Webinare in Corona-Zeiten: 5 Ideen für dein Unternehmen

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Webinare in Corona-Zeiten: 5 Ideen für dein Unternehmen
© Anna Shvets - pexels.com

Um den Geschäftsbetrieb in der aktuellen Coronavirus-Krise weiterhin aufrechtzuerhalten, können Webinare einen großen Teil dazu beitragen. Du weißt mit dem Begriff nichts anzufangen? Kein Problem, in unserem Artikel erfährst du alles, was du dazu wissen musst.

Ein Webinar ist eine Online-Präsentation. Die Wörter „Web“ und „Seminar“ ergeben den Begriff Webinar, das bedeutet: Eine zeit- und standortunabhängige Kommunikation ist möglich, zugleich wird effizientes Wissen vermittelt.

Webinar: Technische Voraussetzungen

Mithilfe einer geeigneter Soft- und Hardware wird ein Seminar, eine Fortbildung oder Präsentation über das Internet gehalten. Die drei Hauptbestandteile eines Webinars bestehen meistens aus:

  1. Video
  2. Audio
  3. Präsentationsunterlagen (zum Beispiel PowerPoint-Folien)

Normalerweise findet der Informationsaustausch über Webcam und Mikrofon statt. Über ein sogenanntes Voice over Internet Protocol (VoIP), auch IP-Telefonie genannt, wird das Gesprochene live notiert und übertragen. Es ist ebenso möglich, via Live-Chat miteinander kommunizieren. Die Teilnahme kann ortsunabhängig stattfinden, vorausgesetzt eine stabile Internetverbindung steht zur Verfügung. Für gewöhnlich finden Webinare in Echtzeit statt, mit einem festgelegten Start- und Endzeitpunkt und dauern meistens zwischen 60 und 90 Minuten.

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Live-Version vs. On-Demand-Webinar

Die Teilnehmer können während des Vortrages Fragen stellen. Ein Webinar lebt von Interaktion und Diskussion. Wird besonders hochwertiger Inhalt während eines Webinars geboten, so wird sich meist für die Live-Version entschieden, um so Exklusivität zu suggerieren. Besonders beliebt sind hier Themenbereiche wie Marketing oder Verkauf. In der Regeln müssen sich die Teilnehmer für ein bevorstehendes Webinar anmelden und einloggen.

Neben der Live-Version gibt es auch das sogenannte On-Demand-Webinar. Dieses wird im Vorfeld aufgezeichnet und kann zu einem späteren Zeitpunkt beliebig oft abgerufen werden. Diese Art von Webinar eignet sich besonders gut für Evergreen-Content. Heißt soviel wie: zeitlose Themen. Um beispielsweise zeitunabhängige Weiterbildung anzubieten, sollte die Wahl auf ein On-Demand-Webinar fallen. Interagieren kann man wiederum nur bei einer Live-Version, also Fragen stellen oder mitdiskutieren.

Webinare zu Zeiten von Corona nutzen

Ein Webinar über das World Wide Web eignet sich nicht nur super für die interne und externe Geschäftskommunikation. Gerade in Zeiten der Corona-Krise ist es in verschiedenen Bereichen einsetzbar. Neben wichtigen Pressekonferenzen und Webinare zur Lead-Generierung kann man gleichermaßen Bewerbungsgespräche in Gruppen oder Online-Interviews mit mehreren Personen führen. In ganz Deutschland haben zurzeit die Schulen geschlossen. Auch in dieser Situation kann ein Webinar sogar als virtuelles Klassenzimmer fungieren.

Die Welt steht momentan gefühlt still. Unternehmen jeglicher Art und Größe haben zum jetzigen Zeitpunkt berechtigte Existenzängste. Webinare können jetzt allerdings für Abhilfe sorgen.

  1. So könntest du beispielsweise bereits bekannte Produkte vorstellen, erklären oder bewerben, die dein Unternehmen herstellt beziehungsweise verkauft.
  2. Mit nur einem Webinar ist es möglich, Content für mehrere Plattformen zu generieren (wenn du es auch aufzeichnest).
  3. Zudem kannst du deine Kunden bitten, Fragen und Wünsche zu äußern und somit Vertrauen aufbauen. Dadurch kannst du in Zukunft noch besser und gezielter auf die Wünsche deiner Kunden eingehen. Auf diesem Weg erhält dein Unternehmen möglicherweise wertvolle Verbesserungsvorschläge oder es wird sogar auf eine Fehlerquelle, die bis dahin noch nicht bekannt war, aufmerksam gemacht. Das alles kann deine Kundenbindung deutlich verstärken.
  4. Außerdem denkbar ist das Tüfteln an neuen Ideen mit deinen Mitarbeitern und Kollegen, die zum Beispiel das Sortiment oder eine raffinierte Verkaufsstrategie betreffen, die nach der Corona-Epidemie umgesetzt werden sollen.
  5. Aber auch Zwischenmenschliches kann durchaus ein Thema sein. Wie wäre es mit einem Teambuilding-Webinar oder einer Abstimmung in welchen Biergarten es das nächste Mal zusammen geht? Die Mitarbeiter können neu gecoacht und auf den neusten Stand gebracht werden, damit das Gefühl der Zugehörigkeit bestehen bleibt.

Letztendlich muss sich jeder von uns dessen bewusst sein, dass diese angespannte Situation irgendwann ein Ende hat. Wir sind in dieser Zeit nicht alleine und wenn wir alle an einem Strang ziehen, sowohl auf zwischenmenschlicher, als auch auf geschäftlicher Ebene, werden wir es gemeinsam aus dieser Krise herausschaffen.

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