Das SoLoMo-Prinzip: Erfolgreiches Online-Marketing für lokale Unternehmen

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Lokales Marketing: Ob TischlerIn, Pizzeria oder OptikerIn – lokal ansässige Unternehmen sind vom lokalen KundInnengeschäft abhängig. Daher ist es umso wichtiger die KundInnen bei ihrer Suche nach Produkten und Dienstleistungen im Internet auch lokal zu erreichen. Online-Devices erleichtern es Unternehmen, lokal gefunden zu werden. Die Popularität der mobilen Endgeräte wächst rasant. Genau aus dieser Bewegung heraus entstand das SoLoMo-Prinzip.

Erfolg mit dem SoLoMo-Prinzip

Doch was genau ist das SoLoMo-Prinzip?

Hinter der Abkürzung SoLoMo verbirgt sich das Zusammenspiel aus sozialen, lokalen und mobilen Aktivitäten.

Der Wandel des Internets ermöglicht Unternehmen über Social-Media-Kanäle auf Augenhöhe mit den KundInnen zu kommunizieren (sozial), um mit Hilfe von Smartphones und Tablets (mobil) KundInnen direkt vor Ort (lokal) abzufangen. Um das Prinzip jedoch besser zu verstehen, schaut man sich am Besten die drei Komponenten im Einzelnen genauer an:

1. Prinzip Social

Mittlerweile ist Social Media fest in Unternehmen verankert. Unzählige soziale Netzwerke wie Facebook, Yelp, Twitter aber auch Blogs verhelfen dem Unternehmen zu mehr Aufmerksamkeit. Facebook wird laut Statista von 80,5 Prozent der deutschen Usern genutzt. Youtube hingegen liegt mit 60,9 Prozent auf Platz 2 und Xing mit 28,2 Prozent auf Platz 3.

Mit wenig Aufwand können Produkte und Dienstleistungen bequem auf den Social-Media-Kanälen vorgestellt und neue KundInnen gewonnen werden.

Doch nicht nur Unternehmen können Meinungen durch Onlineaktivitäten vertreten. Auch die KundInnen selbst können aktiv kommunizieren, etwa über Kommentare und Bewertungen zu Produkten, Dienstleistungen oder dem Unternehmen selbst. Die meisten Online-Portale bieten deshalb viel Freiraum, um einen Post unkompliziert zu liken, zu kommentieren, zu teilen oder Unternehmen zu bewerten.

Etwa 85 Prozent der NutzerInnen orientieren sich bei der Kaufentscheidung an Kundenbewertungen. Unternehmen sollten daher die subjektiven Meinungen der Außenstehenden produktiv nutzen und auf Wünsche und Verbesserungsvorschläge eingehen. Denn wer kann das Produkt besser optimieren, als die KundInnen selbst.

2. Prinzip Local

Der technische Wandel der mobilen Endgeräte trägt zur lokalen Suche von Unternehmen bei. Unternehmen haben mittlerweile gute Möglichkeiten ihre KundInnen vor Ort abzufangen.

Dank IP-Adressen oder des Google My Business-Accounts können UserInnen geortet werden. So reichen generische Suchanfragen auf Google wie zum Beispiel „Bäcker“ völlig aus, um lokale Ergebnisse zu erhalten.

  • Ratsam ist es für Unternehmen, die NAP-Daten (Name, Address, Phone) auf allen Online-Portalen einheitlich zu halten. Finden sich die gleichen NAP-Daten auf verschiedenen Portalen im Netz an, geht Google davon aus, dass diese Daten korrekt sind. Dementsprechend steigt das Unternehmen im Suchmaschinenranking auf.
  • Außerdem sollte das Unternehmen stets die richtige Kategorie auf den Portalen auswählen. Hierbei ist es zu vermeiden, einzelne Produkte statt Kategorien auszuwählen. Richtig wäre beispielsweise „Restaurant“ statt „Pizza“.
  • Zusätzlich können auch noch Öffnungszeiten und Beschreibungstexte beigefügt werden.
  • Sehr sinnvoll und wichtig ist die Integration von Fotos ins Profil. KundInnen legen viel Wert auf visuelle Gestaltung. Man sollte sich Zeit nehmen, das Produkt oder die Räumlichkeiten optimal in Szene zu setzen und amateurhafte Schnappschüsse vermeiden.

Visualität wird auch von Google aktiv eingesetzt. Bei Google Maps werden Suchergebnisse durch sogenannte Pins gekennzeichnet. Diese werden zusätzlich mit Webseite und NAP-Daten versehen und häufig auch als 7-Pack bezeichnet, da es sich hierbei um die ersten sieben lokalen Suchergebnisse handelt.

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3. Prinzip Mobile

Die UserInnen von heute sind mobil. Denn mittlerweile kann man problemlos mit dem Smartphone oder Tablet von unterwegs aus im Internet surfen und muss nicht mehr zu Hause den PC anschalten.

Diese Bequemlichkeit nutzen viele SmartphonebesitzerInnen, um an Informationen zu Unternehmen zu gelangen oder sich direkt ins Geschäft per Wegbeschreibung navigieren zu lassen.

Da ist es nicht verwunderlich, dass mobile Endgeräte ständig technisch verbessert und für UserInnen optimiert werden. Unlängst hat Google den Suchalgorithmus angepasst und mobiloptimierte Webseiten als Rankingfaktor einbezogen. Webseiten müssen inzwischen bestimmte Kriterien erfüllen, um von Google im Ranking bevorzugt und für die UserInnen benutzerfreundlich zu werden. Ein Kriterium für mobiloptimierte Seiten ist zum Beispiel der Text, welcher meist zu lang für den kleinen Smartphone-Display ist.

Fazit: „Schnell und einfach“ gewinnt

Das SoLoMo-Prinzip entsprang der schnelllebigen und technisch affinen Gesellschaft in der wir uns befinden. Eine gute Onlinepräsenz ist entscheidend und ein einfacher Weg deine KundInnen zu erreichen. Maximale Erfolge können nur beim optimalen Zusammenspiel aus Sozial, Lokal und Mobil generiert werden, das heißt sich auf Social-Media-Kanälen und Branchenbüchern (sozial) ein ortsansässiges Profil (lokal) zu erstellen und mit den KundInnen über Smartphones und Tablets zu kommunizieren (mobil). Unternehmen sollten deshalb diese drei Attribute unbedingt beherzigen, denn dieser Weg ermöglicht eine erfolgreiche Weise NeukundInnen zu gewinnen bzw. BestandskundInnen zu binden.

Für lokal ansässige Unternehmen ist es umso wichtiger, die eigenen KundInnen auch über mobile Endgeräte zu erreichen. Setzt du es schon um?

Katrin Armbrust und Christian Schinnerl
Katrin Armbrust ist Marketing & Communications Manager bei Omnea in Berlin und leitet die gesamte Unternehmenskommunikation im On- und Offline-Bereich des Berliner Start-ups. Sie verantwortet unter anderem den Unternehmensblog, welcher seinen Schwerpunkt auf Online Marketing setzt sowie Tipps für lokale Unternehmen gibt. Christian Schinnerl ist seit 2015 bei Omnea tätig und unterstützt tatkräftig den Bereich Communications mit redaktionellem Content für den Blog sowie die anderen Social Media Kanäle.

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