Meditation als Mittel gegen Stress im Job: Tipps für Anfänger

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Meditation als Mittel gegen Stress im Job: Tipps für Anfänger
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Stress im Job ist heutzutage nichts Ungewöhnliches mehr. Ob durch schlecht gelaunte KollegInnen, oder einem steten hohen Workload – früher oder später ist jeder einmal davon betroffen.

Auf kurze Zeit gesehen ist das kein Problem, doch über mehrere Wochen, Monate oder Jahre hinweg, kann Stress schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

Um eine Migräneattacke, Gereiztheit oder gar ein Burn-Out zu vermeiden, gilt es Ruhe zu bewahren. Wie du das auch im Büro am besten bewerkstelligt und inwiefern dir Meditation dabei helfen kann, erklären wir dir im Artikel.

Meditation: Positiver Einfluss auf unsere Gehirnfunktionen

In der Vergangenheit wurde Meditation hauptsächlich mit Religion und vor allem mit asiatischen Ländern in Verbindung gesetzt. Mit der Zeit hat sich diese Praktik auch in der westlichen Welt etabliert, was nicht zuletzt daran liegt, dass mittlerweile auch Gehirnforscher nachgewiesen haben, dass eine regelmäßige Meditation, die Funktionen im Gehirn positiv beeinflussen kann.

Menschen, die dauerhaftem Stress ausgesetzt sind, schütten übermäßige Mengen des Stresshormons Cortisol aus. Auf lange Sicht wirkt sich dies negativ auf die Gesundheit des Menschen aus. Meditation hilft dabei, die Cortisol Produktion zu reduzieren und eine langfristige und regelmäßige Anwendung führt zu einer ganzheitlichen Entspannung, physisch wie auch psychisch.

Die verschiedenen Arten der Meditation

1. Stille Meditation

Bei der stillen Meditation konzentrierst du dich auf die Stille und den Fluss deines Atems. Alle Gedanken, die auftauchen sollten, lässt du weiterziehen. Die Aufmerksamkeit kehrt immer wieder zurück zum Atem.

2. Achtsamkeitsmeditation

Hier nimmst du deinen Körper sowie deine Umgebung wahr, genauso wie sie gerade ist. Empfindungen, Schmerzen, Gedanken, Geräusche – alles darf sein, während du als stiller Beobachter bewusst ein- und ausatmest, ohne deine Eindrücke zu bewerten.

3. Lichtmeditation

Die Lichtmeditation ist eine sehr wirksame Mediation, die fälschlicherweise noch häufig in der Esoterik-Schublade landet. Dabei wird vor allem in der Alternativmedizin mit ihr gearbeitet. Das einfachste, was du tun kannst, ist dir entweder vorzustellen, dass:

  • goldenes Licht über deinen Scheitel in deinen Körper fließt und dich ganz damit auffüllt oder
  • du stellst dir vor, dass dich eine weiße Lichtkugel umhüllt, du ganz zentriert und beschützt bist, ganz bei dir.

Es gibt verschiedene Formen von Lichtmeditationen, aber sie alle bringen dich in einen tiefen Frieden, können Heilung bewirken und alte Muster auflösen. Kurz gesagt, bringt dich eine Lichtmeditation wieder in die Verbindung mit deinem wahren Sein.

4. Bewegte Meditation

Bei der bewegten Meditation wird Musik aufgelegt (meist Trommelmusik), zu der du dich frei bewegst, dich schüttelst und rüttelst und so, alle Anspannungen von dir löst. Im Büro selbst wird das schwer umzusetzen sein, nach der Arbeit zu Hause aber umso besser. Zum Schluss sitzt du in der Stille und genießt den entspannten Zustand.

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So setzt du die Meditation im Alltag ein

Es macht Sinn, dass du dir schon direkt am Morgen, vor der Arbeit, bis zu zwanzig Minuten für eine der oben genannten Meditationen Zeit nimmst. Damit startest du nicht nur entspannt, sondern auch deutlich bewusster in deinen Tag.

Im Büro angekommen, kannst du ebenfalls mit ein paar kleinen Tricks für mehr Gelassenheit sorgen. Sind wir gestresst, wird unsere Atmung in der Regel flacher, wodurch wiederum weniger Sauerstoff in unseren Körper gelangt. Um dem entgegenzuwirken kann es helfen, dich jedes Mal, wenn du von deinem Arbeitsplatz aufstehst, bewusst auf deine Atmung zu konzentrieren. Du kannst dir zur Erinnerung auch einen Post-It an den Bildschirm kleben oder dir Reminder im Kalender eintragen.

Statt in der Mittagspause mit den KollegInnen zum Essen zu gehen und dich dort über die Probleme im Job zu unterhalten, kannst du dir auch hin- und wieder bewusst Zeit für dich nehmen. Das ist durchaus legitim.

Wenn du die Möglichkeit hast, bietet sich ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft an. Entweder in Stille oder mit Entspannungsmusik auf den Ohren. 

Auch in Bezug auf deine Gedanken lohnt es sich, dir regelmäßig Erinnerungen zu stellen. Im Stress neigen wir oft zu einem sich immer schneller drehenden Gedankenkarussell im Kopf. Ein kleiner Reminder zwischendurch, der dir beim Bewusstwerden daran hilft, was da gerade in deinem Kopf abgeht, kann einen großen Unterschied machen. In diesen Momentan kannst du deine Aufmerksamkeit ganz bewusst auf etwas anderes, schöneres lenken und so zur Ruhe kommen.

Wichtig bei der Meditation ist die Regelmäßigkeit. Fühle einfach, was du gerade brauchst und tue es, immer und immer wieder.

Mediation fördert dein Bewusstsein und Bewusstsein ist die erste Stufe, um eine gewünschte Veränderung vorzunehmen. Du wirst schon bald einen Unterschied zu „vor dem Meditieren“ wahrnehmen. Deine Gelassenheit und Freude werden zunehmen, deine gesundheitlichen Beschwerden zeitgleich abnehmen.

Susanne Brahier
Susanne Brahier ist ein Business Medium, spirituelle Mentorin und Coach, welche Spiritualität und erfolgreiche Businessführung vereint. Sie begleitet und unterstützt Frauen und Unternehmerinnen dabei, ihre wahre Essenz zu erkennen und zu 100 % zu leben. In ihrer Arbeit geht es darum, dass sich Frauen von alten Strukturen und Erwartungen befreien um so ihr volles Potenzial erfolgreich im eigenen Business umsetzen.

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