Coronavirus: 4 Business-Trends, die sich jetzt entwickeln

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Coronavirus: 4 Business-Trends, dich sich jetzt entwickeln
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Die Corona-Krise hat die Welt verlangsamt. Viele Geschäftsinhaber reagierten darauf entweder verzweifelt oder entwickelten eine neue Strategie. Dabei zeichnen sich einige Trends ab, die deinem Unternehmen einen Vorsprung verschaffen könnten.

In diesem Artikel erfährst du 4 Trends, welche sich aufgrund der Corona-Pandemie entwickeln.

1. Alternative Zahlungsoptionen

Die Art und Weise, wie wir für Waren und Dienstleistungen bezahlen, wird sich verändern. Folglich wird es in der Mobile Commerce Branche weiterhin Innovationen geben. Dies gilt insbesondere für Unternehmen im Online-Sektor.

Alternative Zahlungsmethoden setzen sich zunehmend durch, wie:

  • Apple Pay
  • PayPal
  • sogar Bitcoin

Du kannst diese Optionen nutzen, um mehr Kunden zu gewinnen.

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Nach Angaben des ACI Worldwide wurden im Jahr 2019 insgesamt 55% der Einkäufe im E-Commerce mit alternativen Zahlungsmethoden – sprich ohne Karte – getätigt. Es ist zu erwarten, dass diese Zahlen im Jahr 2020 steigen werden.

Künftig werden sich mehr Menschen mit neuen Zahlungsoptionen auf ihren Smartphones vertraut machen. Gib deinen Kunden mehr Möglichkeiten „kontaktslos“ zu bezahlen. Folglich wirst du mit größerer Wahrscheinlichkeit mehr Geld verdienen.

2. Softwarenutzung

Viele Unternehmer sind Solopreneure, die alle Aufgaben im Unternehmen übernehmen. Die Einführung von Backend-Technologie wird für diese Unternehmer von größerer Bedeutung. Schwere Arbeiten können künftig mithilfe einer Software erledigt werden.

Viele KMUs verwenden Lead-Management-Tools, die unterschiedliche Vorteile bieten wie:

  • Terminplanungssoftware
  • Kontaktmanagement
  • Rechnungsstellung
  • Konvertierungstools

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Aufgrund von Corona sind viele Geschäfte gezwungen ihre Waren online zu stellen, wenn sie weiterhin Umsatz generieren wollen. Ein wichtiger Schwerpunkt ist hierbei der Einsatz einer All-in-one-Technologie, um organisiert zu bleiben.

3. Automatisierung

Laut den Prognesen von invesp werden „85 Prozent aller Kundeninteraktionen bis 2020 ohne einen Menschen abgewickelt“. Es wird geschätzt, dass Chatbots in der Regel etwa vier von fünf „Routinefragen“ beantworten können. Wenn Leute eine Frage haben, finden sie es einfacher eine kurze Nachricht in eine Chatbox einzugeben als eine E-Mail zu senden oder zum Telefon zu greifen und anzurufen.

Andere einfach integrierbare Automatisierungstools helfen Unternehmern Leads zu konvertieren, abzurechnen und an Kunden zu liefern, ohne dass sie ständig am Computer sein müssen. Informationsprodukte haben durch die Corona-Pandemie einen Aufschwung erlebt. Innovative Lösungen ermöglichen es Unternehmern, schnell in den Markt einzusteigen.

Die Implementierung solcher Tools kann eine große Zeitersparnis darstellen. Du kannst sowohl deine Kundenfragen als auch den Verkauf und die Lieferung deiner Produkte automatisieren.

4. Schnellere Lieferungen

Bist du im E-Commerce tätig und verkaufst physische Produkte? Dann sind wenige Themen wichtiger als Versand und Logistik. Bei E-Commerce-Marken geht es nicht unbedingt um die Möglichkeit kostenlosen Versand anzubieten. Viele Verbraucher möchten ihre Bestellung einfach nur schnell erhalten. Viele E-Commerce-Geschäfte bieten verschiedene Versandoptionen an, um den Kunden entgegenzukommen.

Nach Angaben von Retail Touch Points sind 88% der Online-Käufer „bereit für Lieferdienste zu zahlen, um ihr Produkt am selben Tag (oder schneller) zu erhalten“. Natürlich könnte eine zu hohe Gebühr auch nach hinten losgehen. Eine Studie von McKinsey ergab, dass die meisten Kunden der Meinung sind, dass der Versand am selben Tag nicht mehr als 8% des Gesamtpreises ihres Kaufs kosten sollte.

Doch selbst beim kostenlosen Versand haben sich die Erwartungen geändert. Laut einer Umfrage von RetailWire sank die durchschnittliche maximale Anzahl von Tagen, bei denen Menschen bereit auf eine Lieferung zu warten. Im Jahr 2012 betrug die Anzahl 5,5 Tage während sie im Jahr 2018 auf 4,1 Tage gesunken ist.

Achte darauf wie du die Produkte an deine Kunden zu versendest. Eine schnellere Lieferung könnte dir helfen, im Jahr 2020 noch mehr Umsatz zu erzielen.

Berücksichtige diese Trends, wenn du in unsicheren Zeiten in der Geschäftswelt tätig bist.

Dieser Artikel wurde von Stephanie Burns auf Englisch verfasst und am 22. April 2020 auf forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können.

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