12 unverzichtbare Tools für dein Social-Media-Marketing

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12 unverzichtbare Tools für dein Social-Media-Marketing

Erfolgreiches Social-Media-Marketing lebt von relevanten Inhalten, Aktualität und von der Interaktion mit der Community. Doch die Content-Erstellung, das Content-Seeding sowie die Kommunikation mit Kunden und Followern kostet Zeit.

Die folgenden erprobten Tools stehen für wichtige Funktionen zur Automatisierung, auf die du nicht verzichten solltest. Die Tools stellen dir bereits in der kostenfreien Version eine ganze Menge Funktionen zur Verfügung und sind je nach Bedarf und Funktionsumfang auch in den Premiumversionen auch für schmale Budgets zu haben.

1. Content- und Redaktionsplanung

Relevante Inhalte und eine regelmäßige Veröffentlichung das Fundament einer erfolgreichen Marketing- und Social Media-Kommunikation. Das lässt sich nur mit einer sorgfältigen Planung realisieren.

Trello hilft dir bei der Projekt- und Redaktionsplanung von Blogbeiträgen, sowie bei der internen Kommunikation. Das Tool bietet dir die Möglichkeit, Projekte in Boards und Projektabschnitte in Karten zu organisieren und mit Mitarbeitern und Kollegen zu teilen, um so den Status für alle transparenter zu gestalten. Auch andere Produktivitäts-Tools, wie Google Drive oder Evernote etc. lassen sich integrieren.

Extra-Tipp: Für eine schnelle und einfache Organisation der Kommunikation und Abstimmung im Team, eignet sich auch Slack als professionelles Chat-Tool.

EXTRA: Relevanter Content: Das Ranking-Kriterium für Google

2. Ideengenerierung und Content Curation

Erfolgreiches Social-Media-Marketing steht und fällt mit den Inhalten. Mit Tools wie Feedly oder Inoreader hast du die Möglichkeit, dir per Keywords oder RSS-Feeds dein eigenes Monitoring-Dashboard aus wichtige Medienquellen zusammenzustellen. So kannst du aktuelle Themen und Inhalte aus deiner Branche im Auge behalten, um eigene Ideen daraus zu generieren, oder interessante Beiträge auf den Social-Media-Kanälen kuratieren.

Extra-Tipp: Über die Inoreader Browser Extention kannst du deine Fundstücke direkt aus dem Netz in deinem Account speichern und aufrufen.

3. Visueller Content: Bilder und Videos

Bilder, Grafiken und Videos sind enorme Emotionsträger und als visuelle Anker, um die Aufmerksamkeit von vorbeisurfenden Lesern zu erhaschen.

  • Facebook-Postings mit Bild erzeugen 2,3-mal so viele Interaktionen wie solche ohne Bild.
  • Tweets mit Fotos generieren 313 % mehr Interaktionen als Text Tweets.

Canva hilft bei der einfachen und schnellen Erstellung von Grafiken, Infografiken, Gifs oder Memes, auch ohne professionelle Grafiker oder Agenturen.

Bereits die kostenfreie Grundversion bietet eine Vielzahl von professionellen Vorlagen an, die sich einfach an die individuellen Layouts und CIs anpassen lassen. Auch zahlreiche Fotos, Illustrationen, sowie eine Import-Funktion für eigene Bilder und Grafiken stehen für die individuelle Gestaltung zur Verfügung.

Extra-Tipp: Wenn du nur mal eben eine Twitter-Grafik brauchst, bietet dir TwitHelper ein einfaches Design-Tool mit jeder Menge hochwertiger Grafiken und Schriftarten zur individuellen Gestaltung.

4. Text- und Bildoptimierung für Leser und Suchmaschinen

Nach der Content Erstellung, folgt die Optimierung. Entspricht dein Beitrag den Regeln für gute Lesbarkeit und ist er SEO-tauglich?

