Work hard and smart: 5 Tipps für mehr Überzeugungskraft

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Work hard and smart - 5 Tipps für mehr Überzeugungskraft
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Was genau macht einen erfolgreichen Verkäufer aus? Wie schaffst du es leicht, die KundInnen zu überzeugen? Ist es nicht die Begeisterung, die du beim Vertriebsgespräch zum Ausdruck bringen musst, damit der Kunde kauft? Die Kraft der Überzeugung ist die wichtigste Fähigkeit bei der Unternehmensführung.

5 wichtigsten Tipps für dich, die dir dabei helfen, deine Überzeugungskraft zu steigern, bekommst du hier.

1. Überzeuge mit deinem Auftritt im Netz

In der heutigen Zeit ist die Präsenz im Internet wichtiger denn je. Viele KundInnen kaufen online und lassen sich Waren zusenden bzw. buchen Dienstleistungen im Netz. Nicht jeder kennt also von Anfang an deine menschlichen Fähigkeiten in Sachen offener Körpersprache und Überzeugungskraft. Damit sich deine KundInnen für dich und nicht für die Konkurrenz entscheiden, solltest du sie schon in Sachen Website und Social Media begeistern:

Dabei ist es wichtig, den KundInnen einen echten Mehrwert zu bieten. Gerade in den sozialen Netzwerken wirken einfache Presseberichte oder Werbeanzeigen plump. Überzeuge vielmehr mit hochwertigen Fotos und Inhalten, die wirklich einen Nutzen bringen.

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2. Bleibe authentisch

Bei aller Psychologie und Argumenten, die für den Kauf deiner Waren sprechen: Du bist ein Mensch und keine Maschine! Bleibe fair, menschlich, einfühlend und authentisch. Jede Firma hat ein Gesicht. Dieses möchten deine KundInnen sehen. Zeige, dass du hinter dem, was du verkaufst, voll und ganz stehst. Wer mit Leidenschaft, Disziplin, vollem Einsatz und jede Menge Herzblut an eine Sache herangeht, wird auch Erfolge generieren.

Der verstorbene Firmenchef des Konzerns Apple, Steve Jobs, hat es vorgemacht: Er wusste, dass hinter jedem noch so erfolgreichen Unternehmen MitarbeiterInnen stehen, die sich für die KundInnen einsetzen. Wenn auch du mit dem Image deiner Firma überzeugen möchtest, solltest du eines bewahren: Authentizität!

3. Sprich den Kunden emotional an

Mainstream war gestern – es leben neue Ideen mit Zukunft, die sich am Markt durchsetzen. Überzeuge deine KundInnen, indem du deren Emotionen ansprichst. Ein Beispiel dafür ist die bekannte Eisberg-Theorie. Diese besagt, dass wir Menschen zu ca. 85 % aus emotionalen Gründen uns für oder gegen eine Sache entscheiden. Dies erkennst du an dem Teil des Eisbergs, der unter der Wasseroberfläche des Meeres schwimmt. Nur zu 15 % (also die Spitze des Eisbergs) treffen die meisten KundInnen aus rein rationalen Gründen heraus ihre Verkaufsentscheidung. Stelle für mehr Überzeugungskraft also immer den Mehrwert für die KlientInnen heraus. Sag zum Beispiel: „Mit diesem Fahrrad wird Ihr Kind sicher fahren und kaum Risiken eingehen.“ Das ist besser als die technischen Fähigkeiten des Bikes zu erwähnen.

EXTRA: Warum Emotionale Intelligenz für den Projekt- und Unternehmenserfolg?

4. Überzeuge mit der KISS Formel

„keep ist simple and stupid“

Übersetzt heißt dies soviel wie „Formuliere es sehr einfach, dass es jeder Dummkopf versteht.“ Wenn du nach der Formel KISS argumentierst ist schnell klar: Weniger ist mehr. Formuliere einfache, kurze Sätze, die jeder versteht. Alles, was für deine KundInnen zu komplex klingt, werden sie auch nicht kaufen. Vermeide also Fachbegriffe und technische Details, die viele Menschen nicht interessieren. Stelle vielmehr offene Fragen wie „Was muss denn Ihr Auto alles mitbringen, dass Sie es gerne fahren?“ In diesem Trick schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Redeanteil der KundInnen wird erhöht, was jedem Kaufgespräch guttut. Zudem erfährst du mit dieser offenen Frage schnell, welche Bedürfnisse deine KlientInnen mitbringen

5. Beachte „learning by doing“ als goldene Regel für den Erfolg

In der heutigen Zeit werden in Firmen oft Verkaufstrainings durchgeführt, in denen alle MitarbeiterInnen üben können. Doch selbst dann, wenn du keinen professionellen Coach buchst, darfst du vor dem Spiegel üben. Auch das Feedback von KollegInnen hilft dir weiter, damit du weißt, wie du wirklich wirkst und bei KundInnen ankommst. Die wenigsten KundInnen werden dir ehrlich sagen, warum sie nicht überzeugt sind. Denk daran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Andere zu überzeugen – das kann jeder von uns lernen. Wer übt, macht Fehler. Doch worin besteht der Vorteil von Fehltritten? Daraus lernst du am meisten für deine persönliche und berufliche Zukunft. Bau also Ängste vor Fehlern ab und komm ins „Doing“!

EXTRA: Aus Fehlern lernen? 5 Tipps für eine gesunde Fehlerkultur

Fazit

Mit diesen einfachen und doch so wirkungsvollen Ideen wirst auch du deine Umsätze steigern und deine Überzeugungskraft optimieren. Gutes Gelingen!

Oscar Karem ist ein österreichischer Unternehmer, Investor und Business Consultant. Seit 2004 gründet und leitet er mehrere Firmen. Oscar garantiert zielorientierte Unternehmenskonzepte, messbare Ergebnisse sowie maßgeschneiderte und bedarfsorientierte Lösungen für seine Partner. Er ist Experte auf dem Gebiet Marketing, Businessaufbau, Unternehmensskalierung, Positionierung und Branding.

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