5 kleine Tipps für mehr Gesundheit im Geschäftsalltag

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5 kleine Tipps für mehr Gesundheit im Geschäftsalltag
© Andrea Piacquadio - pexels.com

Viele UnternehmerInnen geben alles für ihr eigenes Unternehmen. Das Engagement bezieht die Gesundheit mit ein. Exzessives Arbeiten ist auf Dauer ungesund, doch lässt es sich nicht verhindern.

Mit wenigen kleinen Tricks und Tipps lässt sich die eigene Gesundheit jedoch im Geschäftsalltag fördern, ohne dass wertvolle Zeit verloren geht.

1. Auto durch das Rad ersetzen

Dieser Tipp ist vermutlich nicht für jeden Unternehmer umsetzbar, viele hingegen können ihn wenigstens zeitweise umsetzen. Ideal wäre es natürlich, für mittellange Strecken ein gewöhnliches Fahrrad zu nehmen und somit Sport zu treiben. Die Nachteile lassen sich im Geschäftsleben jedoch nicht aufheben, denn welcher Unternehmer verfügt über eine Dusche am Arbeitsplatz? Glücklicherweise gibt es eine Alternative:

  • E-Bikes – sie erlauben es nicht nur, ohne Schweiß in den Betrieb zu kommen, sie ermöglichen auch das Radfahren auf längeren Strecken. Die Motorunterstützung sorgt für eine solide Geschwindigkeit.
  • Optionen – E-Bikes können gekauft werden, wobei sich Unternehmer vorab gut informieren sollten. Dabei ist zu bedenken, dass die stark erhöhte Nachfrage nach Fahrrädern und E-Bikes aktuell zu langen Lieferzeiten führt. Die andere Variante ist das Leasing des E-Bikes. Diese Option ist perfekt, um sich in das Metier hineinzufühlen, und darüber hinaus kostengünstiger sowie gleich verfügbar.

2. Ergonomische Sitzmöbel für den Rücken

Wer lungert nicht gerne an seinem Schreibtisch, kreuzt vielleicht noch die Beine, hakt sie irgendwie hinter dem Stuhl ein oder unterschlägt ein Bein auf der Sitzfläche? Was kurzzeitig komfortabel ist, hinterlässt auf lange Sicht jedoch Spuren.

Der Arbeitsplatz sollte immer ergonomisch ausgestattet sein. Gut sind Schreibtische mit höhenverstellbarer Arbeitsplatte, da sie sich perfekt auf den eigenen Körper einstellen lassen. Noch wichtiger ist jedoch der Stuhl. Eine ergonomische Form genügt nicht, denn der Stuhl muss zum Mitarbeiter passen. Gerade sehr große oder kleine Menschen sitzen gerne auf völlig unpassenden Stühlen, denn die ergonomische Rückenlehne stützt an der falschen Stelle.

3. Regelmäßige Pausen einlegen

Pausen sind kein Zeichen des Müßiggangs, sondern des verantwortungsbewussten und effektiven Arbeitens. Mit jeder weiteren Stunde schwächt sich die Arbeitsleistung ab, weshalb Studien schon behaupten, dass Menschen während eines sechsstündigen Arbeitstages produktiver sind als mit acht täglichen Arbeitsstunden. Aber was gilt?

  • Kurze Pause – wird die Pomodoro-Technik berücksichtigt, so steht nach einem Arbeitsabschnitt jeweils 5 Minuten Pause an. Zwanzig Minuten wird gearbeitet, fünf Minuten wird pausiert. Spätestens nach dreißig bis vierzig Minuten ist eine kurze Pause ratsam. Dabei wird aufgestanden, vielleicht einmal kräftig gelüftet und wieder weitergearbeitet. Wer es möchte, der kann kleine Sportübungen machen.
  • Lange Pause – nach 90 -120 Minuten folgt eine große Pause, die mindestens 15 Minuten lang ist. Zur Mittagszeit wird diese Pause verlängert. In den großen Pausen sollte die Chance auf Bewegung genutzt werden.

4. Gesunde Bürosnacks

Obst und Gemüse sind ideale Snacks für den Büroalltag. Sie lassen sich schnell zubereiten und stehen fortan immer auf dem Schreibtisch. Und sie bieten Vorzüge:

  • Kaum Kalorien – Obst und Gemüse wandelt den Unternehmerkörper nicht in den Status ›wohlgenährt‹.
  • Vitamine – wichtige Vitamine werden nun komfortabel während der Arbeitsphasen aufgenommen.

Hin und wieder bietet sich ruhig das sogenannte Studentenfutter an. Bei all den Snacks darf das wichtigste Element der Gesundheit jedoch nicht vergessen werden: Flüssigkeit.

5. Nicht über das Limit gehen

Jeder Unternehmer kann und wird zwischendurch an das eigene Limit gehen. Doch sollten durchgearbeitete Nächte und Wochen die absolute Ausnahme bleiben.

Schlaf ist wichtig für die Konzentration und Leistungsfähigkeit und die persönliche Erholung wird ihren positiven Effekt nicht missen lassen. Wer dies missachtet, riskiert über Kurz oder Lang eher Probleme wie einen Burnout.

Fazit – kleine Schritte, die gesund halten

Bewegung, gute Ausstattung, Pausen, gesunde Ernährung und Achtsamkeit bezüglich der Arbeitszeit sind die Säulen der Gesunderhaltung am Arbeitsplatz. Selbst ein Stehpult kann schon unheimliche Auswirkungen auf das Befinden haben.

Gerade die Bewegung lässt sich sehr einfach ins Arbeitsleben einbauen, denn bei Telefonaten können im Büro Runden gedreht werden.

Marie Mainka befindet sich aktuell im 4. Semester ihres Marketing-Studiums. Neben ihres Studiums ist sie erfolgreiche Bloggerin in Sachen Marketing und unterstützt Unternehmen und Online-Plattformen in der Produkt- und Markenkommunikation.

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