Das kostenfreie PR-Textanalyse-Tool prüft Lesedauer, Satzlänge, Satzbau und die Anzahl der Füllwörter, Fremdwörter, Keywords und Links. Das Tool kontrolliert außerdem, ob die Länge der Headline optimal ist, ob die Keywords an den richtigen Stellen und mit der richtigen Häufigkeit verwendet wurden.

Überprüfe deine Webseiten und Blogbeiträge mit Yoast. Das Tool unterstützt die Text- und SEO-Optimierung und prüft, ob der Text in gut lesbare Abschnitte unterteilt ist, die Sätze nicht zu lang sind, die Meta-Tags und Texte korrekt sind und natürlich, ob die Keywords an den richtigen Stellen positioniert sind.

Extra-Tipp: Denke auch an eine Bildoptimierung, denn große Bilddateien können die Ladezeit verlangsamen und somit einen negativen Einfluss auf die Sichtbarkeit und dein Ranking haben. Der EWWW Image Optimizer als App oder WP Plugin komprimiert deine Bilder, bei gleichzeitigem Erhalt der Bildqualität.

EXTRA: Bilder für deinen Content: 7 Tipps & Tools [+Infografik]

5. Social-Media-Integration auf der Website

Social-Media-Follow-Buttons an sichtbaren Plätzen auf deiner Website, in Headern und Footern sorgen für eine direkte Verbindung zu deinen Social-Media-Kanälen. Social-Media-Share-Buttons am Anfang und/oder am Ende deiner Seiten und Beiträge machen es deinen Lesern leicht, deine Inhalte zu liken und auf ihren eigenen Social-Media-Kanälen zu teilen und zu kommentieren.

Das Super Socializer Plugin bietet gleich mehrere Social-Media-Funktionen in einem:

  • Social-Media-Follow-Buttons
  • Social-Media-Share-Buttons
  • Social Logins
  • Social Comments (siehe Tipp 9)

Das Tool stellt dafür individuell konfigurierbare Buttons oder dynamischen Share-Bars zur Verfügung. Auch Counter lassen sich optional hinzufügen oder ausschalten.

Extra-Tipp: Add-ons wie Social Analytics fügen umfassende Analyse- und Auswertungsmöglichkeiten der Social-Media-Interaktionen hinzu.

EXTRA:10 Tipps für deinen Erfolg mit Social Media [+Infografiken]

6. Social-Media-Verknüpfung deiner Beiträge

Neben den klassischen Social-Media-Buttons zum Liken und Teilen, eignen sich auch fertige Twitter-Boxen. Mit solch auffälligen Text-Boxen lassen sich besonders ausdrucksstarke Aussagen oder Zitate hervorheben, die der Leser als fertige Tweets direkt per Klick über Twitter teilen kann, inklusive Link zur Webseite, auf der der Beitrag zu finden ist.

Mit Click to Tweet als App und Plugin lassen sich beliebige Textstellen per Click in eine Twitter-Box verwandeln und mit verschiedenen Design-Templates oder per CSS anpassen. Shortlink und Analyse-Funktionen ermöglichen verschiedene Auswertungen der Links

Beispiel für eine Twitter-Box in einem Blogbeitrag

7. Social Media in der E-Mail- und Newsletter Kommunikation

Kundenbindung und Leadgenerierung per E-Mail sind wichtige Instrumentarien des Online-Marketings. Für das Social-Media-Marketing eignen sich vor allem „Content-Geschenke“ in Form von Gated Content, um die E-Mail-Adressen von Social-Media-Followern zu sammeln. Das können Checklisten, Whitepaper oder Evergreen Content „zum Mitnehmen“ sein. Auch in der Follow-up Kommunikation per E-Mail und Newsletter sollten die Social-Media-Kanäle verknüpft sein.

