Renaissance der Post: 3 Gründe für analoge Werbung

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Renaissance der Post: 3 Gründe für analoge Werbung
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Mit dem neuen iOS Update, das Werbetracking beschränkt, ist Apple vermutlich wieder mal Vorreiter einer großen Bewegung. Viele Unternehmen suchen deshalb nach Alternativen zum digitalen Marketing und kehren zunehmend zu den klassischen Werbemaßnahmen zurück. Auch der Internetgigant Google scheint bald nachzuziehen, womit zukünftig analoge Werbung für Unternehmen vermutlich wieder interessant wird.

Ein gut ausgearbeitetes Print-Mailing gehört zu den schärfsten Waffen im B2B-Marketing. Von vielen Firmen wird analoge Werbung jedoch übersehen und somit nicht hinreichend genutzt.

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Insbesondere für den B2B-Bereich ist Online-Werbung heutzutage nicht mehr annähernd so spannend wie damals. Die Zeiten, in denen man mit solchen Strategien skalieren und damit glasklare und absehbare Ergebnisse erzielen konnte, sind vorbei.

Die Alternative: Analoge Werbe-Strategien

Neben der sinkenden Effektivität wird Online-Werbung zudem immer teurer. Für viele Unternehmen lohnt sich diese Investition deshalb kaum noch. Es ist daher ratsam wieder auf analoge Strategien wie Telefon und Papier zurückzugreifen. Auch Events können – sobald sie wieder möglich sind – gute Ergebnisse im Marketing-Bereich erzielen. Aus diesen 3 Gründen sollten Unternehmen wieder auf analoge Werbemaßnahmen zurückgreifen:

1. Vorhersehbare Kosten

Im Gegensatz zu den Kosten für Online-Werbung sind die Kosten für Papier und Briefmarken weitestgehend stabil. Darüber hinaus erzielt eine vernünftig aufgesetzte Print-Kampagne immer noch einen einen hohen Return on Invest von 1.200 – 2.800 Prozent. Ein solches Marketingprojekt lässt sich daher ausgezeichnet kalkulieren.

2. Zielgruppe erreichen

Der zweite Grund besteht darin, dass analoge Werbemaßnahmen mehr Präzision als Online-Marketing bieten. Voraussetzung dafür ist natürlich eine übersichtliche Datenbank mit möglichst vielen relevanten Adressen. Hier wissen Unternehmen genau, wen sie mit ihrer Print-Kampagne erreichen und können somit bessere Ergebnisse erzielen. Dagegen kann ein Klick auf Facebook beispielsweise rund 4-5 Euro kosten, während das Ergebnis weitestgehend unklar ist. Dieses Geld könnten Unternehmen beispielsweise auch in einen physischen Report für einen relevanten Kunden aus der Zielgruppe investieren.

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3. Interaktion mit den Kunden

Nicht zuletzt bieten analoge Marketing-Strategien auch eine wesentlich höhere Interaktionsmöglichkeit. Im direkten, beispielsweise telefonischen Kontakt mit den KundInnen lässt sich schnell herausfiltern, ob die KundInnen das Angebot interessant finden oder nicht und wie das Angebot verbessert werden kann. Während beim digitalen Marketing hauptsächlich Reaktionen in Form von Zahlen ausgewertet werden können, erhält man hier also ein detailliertes Feedback. Dies eröffnet die Möglichkeit, Angebote, Werbemaßnahmen und Produkte schneller zu verbessern und auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abzustimmen.

Andreas Baulig
Andreas Baulig ist Gründer und Geschäftsführer der Baulig Consulting GmbH. Gemeinsam mit seinen beiden Brüdern coacht er Trainer, Experten, Dienstleister und Agenturen zum Erfolg. Dabei hat er sich auf die Online-Neukundengewinnung spezialisiert. Quelle: Baulig Consulting GmbH

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