Die 5 besten Lifehacks aus über 500 Ratgebern

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Die 5 besten Lifehacks aus über 500 Ratgebern
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Seit meinem 16. Lebensjahr glaube ich fest an die Macht des Lesens. Damals fiel mir das Buch „Getting Things Done“ von David Allen in die Hände – und ich war beeindruckt davon, wie es mein Leben zum Positiven verändert hat. In den letzten Jahren habe ich darum einen regelrechten Lesemarathon absolviert und über 500 Business-Ratgeber gelesen. Die zentralen Learnings habe ich sofort umgesetzt und auf diese Weise viele meiner Ziele erreicht:

  • einen Marathonlauf absolviert
  • eine Weltreise gemacht
  • eine Firma gegründet und mein Blog auf die Beine gestellt

In diesem Jahr habe ich mir außerdem einen langgehegten Traum erfüllt: Ich habe selbst ein Buch geschrieben, in dem ich die Essenz meiner Erkenntnisse vorstelle. Im Folgenden präsentiere ich euch die fünf Lifehacks, die aus meiner Erfahrung heraus besonders effektiv sind.

1. Kein Ziel ohne Warum

„Wenn du den Hafen nicht kennst, in den du segeln willst, ist kein Wind der richtige.« (Seneca)

Dieses Zitat bildet das Fundament jeden Erfolgs. Warum willst du 10.000 Euro und mehr im Monat verdienen, wenn du nicht weißt, wofür du es tust? Warum solltest du dein Selbstmanagement optimieren, wenn du kein Ziel vor Augen hast?

Stelle dir darum selbst die Frage: „Warum stehe ich morgens auf?“. Du wirst die finale Antwort nicht sofort finden, aber du näherst dich ihr Schritt für Schritt an, wenn du die Frage ehrlich beantwortest. Notiere die Frage und deine erste Antwort dazu auf ein weißes Blatt Papier. Dann hinterfragst du deine Antwort mindestens fünfmal mit einem Warum …? Und notierst alle weiteren Antworten ebenso auf dem Zettel. Lege ihn dann ruhig ein paar Tage zur Seite und beantworte die Fragen dann erneut. So näherst du dich deinem eigenen Warum langsam an.

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2. Erst fokussieren, dann durchstarten

Nimm dir zehn Sekunden Zeit und zähle alle roten Gegenstände in dem Raum, in dem du gerade bist. Schaue jetzt vom Bildschirm hoch und starte. Los geht’s! Und? Wie viele hast du gezählt? Wenn ich dich jetzt spontan fragen würde, wie viele grüne Gegenstände im gleichen Raum sind, hast du keine Antwort, richtig? Das ist ja auch klar, denn du hast dich nur auf die roten fokussiert.

Das, worauf du dich fokussierst, wird sich vermehren. Überlege dir also gut, worauf du deinen Fokus legst und gib dann Vollgas!

3. Mehr Power mit Posing

Du weißt vermutlich, dass sich deine Gedanken auf den Körper auswirken können. Aber kennst du auch das umgekehrte Prinzip? Es handelt sich um sogenanntes Power Posing.
Ein gutes Beispiel ist die Siegerpose, die wir oft bei Sportlern beobachten können. Sie reißen beide Arme nach oben und vergrößern dadurch ihre Körperoberfläche. Sie denken in diesem Moment, dass sie die Größten der Welt sind.

Probiere es doch mal aus: Strecke beide Arme nach oben oder verschränke die Hände hinter dem Kopf. So suggerierst du deinem Körper Glücksgefühle. Er beginnt mehr Testosteron auszuschütten, und du wirst automatisch selbstbewusster.

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4. Die magischen Fünf

»Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.«

Dieses Zitat des Motivationstrainers und Autors Jim Rohn kennst du vielleicht und es wird in unzähligen Büchern darauf eingegangen. Ich selbst kann es aus eigener Erfahrung bestätigen. Spannend ist dabei, sich nicht nur die fünf Personen anzuschauen, die dich direkt umgeben, sondern den Radius zu vergrößern: Notiere dir einmal die fünf Personen, mit denen diese fünf Menschen wiederum am meisten Zeit verbringen. Diese 25 Menschen wirken sich nämlich ebenfalls indirekt auf dein Leben aus!

Schaue sie dir genau an:

  • Besitzen sie das, was du besitzen möchtest?
  • Tun sie das, was du tun möchtest?
  • Sind sie dort, wo du sein willst?

Wir sollten uns immer wieder bewusst machen, dass wir unser Umfeld selbst bestimmen können. Du kannst entscheiden, mit wem du die meiste Zeit verbringst.

5. Zuhören statt überzeugen

»Wer sich für andere interessiert, gewinnt in zwei Monaten mehr Freunde als jemand, der immer nur versucht, die anderen für sich zu interessieren, in zwei Jahren.« (Dale Carnegie)

Beim Netzwerken lässt sich immer wieder der gleiche Fehler beobachten. Viele Menschen versuchen andere von sich selbst und ihren Produkten oder Dienstleistungen zu überzeugen. Dabei sollten wir uns viel mehr für die andere Person interessieren! Wenn wir unserem Gegenüber helfen können, wird er automatisch ein Fan und somit ein Botschafter von uns. Er wird uns weiterempfehlen ohne, dass wir ihn aktiv darum bitten müssen. Das passiert aber erst, wenn wir in Vorleistung gegangen sind und uns wirklich für ihn und seine Bedürfnisse interessieren! Überlege darum immer:

  • Wie kannst du dein Gegenüber unterstützen?
  • Mit wem kannst du die Person vernetzen?

Dazu solltest du aufmerksam zuhören und nicht gleichzeitig auf dein Handy schauen oder noch mit drei weiteren Personen Konversation betreiben.

Der wichtigste Tipp von allen ist aber der sechste: Ohne aktiv zu werden und die Tipps in die Tat umzusetzen, wird sich gar nichts ändern. Also leg einfach los!

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Gebundene Ausgabe: 290 Seiten
Erschienen am: 11. September 2019
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