Das Online-Tool des US-Anbieters MailChimp bietet das gesamte Spektrum der Social-Media-Integration für die E-Mail- und Newsletter-Kommunikation an. Von Opt-in-Formularen für die E-Mail Generierung, bis hin zur Integration von Like- und Share-Buttons in den E-Mail- und Newsletter-Templates. Auch fügt das Tool Social-Media-Icons zu allen Bildern hinzu und zeigt die Icons automatisch an, sobald ein Leser die Maus über die Bilder oder Grafiken bewegt.

EXTRA: 7 Tipps, um Social Media & Newsletter zu verbinden

Extra-Tipp: Eine umfassendes Opt-in-Formular-Tool bietet das WordPress Plugin Icegram mit fertigen professionellen Design-Vorlagen und (CTA)-Buttons, die sich in Standard-E-Mail-Marketing Lösungen wie MailChimp, Constant Contact, AWeber, Campaign Monitor, GetResponse, InfusionSoft und anderen Diensten integrieren lassen. Ein Targeting ermöglicht es, bestimmte Formulare nur für bestimmte Besucher anzuzeigen, um Besucherströme gezielt zu leiten, Ergebnisse zu analysieren und Kampagnen nachzuverfolgen.

8. Social-Media-Planung und Automatisierung

Das aktive Teilen und Content Seeding der Blogbeiträge auf den Social-Media-Netzwerken ist ein wichtiger Aspekt des Blog Marketings. Doch jedes Netzwerk bietet unterschiedliche Optionen für die Präsentation der Beiträge. Auch Beitragsformate, unterschiedliche Kommentare, sowie das Posten an unterschiedlichen Tagen und Zeiten kann einen großen Einfluss auf die Reichweite und Sichtbarkeit der Beiträge haben.

Das Social-Media-Tool Blog2Social als Plugin und WebApp ermöglicht eine umfassende Social-Media-Planung und Automatisierung mit maßgeschneiderten Beiträgen. Das Tool wandelt die Beiträge automatisch in ein optimiertes Beitragsformat für jedes soziale Netzwerk um, mit angepassten Bildgrößen und vorformatierten Kommentaren und Hashtags. Über einen Social-Media-Kalender und einen Zeit-Manager lassen sich die Beiträge automatisiert zu den besten Zeiten für jedes Netzwerk planen.

Extra-Tipp: Mit der Social Media Poster Extension kannst du beliebige Beiträge, die du im Web findest oder per URL eingibst, direkt über deinen Browser auf den Social-Media-Kanälen teilen oder als Entwurf speichern und später bearbeiten.

9. Hashtags für deine Social-Media-Posts

#Hashtags sind für die Social-Media-Kommunikation unverzichtbar geworden. Hashtags sind aktivierte Keywords, die die Beiträge in durchsuchbare Inhalte verwandeln. Sie dienen außerdem dazu, deine Beiträge mit aktuellen Diskussionen und Streams (Trending Hashtags) zu verknüpfen. Bei der Teilnahme an Trending Hashtags und Diskussionen solltest du allerdings immer überlegen, ob dein Beitrag wirklich relevant für dieses Thema oder diese Diskussion ist.

Tagdef hilft, die Bedeutung einzelner Trending Hashtags zu recherchieren.

Weitere Tools für die Suche nach Hashtags

  • Hashtagify hilft dir für die Suche nach populären Hashtags auf Twitter
  • Top-Hashtags zeigt die aktuell wichtigsten Hashtags für Instagram
  • Trendsmap zeigt die regionale Verteilung der wichtigsten Trending Hashtags auf einer Weltkarte an

10. Mehr Interaktion mit Social Comments

Kommentare sind wichtige Indikatoren für die Relevanz eines Themas und bieten eine gute Grundlage für eine aktiven Dialog. Neben der regulären Kommentarfunktion bieten vor allem „Social Comments“ eine erweiterte Möglichkeit für Leser, sich mit ihren Social-Media-Login-Daten einzuloggen, um nicht nur auf dem Blog oder der Website mitzudiskutieren, sondern die Kommentare optional auch auf den Social-Media-Kanälen zu teilen. Das erhöht die Sichtbarkeit und Reichweite für die Beiträge fördert die Interaktion mit weiteren Lesern.

