LinkedIn Marketing: Die 7 größten Fehler im B2B

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Im B2B-Bereich wird LinkedIn zunehmend relevanter und passt seine Funktionen immer weiter an die Bedürfnisse von Unternehmen an. Sei es der Kontakt zu GeschäftspartnerInnen oder (potenziellen) KundInnen: Die Plattform bietet einiges an Möglichkeiten, die es auszuschöpfen gilt. Dennoch wissen scheinbar viele nicht, wie sie LinkedIn optimal nutzen können. In dem folgenden Artikel erfährst du, welche die Top-7-Fehler beim LinkedIn Marketing im B2B-Umfeld sind und wie du sie vermeiden kannst.

1. Du unterschätzt die Wichtigkeit des Auftretens

Du hast ein tolles Produkt, das du an den Mann bzw. die Frau bringen willst? Für die anvisierten 500+ Kontakte, um vom Algorithmus als relevante Person eingestuft zu werden, genügt das leider nicht. Achte bei deinem LinkedIn-Profil auch auf die visuellen Elemente: Ein ansprechendes Profilfoto inklusive Banner ist hierbei ein Muss. In deiner Profilbeschreibung solltest du authentisch und überzeugend auf deine eigene Person bzw. das Unternehmen und auf dein Angebot eingehen. Nur so erzielst du Reichweite und überzeugst deine KundInnen.

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2. Slogan ohne Mehrwert

Ein Slogan sollte zwei Kriterien erfüllen: Zum einen soll er einprägsam sein. Zum anderen – und das ist mindestens genau so wichtig – sollte er dem Kunden einen klaren Mehrwert vermitteln. Erkläre deine Leistungen. Das kann zum Beispiel so aussehen: „Mit uns erzielen Sie kontinuierliche Kundenanfragen über Social Media mit messbarem Erfolg“.

3. Du pflegst deine Fokusseiten nicht

Die Fokusseiten geben dir die Möglichkeit, bestimmte Themen oder Bereiche des Unternehmens hervorzuheben. Zum Beispiel für Eindrücke aus dem Betriebsalltag, über die sich deine Kontakte freuen werden. Du denkst, bei dir im Betrieb passiert nichts Spannendes? Darum geht es nicht. Du hast die Möglichkeit, dich transparent und sympathisch zu präsentieren und solltest dies unbedingt nutzen.

4. Du lebst das Social Selling nicht richtig

Social Selling bedeutet, in deinem Netzwerk zu interagieren, also Beiträge deiner Kontakte zu liken und zu kommentieren. Doch auch du solltest aktiv Content abliefern – am wirkungsvollsten mit der Königsdisziplin des LIVE gehens. In bevorzugt 5-15 minütigen Livestreams agierst du in Echtzeit vor deinen Kontakten mit eigenen Themen und Inhalten. Der Vorteil: LinkedIn wird deine Live-Aktionen hervorheben, sodass deine Kontakte garantiert davon erfahren.

5. Du lässt dir deine Fähigkeiten nicht bestätigen

Hole dir von deinen Kontakten Rezensionen und Bestätigungen deiner Fähigkeiten, welche du im letzten Drittel deines Profils auswählen kannst. Somit gibst du deinen BesucherInnen die Möglichkeit, dein Können zu verifizieren, wodurch sich dein Expertenstatus erhöht. LinkedIn gibt dir außerdem die Möglichkeit einen „Badge“ durch die Absolvierung eines 15-minütigen Tests auf deinem Fachgebiet zu erhalten. Wenn du erfolgreich bist, wird dir die Fähigkeit anschließend im Profil zertifiziert.

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6. Dein LinkedIn-Profil verfügt über keine Premium Funktionen

Tools wie InMail und Sales Navigator machen dir dein Business auf LinkedIn um einiges einfacher und versprechen mehr Erfolg und Reichweite. Außerdem wird dein Profil von LinkedIn bevorzugt, wenn du Premium Funktionen nutzt.

7. Du machst es dir einfach durch Automation Software

Die Vorzüge von Automation Tools sind den meisten bekannt. Die Gefahr, dass LinkedIn dein Profil zeitweise sperrt oder sogar dauerhaft löscht, scheint hingegen nicht jedem klar zu sein. Vermeide also lieber Automation Software.

David Aydin
Onlinemarketing hat sich als äußerst hilfreiches Werkzeug bewährt, um planbar neue Kunden für ein Unternehmen zu gewinnen. Julian Salz und David Aydin haben in kurzer Zeit ein Team von über 10 Mitarbeitern aufgebaut und sind Profis auf diesem Gebiet. Sie helfen Unternehmen, Experten und Dienstleistern dabei, kontinuierlich qualifizierte Neukundenanfragen mit System und Hilfe von Onlinemarketing zu gewinnen.

1 Kommentar

  1. Das Problem mit all diesen sozialen Netzwerken ist, dass man dort nur auf Leute trifft, die einem etwas verkaufen, aber nichts kaufen wollen. Auf Dauer ist das ein wenig einseitig.

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