Gemeinsam stark: 10 Tipps für das Teambuilding

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Der Kitt erfolgreicher Teams: Führen durch fruchtbare Beziehungen
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Hast auch du schon Teamarbeit erlebt, die so richtig Spaß gemacht hat? Warum ist die Arbeit in einer funktionierenden Crew heute zu Tage so wichtig? Was ist, wenn ein Team scheitert? Können viele EinzelkämpferInnen nicht das Gleiche bewirken wie ein Team, das am gleichen Strang zieht? Fragen über Fragen…

Die 10 wichtigsten Tipps in Sachen Teambuilding bekommst du jetzt:

1. Lob ist wichtig für die Motivation

Anerkennung brauchen alle Menschen, wenn sie am gleichen Strang als Team ziehen sollen. Ein „Danke für euren tollen Einsatz“ kostet kein Geld und zeigt den MitarbeiterInnen schon, dass ihre Arbeit wertgeschätzt wird. Auch besondere, kleine Geschenke wie ein Betriebsausflug, eine Einladung zum Sommerfest oder ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt fördern das Miteinander. Führungskräfte sollten niemals vergessen, die gesamten Crew zu loben.

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2. Ohne Ziele keine Teamerfolge

Ziele brauchen wir alle im Leben. Wer ziellos seinen Alltag bestreitet, wird kaum große Erfolge feiern. Die Ziele im Team kannst du nach der Formel SMART schriftlich fixieren.

  • S steht für spezifisch
  • M für messbar
  • A für attraktiv
  • R für realistisch
  • T für terminiert

Teamziele fördern die Arbeit nach dem Motto „nur gemeinsam sind wir genial und stark“. Bei einer Teilziel-Erreichung kann die Führungskraft als Motivation ein kleines Eis-Essen (als Beispiel) spendieren.

3. Vertrauen ist das A und O

Eigenverantwortliches Handeln ist wichtig für jede Crew. Vor allem Führungskräfte sollten ihre MitarbeiterInnen eigene Ideen entwickeln lassen und nicht jeden kleinen Arbeitsschritt streng überwachen. Das weckt Vertrauen. Zeige auch jungen Teams, dass du an die Fähigkeiten von jedem einzelnen Kollegen glaubst.

4. Ein Team sollte regelmäßig Ideen austauschen

Lege regelmäßige Meetings fest, in denen sich deine MitarbeiterInnen offen austauschen können. Hier geht es darum, neue Wege zur Zielerreichung zu finden. Doch jedes Team sollte sich auch über das austauschen, was gut läuft und zum Beispiel ein „best off“ oder

„Der Tipp der Woche des größten Erfolgs“

entwickeln. Leider sind viele Meetings viel zu oft „Jammerrunden“, in denen nur darüber lamentiert wird, was nicht läuft. Das ist aber nicht der richtige Weg, um sich an positiven Aspekten zu motivieren.

5. Konstruktive Kritik ist wichtig

Natürlich ist im Leben nicht immer alles Gold was glänzt. Von Kritik können wir alle jede Menge lernen. Achte darauf, dass Feedback offen, konstruktiv und anhand von Beispielen sehr konkret weitergegeben wird. Zudem ist wichtig, welches Feedback jeden einzelnen Kollegen und das Team betrifft. Genau so muss es auch weitergegeben werden.

6. Strenge Regeln sollten abgeschafft werden

Die meisten KollegInnen hassen nichts mehr als feste Arbeitszeiten, strenge Regeln in Sachen Kleidung und einen allzu reglementieren Arbeitsalltag. Wer als Chef seinen Leuten etwas zutraut und ihnen Freiheiten gibt, bringt Vertrauen entgegen. Die meisten MitarbeiterInnen wissen es zu schätzen, wenn etwas Lockerheit im Betrieb vorherrscht. Wer sich für die Arbeit verkleiden muss, kann sich nicht frei entfalten. Das behindert jegliche Kreativität.

7. Fortbildungen und Seminare fördern das Miteinander

Welche Workshops möchten deine MitarbeiterInnen besuchen? Frage sie um ihre offene Meinung, denn wenn sie selbst ihre Workshops aussuchen, stehen sie auch voll und ganz dahinter. Die Chancen stehen somit mehr als gut, dass genau diese Fortbildungen dein Team weiterbringen. Doch auch der regelmäßige Austausch im Team ohne Führungskraft kann eine Crew in Sachen Motivation nach vorne bringen.

8. Regelmäßige Team-Bildung Maßnahmen sind wichtig

Überlege dir, welche Art der Teambuilding-Maßnahme zu deinen KollegInnen passt. Geht es darum, neue Ideen zu finden? Möchtest du Strategien entwickeln, damit das Team nicht gegeneinander arbeitet? Hier muss jede Führungskraft wachsam mit dem passenden Seminar reagieren!

EXTRA: 3 Teambuilding-Ideen, die auch virtuell Spaß machen

9. Der optimale Nutzen aus Teambuilding-Seminaren

Kurzfristiger gemeinsamer Spaß im Seminar ist gut. Nachhaltig aber muss ein langfristiger Nutzen aus einer Teambuilding-Maßnahme gezogen werden. Per Exempel können MitarbeiterInnen durch die ungewohnte Situation ins Gespräch kommen und Gemeinsamkeiten feststellen. Diese werden sie auch im Berufsalltag weiterbringen.

10. Integriere Spaß im Arbeitsalltag für Freude und Motivation

Was wäre nur der Arbeitsalltag ohne Freude und Lachen? Denke daran: Wer mit Spaß arbeitet, der wird auf Dauer auch gute Leistungen erbringen. Achte im Team, dass jeder das macht, was er am besten kann. Damit stehen die Chancen auf Erfolg sehr gut.

Fazit

„Hand in Hand gemeinsam stark“

Du siehst: Das Motto kann jeder von uns erreichen. Regelmäßige Teambildung-Seminare und ein wachsames Miteinander fördern das motivierte Arbeiten in der Crew.

Udo Leyen
Udo Leyen ist Geschäftsführer und Weiterbildungsspezialist der Wilhelm Bell Beratungs GmbH und steht Ihnen mit einer 25-jährigen Erfahrung zur Seite. Die Wilhelm Bell Beratungsgesellschaft mbH bietet maßgeschneiderte Lösungen rund um das Thema Training, Coaching und Weiterbildung von Mitarbeitern und Führungskräften an.

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