Echte Amazon Bewertungen bekommen: 4 Tipps für Verkäufer

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Wie du deine Marke auf Amazon schützt und wachsen lässt
© Aleksei - stock.adobe.com

Amazon Bewertungen sind für den Erfolg deines Produkts grundlegend. Positive verifizierte Bewertungen tragen zur Kaufentscheidung der KonsumentInnen bei und beeinflussen diese nachhaltig. Bei negativen Bewertungen kann dies den gegenteiligen Effekt hervorrufen.

Wichtiger Grundsatz beim Generieren von Bewertungen sollte dennoch immer sein: Nur echte Rezensionen sind bei Amazon erlaubt. Gekaufte oder gefälschte Bewertungen verstoßen gegen die Amazon-Richtlinien und können zum Ausschluss von der Plattform führen. Wer Produkte erfolgreich verkaufen möchte, muss sie zu vermarkten wissen. Gegen die Richtlinien von Amazon Fake-Rezensionen zu kaufen, ist deshalb zu kurzfristig gedacht. Spätestens wenn der Betrug bei den KundInnen auffliegt, ist es mit der guten Reputation dahin. Amazon Bewertungen können und sollten damit nur auf organischem Weg entstehen.

Wir haben vier Tipps für dich, um die organische Rezensionen zuverlässig entstehen zu lassen. Dazu gehört vor allem ein durchdachter Mix aus hervorragenden Produkten, vielen Verkäufen und den passenden Marketing- und After-Sales-Aktionen.

1. Ein hochwertiges Produkt, das beim Kunden überzeugt

Grundlage allen erfolgreichen Verkäufern auf Amazon ist ein hochwertiges Produkt, das die KundInnen überzeugt und zu Wiederholungskäufen anregt. Dazu gehört eine gute Customer-Experience. Das bedeutet:

KundInnen sollte nicht nur während des Einkaufs ein herausragendes Erlebnis haben, sondern auch bei dem Erhalt ihrer Bestellung.

Um dies zu gewährleisten, kannst du eine besondere Verpackung auswählen, ein Goody beilegen oder andere kleine Überraschungen, mit denen die KundInnen nicht rechnen. All diese Faktoren tragen zu einer positiven Customer-Experience bei und führen dazu, dass dein Produkt im Gedächtnis bleibt – und letztlich eine positive Bewertung abgegeben wird.

2. Follow-Up zur Bewertung

Um KäuferInnen zur Abgabe einer Bewertung anzuregen, bedarf es durchdachter After-Sales-Aktionen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Neben einem Follow-Up per E-Mail kannst du aktiv nach einer Bewertung fragen. Bei einem Follow-Up gilt es allerdings zu beachten, dass die E-Mail nicht unmittelbar nach oder mit dem Versand der Produkte an die KundInnen geht, sondern ein paar Tage später. So ist sichergestellt, dass die KundInnen die Produkte bereits in den Händen halten und die E-Mail nicht im Papierkorb landet.
  • Eine andere Möglichkeit ist die direkte Bitte um eine faire Bewertung mittels eines Flyers oder einer ansprechenden Karte in der Produktverpackung.

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3. Einen triftigen Grund für eine Bewertung liefern

Auch durch soziale Projekte lassen sich positive Bewertungen generieren. Schließe eine Kooperation mit einer Hilfsorganisation ab und teile deinen KundInnen mit, dass mit jeder Bewertung beispielsweise ein Baum gepflanzt oder Geld gespendet wird. KäuferInnen, die sich mit deinen guten Taten identifizieren können, hinterlassen sehr viel wahrscheinlicher eine positive Bewertung.

4. Niemals „Erpressung“ des Kunden

Fordere grundsätzlich keine positiven Bewertungen. Das klingt unseriös und entspricht nicht den Richtlinien. Zudem wirft es weder ein gutes Licht auf dich als VerkäuferIn noch auf dein Produkt.

Es wirkt „erpresserisch“, den KäuferInnen Vorteile in Form von Gutscheinen als Gegenleistung im Falle einer Bewertung zu versprechen.

Um die KundInnen nicht gegen sich aufzubringen, solltest du auch davon absehen, sie mehrfach zur Bewertung aufzufordern.

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Nicklas Spelmeyer
Nicklas Spelmeyer ist seit drei Jahren auf der Plattform Amazon erfolgreich als Verkäufer und berät inzwischen über 300 Kunden dabei, ihre Amazon-Präsenz zu optimieren. Sein Fokus liegt auf Marketing und Verkaufspsychologie. Spelmeyer ist außerdem Autor eines vielgelobten Fachbuches über Amazon-Shops und seit kurzer Zeit auch bei YouTube aktiv. Er sitzt mit seinem rund 10-köpfigen Team in Berlin.

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