Arbeitsbeziehungen festigen: Diese 4 Dinge solltest du tun

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Arbeitsbeziehungen festigen: Diese 4 Dinge solltest du tun
© fauxels – pexels.com

Beim Aufbau guter Arbeitsbeziehungen geht es darum, Verbindungen zwischen Menschen zu schaffen. Beim Arbeiten von zuhause wird diese Verbindung sogar noch wichtiger. Wenn man den ganzen Tag am Computer arbeitet, vergisst man leicht, dass hinter dem Bildschirm ein anderer Mensch sitzt und nicht nur eine Reihe von E-Mails und Slack-Nachrichten.

Um eine bessere Arbeitsbeziehung aufzubauen, muss man sich bewusst darum bemühen. Hier sind vier Dinge, auf die du dich konzentrieren solltest:

1. Kommunikation ist das A und O

Offene Kommunikation ist eine der einfachsten Arten, um starke Beziehungen am Arbeitsplatz aufzubauen.

Sie stellt sicher, dass jeder die Möglichkeit hat, seine Meinungen, Ideen, Beschwerden, Fragen und Feedback mitzuteilen. Der Schlüssel ist, häufige und solide Kommunikation einfach zu einem Teil der Art und Weise zu machen, wie du Geschäfte machst.

Als ManagerIn oder Führungskraft solltest du relevante Unternehmensupdates mit deinen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen teilen. Gebe ihnen außerdem häufig Feedback. Dadurch wird sichergestellt, dass sie jederzeit über alle Informationen verfügen, die sie für ihre Arbeit benötigen, und nicht im Dunkeln gelassen werden.

Feedback trägt zur Förderung einer positiven Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter/Mitarbeiterin bei. Denn es zeigt, dass die Führungskraft in das Wachstum und die Entwicklung jedes Mitarbeiters und jeder Mitarbeiterin investiert.

Arbeitsbeziehungen im Team

Für Teams kann die Kommunikation ein entscheidender Faktor beim Aufbau von Beziehungen sein. Ohne offene Kommunikation fallen Dinge durch die Maschen.

Im Homeoffice kann es sich so anfühlen, wie als würde jeder nur für sich selbst arbeiten – anstatt als eine zusammenhängende Einheit. Führungskräfte müssen Kommunikationsnormen festlegen, die richtigen Kanäle (wie Slack, E-Mail oder Zoom) auswählen und den Teams beibringen, wie sie diese effektiv nutzen können.

2. Sei offen für Neues

Um starke Beziehungen aufzubauen, muss man einen offenen Geist bewahren. Leslie Wardman – Gründerin von Ambiance Matchmaking – gibt zu diesem Thema großartige Ratschläge, die nicht nur für romantische Beziehungen gelten:

„Du solltest nicht das opfern, woran du glaubst und auch nicht immer Kompromisse eingehen. Sei aufgeschlossen und bleibe dir selbst treu.“

Wardman erklärt weiter, dass du deine eigenen Grenzen kennen musst. Du musst dir deiner Vorurteile bewusst sein und selbstbewusst bleiben.

Wenn du weist, wann du versucht sein könntest, voreilige Schlüsse zu ziehen, ist es einfacher, die anfänglichen wertenden Gedanken zu mildern. Und sich außerdem selbst daran zu erinnern, einen offenen Geist zu bewahren.

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3. Arbeitsbeziehungen auch außerhalb des Arbeitsplatzes

Der Aufbau von Beziehungen macht die Arbeit tatsächlich einfacher.

Wenn du eine persönliche Verbindung zu deinen Kollegen und Kolleginnen aufbaust, gibt es weniger Spannungen und Reibungen. Dafür gibt es mehr Gemeinschaftsgefühl und Unterstützung.

Wenn die Zeit, die du mit deinen KollegInnen verbringst, zu 100 % auf die Arbeit konzentriert ist, werden Sie keine starken Bindungen aufbauen. Im Homeoffice wird dies sogar noch schwieriger, da es keine Pausen am Wasserspender gibt, in denen Gespräche außerhalb der Arbeit geführt werden können.

Diese Pausen müssen in Form von offenen Zoom-Räumen – in denen sich die Leute unterhalten können – oder Slack-Kanälen – die sich mit Themen außerhalb der Arbeit beschäftigen – stattfinden.

Wenn die Büros wieder öffnen und es sicher ist, sich in Gruppen zu versammeln, sind Happy Hours nach der Arbeit, freiwillige Gruppenprojekte und Weihnachtsfeiern einfache Möglichkeiten, um die Teambindung zu stärken.

KollegInnen und ManagerInnen außerhalb des Büros zu sehen, hilft uns daran zu erinnern, dass wir mehr sind als nur unsere Arbeitstitel und Jobs.

4. Vertrauen: Halte Verpflichtungen ein

Vertrauen ist der Grundstein für den Aufbau einer soliden Beziehung.

Ein todsicherer Weg, dieses Vertrauen zu brechen, ist die Nichteinhaltung von Zusagen.

Egal, ob es sich bei dieser Verpflichtung um die Fertigstellung eines Projekts handelt, an dem du alleine bis zu einem bestimmten Termin arbeitest, oder um die Zusammenarbeit in einem Team. Die Folgen sind dieselben: ein Vertrauensbruch.

Selbst das Projekt, an dem du alleine gearbeitet hast, war Teil eines größeren Ganzen. Und wenn du deinen Teil der Arbeit nicht rechtzeitig fertigstellst, hat das Auswirkungen auf alle anderen, die ihren Teil dazu beitragen. Wenn du deinen Verpflichtungen nachkommst und Termine einhältst, zeigst du, dass du vertrauenswürdig und ein Teamplayer bist.

Es wird Situationen geben, in denen du die Deadline einfach nicht einhalten kannst. Aber solange du die Situation richtig handhaben kannst und es nicht zur Gewohnheit werden lässt, ist das in Ordnung. Teile deinen Vorgesetzten oder TeamkollegInnen mit, sobald du weist, dass du deine Arbeit nicht rechtzeitig fertigstellen kannst. So bleiben alle auf dem gleichen Stand und du zeigst, dass du die anderen Projektbeteiligten respektierst.

EXTRA: Gründung: 3 Schritte, mit denen du Vertrauen aufbaust

Dieser Artikel wurde von Ashira Prossack auf Englisch verfasst und am 30. März 2021 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren LeserInnen zu relevanten Themen austauschen können.

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