3 Wege, wie innovatives virtuelles Branding deine Umsätze steigern kann

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Virtuelles Networking: Definition, Planung, Tipps & Tricks
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Branding ist das, was ein erfolgreiches Unternehmen von der Masse abhebt. Das bedeutet heutzutage sogar sehr viel mehr als der materielle Sinn, den KonsumentInnen verspüren wenn sie etwas kaufen.

Virtuelles Branding ist die Nutzung von Online-Werbung, Logos und Werbung anstelle von traditionellen Mitteln wie Plakatwände oder stationären Läden. Es beschreibt dein Image, das du auf virtuellem Weg aufbaust. Viele Unternehmen wie Amazon haben durch den effektiven Einsatz von Virtual Branding großen Erfolg erzielt. Das erkennt man direkt, wenn man sich die Verkaufszahlen ansieht.

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Im Moment nutzen 42 Prozent der 7,54 Milliarden Menschen auf der Welt das Internet. Das ist ein Anstieg von sieben Prozent im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Mit einer starken digitalen Präsenz hast du die Möglichkeit viele Menschen zu erreichen und sie als KundInnen zu gewinnen.

Da virtuelles Branding in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, werden Unternehmen in diesem Bereich immer kreativer. Es gibt jede Menge Potenzial, um deinen Umsatz zu steigern. Dabei ist es allerdings wichtig, die richtigen innovativen Praktiken einzusetzen.

1. Erstelle virtuelle Schaufenster

Die vielleicht größte Stärke des virtuellen Brandings ist, dass es ganze Läden ohne einen stationären Standort schaffen kann. Vor Jahrzehnten wäre das noch undenkbar gewesen. Das Prinzip funktioniert folgendermaßen:

  • KundInnen können bequem von zu Hause aus Dienstleistungen und Produkte eines Unternehmens durchstöbern und Meinungen von anderen KäuferInnen lesen
  • Unternehmen haben dadurch weniger Arbeit den Laden am Laufen zu halten
  • Bestellungen werden nach wie vor persönlich entgegengenommen und bearbeitet
  • Durch die Erstellung eines digitalen Schaufensters können die KundInnen mehr vom Unternehmen kennenlernen, als es online normalerweise der Fall ist

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Virtuelles Branding bedeutet, dass man mit denselben Ressourcen, die man bereits zur Verfügung hat, viel mehr erreichen kann. Die Reichweite von virtuellem Branding und Stores hat ein viel größeres Potenzial als traditionelle Stores, da sie nicht von der Fußgängerzahl oder der lokalen Bevölkerungsgröße abhängig sind. Für Unternehmen, die nach einer schnellen Möglichkeit suchen ihren Umsatz zu steigern, ist die Investition in virtuelles Branding und digitale Schaufenster immer ein guter Schritt.

2. Finde deine Zielgruppe

Ein hochwertiges Produkt zu haben, ist essentiell und der erste Schritt für ein Unternehmen. Im zweiten Schritt geht es dann aber vor allem darum, dein Produkt den Menschen zu präsentieren, die es auch kaufen würden.

Indem du Besucherzahlen auf deiner Webseite und vergangene Verkäufe analysierst, kannst du ein Kundenprofil erstellen. Das zeigt, wer bereits Interesse an deinem Produkt gezeigt hat und wahrscheinlich wiederkommen wird. Sobald du die demografischen Daten erfasst hast, ist es nur noch eine Frage der Gestaltung und Platzierung der richtigen virtuellen Anzeigen. Diese 2 Schritte helfen dir dabei:

  1. Potenzielle KundInnen identifizieren: Basis dafür sind deinen Beobachtungen und deine Intuition über den Markt
  2. Über den Markt recherchieren: Was sind die Kaufgewohnheiten deiner ZielkundInnen? Was macht deine Konkurrenz? Welche Trends gibt es in der Branche?

Studien zeigen, dass zielgerichtete Werbung im Vergleich zu nicht zielgerichteten Versuchen zu 2,7-mal so viel Umsatz führt. Es ist also sicherlich ein Schritt, den man in Betracht ziehen sollte, wenn man seinen Umsatz in die Höhe treiben möchte.

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3. Positioniere dein Unternehmen langfristig effektiv

Das Gute an virtuellem Branding ist, dass es messbar und langfristig wirksam ist.

Wichtig ist es, früh genug Zeit in das virtuelle Branding zu investieren.

Es ist sehr effizient, wenn man es mit den laufenden Kosten normaler Läden vergleicht, die Angestellte benötigen, Versorgungseinrichtungen haben und einfach generell aufwändiger zu betreiben sind.

Es gibt nur wenige Dinge, die den Umsatz eines Unternehmens so effektiv ankurbeln können wie virtuelles Branding. Wenn du dir die Zeit und die Ressourcen nimmst, um das Produkt und die Botschaft deines Unternehmens effektiv zu vermitteln, verspricht das stetigen und effizienten Erfolg. Es verbessert dein Endergebnis und gibt dir mehr Zeit und Ressourcen, um andere Aspekte deines Geschäfts zu entwickeln.

Heutzutage ist es wichtig, die größte Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und einen wirksamen Eindruck bei den digitalen Massen hinterlassen zu können. Ziel des ganzen ist es also mit deinem virtuellen Branding aufzufallen. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du dein Unternehmen so positionieren, dass du langfristig einen bleibenden Eindruck hinterlässt und so bereit bist, deinen Profit zu steigern.

Dieser Artikel wurde von Stephanie Burns auf Englisch verfasst und am 10. August 2021 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren LeserInnen zu relevanten Themen austauschen können.

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