Die perfekte Stellenanzeige: 3 Tipps, wie sie 2021 aussehen sollte

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Bild: Adobe Stock | © Coloures-Pic

Fachkräftemangel“ – das ist ein heikles Stichwort, welches das Handwerk nur allzu gut kennt. Es wird immer schwieriger, offene Stellen in den Betrieben durch fachlich qualifiziertes Personal zu besetzen. Umso wichtiger ist es für dein Unternehmen, dass du mit deiner Stellenanzeige einen einzigartigen Eindruck hinterlässt – und dir vor allem die BewerberInnen die Türen einrennen. Im Folgenden erklären wir dir, wie die perfekte Stellenanzeige aussehen könnte. 

Tipp 1: Individuelle Gestaltung mit allen wichtigen Infos

Stellenanzeigen als PDF mit allgemeinen Phrasen sind von vorgestern, denn die haben wir schon zu hundertfach gelesen. HandwerkerInnen mit Format, Fachkompetenz und Erfahrung wirst du damit nicht hinter dem Ofen hervorlocken. Es kommt auf eine individuelle Gestaltung an.

Eine Stellenanzeige ist viel mehr als nur ein Text mit Aneinanderreihungen von Profil, Anforderung und Angebot.

Binde für eine perfekte Stellenanzeige das Logo des Unternehmens ein, ein ansprechendes Foto – nicht aus einer Internet-Datenbank, sondern von deinem Betrieb, von deinen MitarbeiterInnen. BewerberInnen sollen gleich auf den ersten Blick einen guten Eindruck davon bekommen, was sie erwartet. Eine wichtige Information – gerade im Handwerk – sind Standort und Einsatzradius.

EXTRA: Qualifizierte Mitarbeiter finden: So gestaltest du Stellenanzeigen

Tipp 2: Weniger ist mehr – mit wenig Text viel erreichen

Stell dir im Vorfeld Fragen, die sich auch die BewerberInnen stellen könnten:

  • Wie wird der Job sein?
  • Mit wem werde ich zusammenarbeiten?
  • Gefällt mir die Darstellung des Unternehmens?

Vielleicht ist es dir sogar möglich, einige Informationen durch Bilder zu vermitteln. Hast du auch mal darüber nachgedacht, ein Imagevideo zu drehen, um potenziellen BewerberInnen einen bewegten Einblick zu geben? Lange Texte mit vielen Informationen erfordern viel mehr Anstrengung. Auf Bilder und Videos reagieren Menschen natürlicherweise viel schneller und intuitiver – hier ist allein deswegen schon mit einer größeren Resonanz zu rechnen.

Tipp 3: Authentisch und relevant bleiben

Betone die Vorteilen deines Unternehmens – punkte mit den Vorzügen. Frage dich zunächst, was dein Unternehmen den BewerberInnen bietet:

  • Warum sollten sie gerade bei dir arbeiten?
  • Welche Benefits erwarten die KollegInnen?

Die Vorteile machen sich am besten in einem kurzen, ansprechenden Slogan. Darüber hinaus ist es von enormer Wichtigkeit, dass du deinen Betrieb so darstellst, wie er ist. Bleibe authentisch. Es macht keinen Sinn, sich als besonders hip und lässig darzustellen, wenn das Unternehmen in Wirklichkeit eher klassisch und konservativ ist.

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Christian Keller
Endlich qualifizierte Mitarbeiter einstellen, die motiviert sind, für das Unternehmen zu arbeiten – das wünschen sich viele Handwerksbetriebe. Christian Keller von Kellerdigital ist Experte für Personal-Onlinemarketing und ermöglicht Fachbetrieben im Handwerk genau das. Er kreiert mit seinem Team Werbekampagnen, die für Mitarbeiter sorgen und weis genau, welche Tricks zu mehr Bewerbern führen.

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