeiten wirst. Notiere dir alles Wichtige, was du am nächsten Tag erledigen musst, damit du es nicht vergisst. Schließe dann deinen Laptop und stempele geistig aus. Dein Arbeitstag ist vorbei und du kannst wieder in den Heimmodus wechseln.

Dieser Artikel wurde von Ashira Prossack auf Englisch verfasst und am 29. Juli 2020 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können.

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