Achtung, Kundenschreck! Absolute No-Gos auf deiner Website

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2. Beispiel: Heilpraktiker

Schön, dass Dich Dein Weg zu mir geführt hat!

Was wäre, wenn Du schon bald von dem befreit wärst, was Dich aktuell noch in Deinem Wohlbefinden, Deiner Lebens- oder Schaffenskraft beeinträchtigt?

Was würde sich dann alles in Deinem Leben ändern?

Wie geht es Dir allein beim Gedanken daran?

Was glaubst Du, was dann noch alles möglich sein wird, nachdem es uns gemeinsam gelungen ist, Deine Selbstheilungskräfte zu aktivieren?

Ich freue mich, wenn ich die Heilpraktikerin bin, der Du für diesen Weg Dein Vertrauen schenkst.

Für ein erstes Gespräch erreichst Du mich unter …

3. Beispiel: Coach

Hand aufs Herz:

Auf einer Skala von 0-10: Wie stark ist jetzt Ihr innerer Atnrieb, sich auf Neuees einzulassen, um im Äußeren Veränderungen zu bewirken?

Wie wäre es, wenn wir gemeinsam schauen, wie Sie diese Antriebskraft optimal nutzen können, um zügig voranzukommen – auch wenn es mal steinig wird?

Hinweis: Grundlage der emotionalen Aufladung eines Unternehmensauftritts, der Website oder Stellenausschreibungen ist ein sorgfältiges Profiling des Unternehmens sowie des Adressaten im Vorfeld.

Wie an den Beispielen erkennbar ist, sind die Texte alle unterschiedlich „temperiert“. Das ist nicht gewürfelt, sondern das Ergebnis eben dieses Profiling, ähnlich wie bei Dating-Plattformen, nur etwas mehrdimensionaler.

Emotionen wecken, Vertrauen stärken

Die emotionale Aufladung einer Website bzw. des Unternehmensauftritts erleichtert es dem Nutzer, sich mit dem Anbieter zu verbinden und schnell vertrauen aufzubauen. Wenn diese emotionale Aufladung sich dann auch im persönlichen Kontakt fortsetzt, verkürzt sich die Gesprächsdauer und erhöht sich die Entscheidungsfreude.

EXTRA: Emotionen im Business-Alltag: Wozu wir sie brauchen!

Erforderlich dafür ist eine Art „Drehbuch“, die dem Protagonisten erlaubt sich in ein Szenario „hineinzuzoomen“, um sich selbst zu erzählen, wer er sein kann, wenn er sich auf die Erfahrung mit dem Anbieter „einlässt“.

Es ist genau genommen eine Art „Story-Guiding“, die ein wenig an den Aufbau eines klassischen (systemischen) Coachinggesprächs erinnert.

Sprachliche Führung in 3 Schritten

Die sprachliche „Führung“ (genauer gesagt Einladung) erfolgt in drei Schritten, ähnlich wie beim Drei-Akter der Heldenreise, nur dass eben endlich der Kunde der Held sein darf!

Schritt 1

Einladung sich auf den Weg ans andere Ufer zu begeben. Ausgelöst durch Fragen und das in Aussicht Stellen einer neuen Erfahrung bzw. einer neuen Version des „Selbst“.

EXTRA: Wer fragt, der führt – Fragetechniken für Führungskräfte

Schritt 2

Stabile, tragfähige Brücken bauen (idealerweise mit Bildern, Metaphern und in der Sprache des Wunschkunden!)

Schritt 3

Kurze Vorstellung des Mentors (Anbieter), der den Helden (wohlgemerkt den Kunden!!!) am anderen Ufer erwartet, um gemeinsam Richtung Sonnenuntergang zu reiten.

Kleiner Tipp zum Schluss

Steige aus dem Selbstbild, der Rolle des „Problemlösers“ aus und wechsle in die Haltung des „Chancengebers“, „ZurErfahrungEinladers“, Perspektivenwechslers, die am ehesten der des Mentors bzw. des „Q“ aus den James Bond Filmen gleich kommt. Damit reduzierst du das „Melatonin-Risiko“ in deinem Auftritt deutlich.

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