Startup-Mindset: Der erste Schritt zum erfolgreichen Unternehmer

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Startup-Mindset: Der erste Schritt zum erfolgreichen Unternehmer
© johnhain – pixabay.com

Wer ein eigenes Unternehmen gründen möchte, ist in den meisten Fällen von einer starken Vision begleitet. Vor dem geistigen Auge ist für viele schon klar erkennbar, wie das Business floriert und sich der Erfolg einstellt.

Umso größer ist die Verwunderung der zukünftigen Unternehmenslenker, wenn Freunde und Verwandte diese Begeisterung für die Vision nicht teilen. Dabei ist das nur zu verständlich.

Die meisten Menschen in Deutschland haben keine Unternehmer-DNA

Auch wenn sich in den letzten Jahren diesbezüglich bereits sehr viel geändert und sich eine Startup-Kultur entwickelt hat: Deutschland ist nach wie vor nicht gerade als Land der Gründer verschrien. Karrieren werden hierzulande immer noch in Großkonzernen gemacht.

Anders als zum Beispiel in den USA haben die meisten Deutschen einfach keine Unternehmer-DNA. Wer seinen Freunden und Bekannten euphorisch von visionären Plänen erzählt, wird deshalb in den meisten Fällen als abgehobener Spinner betrachtet.

Viele haben die Startup Gründung bereits im Vorfeld wieder aufgegeben, weil sie nicht das passende Zündholz gefunden haben, dass ein weiteres Feuer entfacht hätte, bis schließlich der ganze Wald brennt. Im Gegenteil: Das eigene Feuer ist erloschen, weil zu lange versucht wurde, damit feuchtes Holz in Brand zu setzen.

Das passende Umfeld suchen

Was so metaphorisch klingt, hat einen sehr einfachen Background: Wer in Deutschland als visionärer Unternehmer durchstarten möchte, sollte sich mit Menschen umgeben, die selbst ein entsprechendes Startup-Mindset verinnerlicht haben.

„Du bist der Durchschnitt jener fünf Menschen, mit denen Du die meiste Zeit verbringst.“

Dieses bekannte Zitat des US-amerikanischen Unternehmers Jim Rohn kommt nicht von ungefähr und ist vor allem für angehende Unternehmer eine wichtige Grundregel. Denn andere Menschen haben einfach einen entscheidenden Einfluss auf die eigene Persönlichkeit.

Die fünf Menschen sind dabei nicht unbedingt wörtlich zu nehmen. Selbstverständlich geht es nicht darum, sich von seinem besten Freund zu verabschieden, nur weil dieser seit zehn Jahren bei Siemens beschäftigt ist und dort langsam, aber stetig die Karriereleiter emporklettert.

Es geht einfach darum, sich ein entsprechendes Netzwerk aufzubauen, das zum größten Teil aus angehenden und erfolgreichen Unternehmern besteht. Nur so ist es möglich, ein entsprechendes Mindset zu entwickeln und sich von jenen, die es bereits geschafft haben, die wichtigsten Tipps und Tricks anzueignen.

EXTRA: Erfolgreiche Zusammenarbeit – So entwickelst du das richtige Mindset

Menschen hassen Veränderungen

Manchmal hat die Skepsis von Freunden und Familienmitgliedern auch einen ganz pragmatischen Grund: Sie mögen einfach keine Veränderungen und dazu gehört auch die Gefahr, einen guten Freund zu verlieren.

Sie meinen es nicht böse, wenn sie eine Unternehmens-Idee schlechtreden, sondern handeln bloß aus Eigeninteresse und wissen es oftmals nicht einmal.

Stefanie Walter ist als Beraterin für diverse Unternehmen in den Bereichen Finanz, Management und Marketing tätig. Ihr Fachwissen teilt sie gerne mit kleinen und mittelständischen Betrieben.

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