Pagespeed Optimierung: 3 Tipps für eine schnellere Ladezeit

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Pagespeed Optimierung: 3 Tipps für eine schnelle Ladezeit
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Warum ist eine Pagespeed Optimierung so wichtig? In der heutigen Zeit ist eine eigene Website unabdingbar, um langfristig präsent zu bleiben und KundInnen zu gewinnen. Dabei ist es wichtig, dass deine Website schnell lädt und NutzerInnen dadurch länger auf deiner Seite bleiben. Besonders für die Suchmaschinenoptimierung ist die Ladezeit ein wichtiger Rankingfaktor, um mehr targetierten Traffic auf die Website zu lenken.

Im Folgenden erfährst du deshalb drei einfache und schnell anwendbare Möglichkeiten, deinen Pagespeed zu verbessern, welche du als AnfängerIn umsetzen kannst.

Vorteile einer Pagespeed Optimierung

– Verbessertes Ranking in den Suchmaschinen
– Höhere Conversion-Rate
– Bessere Nutzererfahrung und höhere Aufenthaltsdauer

Woran erkennst du, ob deine Pagespeed Optimierung erfolgreich war?

Hierzu kannst du verschiedene Tools verwenden.

Am bekanntesten ist sicherlich der PageSpeed Insights-Score. Dieses Tool stammt direkt von Google und listet dir nach der Analyse verschiedene Möglichkeiten auf, deinen Score zu verbessern. Allerdings ist dieser nur ein Indikator und sollte nicht als alleiniges Messinstrument verwendet werden.

Vielmehr ist ein Tool wie beispielsweise GTMetrix (kostenlos) zu empfehlen, da bei dessen Score mehr die reale Gesamtladezeit gewichtet wird und nicht die Verarbeitungsgeschwindigkeit des Browsers.

Bei beiden Tools gibst du jeweils deine Domain an und erhältst dann eine aufgeschlüsselte Analyse deiner Ladezeit bzw. Zeit, die der Browser benötigt, die Anfrage zu verarbeiten.

3 Tipps zur Verbesserung der Ladezeiten

1. Verwende den richtigen Hoster

Im Idealfall machst du dir, bevor du deine Website erstellst, Gedanken über den richtigen Hoster – auch hinsichtlich der Ladezeit. Allzu günstige Hoster tragen oftmals dazu bei, dass deine Website langsamer lädt, weil du dir den Server mit einer verhältnismäßig hohen Anzahl an NutzerInnen teilst. Dadurch kann die Antwortzeit des Servers höher ausfallen und es dauert länger, bis der Ladevorgang abgeschlossen ist.

2. Komprimiere deine Bilder

Visuelle Mittel sind eine Möglichkeit, um die Lesbarkeit von Blogartikeln zu steigern. Personen, welche zusätzlich zu reinem Text auch Videos oder Grafiken anschauen können, werden länger auf deiner Seite verweilen. Allerdings können Bilder die Ladezeit deiner Seite verlangsamen. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, kannst du folgende Maßnahme umsetzen:

Mit kostenlosen WordPress–Plugins wie zum Beispiel „Smush“ lassen sich Bilder in großen Mengen komprimieren. Dabei vermindert sich die Dateigröße und der Qualitätsverlust ist, falls dieser eintritt, vernachlässigbar.

Eine zweite Maßnahme ist ebenfalls, einen sogenannten „Lazyload“ einzusetzen, welcher ebenfalls mit dem genannten Plugin umsetzbar ist. Dieser trägt in der Regel dazu bei, dass deine Website schneller geladen wird. Dabei werden Websiteinhalte, insbesondere Inhalte wie Bilder, erst dann geladen, wenn NutzerInnen in den entsprechenden Bereich der Seite scrollen. Damit verringert sich die Erstladezeit der Seite, wobei die restliche Ladezeit auf spätere Scrollvorgänge verlagert wird.

3. Nutze Browser–Caching

Auf einem sogenannten „Cache“ werden Daten deiner Website zeitweise zwischengespeichert. Du kannst diese Möglichkeit nutzen, um die Ladezeit für wiederkehrende NutzerInnen zu verkürzen, da diese deine Seite schon einmal aufgerufen haben und somit Daten zwischengespeichert werden können.

Um diese Methode umzusetzen, kannst du direkt in der „.htaccess“–Datei einen Eintrag vornehmen, oder ebenfalls ein WordPress Plugin verwenden. Falls du dich mit ersterer Möglichkeit nicht auskennst, nutze bitte hierfür ein Plugin.

Nimmst du nämlich einen falschen Eintrag in der entsprechenden Datei vor, kann deine Website sehr schnell lahmgelegt werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Plugin denselben Effekt erzielt, ist geringer.

Fazit

Mit den obigen drei Tipps wirst du deine Ladegeschwindigkeit definitiv verbessern können und deine Rankings durch eine bessere Nutzererfahrung steigern. Die vollständige Optimierung der Ladezeit ist jedoch deutlich komplexer, als es hier in einem Artikel dargestellt werden könnte.

Ein exzellenter Pagescore ist natürlich noch lange kein Garant für ein gutes Google-Ranking, da auch andere Faktoren dafür eine Rolle spielen. Trotzdem ist er eine Grundvoraussetzung einer funktionierenden Website.

Wenn du tiefer in die Optimierung der Rankingfaktoren – darunter die Ladezeit – einsteigen möchtest, dann kannst du dich hier näher über die Core Web Vitals von Google informieren.

Lorenz Höppner
Lorenz Höppner beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Thema Marketing, insbesondere mit Ads, und berichtet auf seinem Blog lorenzhoeppner.de regelmäßig über neue Erkenntnisse dazu.

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