Das meist genutzte Social-Media-Kommentarsystem Facebook Comments lässt sich einfach und schnell, über den Facebook Code-Editor für den Einbau auf der eigenen Website generieren. Facebook-Nutzer können einen Kommentar über ein persönliches Profil oder eine Facebook-Business-Seite generieren und optional auch mit den eigenen Followern auf Facebook teilen.

Extra-Tipp: Wenn du lieber ein eigenes Kommentarsystem auf deiner Website anbieten möchtest, kannst du das Plugin wpDiscuz für native WordPress-Kommentare einsetzen, das die Kommentare in deiner eigenen Blog-Datenbank speichert. wpDicuz ist mit der Social-Login-Funktion des Super Socializers kombinierbar. Das Plugin Replayable ermöglicht es Lesern zusätzlich, Kommentare zu abonnieren und per E-Mail darauf zu reagieren.

11. Social-Media-Listening und Dialog

Du möchtest deine Social-Media-Kanäle im Blick behalten, um auf Likes, Shares und Erwähnungen schnell zu reagieren? Das offizielle Twitter Tool TweetDeck ist ein gutes Einstiegstool und steht kostenlos als Dashboard-Lösung zur Verfügung, um die Twitter-Kanäle im Auge zu behalten und zu analysieren. TweetDeck lässt sich flexible anpassen, um Tweets nach Listen und Keyword-Suchen zu filtern, sowie um Team-Accounts zu monitoren. Das Tool ermöglicht es, bestimmte Keywords, #Hashtags oder @Handles anzugeben und die “Twittersphere” automatisch danach zu filtern. Über TweetDeck kannst du auch in Echtzeit auf Kommentare und Fragen reagieren, ohne das Dashboard zu verlassen.

EXTRA: 9 Twitter-Strategien für die neuen Twitter-Regeln [+Checkliste]

Extra-Tipp: Um mehr Social-Media-Kanäle auf einen Blick zu monitoren, bieten Apps wie zum Beispiel Hootsuite oder der NewsRadar® von pressrelations umfassende Möglichkeiten zur Medienbeobachtung.

12. Social-Media-Statistiken und Analysen

Statistiken helfen dir, die Entwicklung und das Verhalten der Social-Media- und Website-Besucher und den Erfolg deiner Marketing-Aktionen besser zu verfolgen und zu analysieren. Google Analytics liefert hierfür sicherlich die Standard-Lösung für Blogs und Websites. Die Social Media bieten jeweils eigene Statistiken und Analyse-Tools, um das Verhalten der Follower auf den einzelnen Kanälen zu verfolgen.

Mit Dasheroo kannst du dir ein eigenes Monitoring-Dashboard mit deinen Social-Media-Kanälen nach verschiedenen KPIs zusammenstellen. So kannst du ermitteln, wie sich deine Follower entwickeln, welche Kanäle und Posts das meiste Engagement erzielen und verfolgen, über welche Kanäle der meiste Traffic generiert wird. Dasheroo ist ein gutes Einsteiger-Tool, weil es bereits in der kostenlosen Version bis zu 8 verschiedene parallele Analysen ermöglicht. Außerdem lassen sich die Einstellungen und Analysearten jederzeit ändern und umstellen.

Extra-Tipp: Umfassendere Statistiken und Analysen bieten Apps wie zum Beispiel SumAll.

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2 Kommentare

  1. Wow, super Zusammenfassung. Ich benötige social media Marketing jeden Tag aber komme bisher nicht so recht voran. Ich denke Euer Beitrag hilft mir deutlich bei der Fokussierung. Danke dafür!

  2. Hi Melanie . I’m Jonah from Hashtagify.me. I’ve just read your article and want to thank you very much for mentioning our tool. :)Appreciate it a lot! 

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