3 Konzentrationstechniken, um schnell den Kopf frei zu bekommen

327
3 Konzentrationstechniken, um schnell den Kopf frei zu bekommen
© Anatoliy Karlyuk – adobe.stock.com

Wichtige Arbeiten erfordern deine volle Aufmerksamkeit, und manchmal musst du bei wichtigen Arbeiten schnell handeln, um etwas zu bewirken. Bekämpfe den Drang die Dinge übermäßig zu analysieren oder anderen Gedanken nachzuhängen, um den Kopf frei zu bekommen. Nur so kannst du voll präsent sein und dich der vor dir liegenden Arbeit widmen. Hier sind drei Möglichkeiten, die dir helfen, deine Gedanken zu klären und dich auf die anstehende Aufgabe zu konzentrieren:

1. Schreibe aufkommende Gedanken auf und vergesse sie anschließend

Wenn du dich auf eine Aufgabe konzentrieren musst und an etwas anderes denkst, schreibe diesen anderen Gedanken auf und lege ihn beiseite. Schreibe ihn auf ein Blatt Papier und lege das Papier in die oberste Schublade deines Schreibtisches. Oder tippe den Gedanken als Notiz auf dein Handy und lege das Handy dann weg (und am besten aus deinem Blickfeld).

Du hast deinen Gedanken festgehalten, also versuche dich zu beruhigen. Schließlich weißt du, dass du ihn nicht vergisst, weil du ihn notiert hast. Du kannst zu einem späteren Zeitpunkt zu deinem Gedanken zurückkehren.

2. Kopf frei bekommen: Höre auf über die Vergangenheit nachzudenken

Erinnere dich daran, dass das Nachdenken über die Vergangenheit nichts daran ändert, was bereits geschehen ist. Es ist nur eine Ablenkung. Es passiert nichts, wenn du denkst.

Denken ist nicht Handeln.

Außerdem bedeutet das Denken an die Vergangenheit, dass die Situation bereits eingetreten ist. Das Ergebnis mag dir nicht gefallen, aber über die Vergangenheit nachzudenken, ändert nichts an der Situation.

Wenn du aus der vergangenen Situation lernen willst, solltest du dir in der Zukunft Zeit nehmen, um sich auf die gelernten Lektionen zu konzentrieren, damit du ganz präsent bist und dich auf die anstehende Aufgabe konzentrieren kannst.

3. Gewöhne dich daran, dich wegen vergangener Unvollkommenheiten unwohl zu fühlen

Einige Dinge kannst du nicht ändern – gewöhne dich daran, dich unwohl zu fühlen. Nimm die Realität an und erkenne, dass nicht alles perfekt laufen wird. Es ist in Ordnung, wenn etwas nicht genau so läuft wie geplant. Sei nicht zu hart zu dir selbst.

Zu wissen, dass es in Ordnung ist, ein Gefühl des Unbehagens zu empfinden, kann dir helfen, aufkommende Gedanken schnell zu überwinden und dich auf die Gegenwart zu konzentrieren.

EXTRA: Konzentrationsstörungen? 5 Tipps für fokussiertes Arbeiten

Um etwas zu bewirken, musst du manchmal schnell denken und handeln. Schnell zu sein erfordert, dass du das Problem mit einem klaren Kopf angehst. Notiere dir andere, verweilende Gedanken, damit du später zu diesen Gedanken zurückkehren kannst, denke daran, dass das Nachdenken über vergangene Situationen die Dinge nicht ändern wird und beginne dich mit dem Gefühl des Unbehagens anzufreunden.

Dieser Artikel wurde von Avery Blank auf Englisch verfasst und am 02. März 2021 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren LeserInnen zu relevanten Themen austauschen können.

unternehmer.de
unternehmer.de ist das Wissensportal für Fach- und Führungskräfte im Mittelstand, Selbständige, Freiberufler und Existenzgründer.

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib hier deinen Namen ein

Der Artikel hat dir gefallen? Gib uns einen Kaffee aus!