Burnout: 8 Warnsignale des Körpers

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Burnout: 8 Warnsignale des Körpers
© MangoStar_Studio - iStock

Jeder Arbeitnehmer begegnet in seinem Berufsleben einer schwierigen Herausforderung. Manchmal können diese Situationen auch überfordernd sein. Dies sollte sich allerdings zu keinem Dauerzustand entwickeln. Stress beeinträchtigt die Gesundheit und eine langfristige Erschöpfung kann in Wahrheit auch ein Burnout sein.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Burnout offiziell als Krankheit bezeichnet. Die Organisation definiert es als Syndrom infolge von „chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird“.

In diesem Artikel erfährst du 8 körperliche Warnsignale, welche du nicht ignorieren solltest. An dieser Stelle gilt es zu betonen, dass dieser Artikel keinen Arztbesuch ersetzt. Bei andauernd aufredenden Symptomen solltest du einen Arzt aufsuchen.

1. Schlafstörungen

Häufig übernehmen sich die Mitarbeiter, weshalb sie dauerhaft ausgebrannt sind. Manchmal ist auch der Chef ein Stressfaktor, wodurch er seine Mitarbeiter in den Burnout treibt. Dieser Dauerstress hat viele Auswirkungen auf unseren Körper. Einer davon ist Schlaflosigkeit.

Liegst du stundenlang wach im Bett, obwohl du eigentlich müde bist? Fühlst du eine innere Unruhe und kannst deshalb nicht einschlafen? Schlaflose Nächte sind ein Symptom für Burnout. Du solltest Acht geben, wenn sich die Symptome häufen.

2. Schwindelgefühl

Du bist in einer stressigen Situation und plötzlich taucht eines dieser Symptome auf:

  • Gleichgewichtsstörung
  • Kreislaufproblem
  • Schwindel?

In diesem Fall solltest du eine neurologische Untersuchung durchführen lassen. Falls diese ohne Befund bleibt, können die Symptome psychosomatisch sein. Dies könnte ein Zeichen auf Burnout sein.

3. Kopfweh

Du hast häufiger lang andauernde Kopfschmerzen? Diese haben jedoch keine eindeutige Ursache?

Bei Burnout treten häufig Kopfschmerzen und Muskelverspannungen auf. Diese Symptome sind ein Hinweis für eine krankhafte Erschöpfung.

4. Leistungstief

Bist du deinen Aufgaben im Alltag nicht mehr gewachsen? Verlierst du schnell die Konzentration? Kannst du nicht die Leistung abliefern, welche von dir erwartet wird? Fällt es dir schwer abzuschalten?

Die Symptome von Burnout sind bei jedem Menschen unterschiedlich. Es gibt also keine einheitlichen Symptome. Jedoch ist eine abnehmende Leistungsfähigkeit ein Anzeichen für die Krankheit.

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5. Beschleunigter Herzschlag

Du musst ein wichtiges Projekt auf der Arbeit abliefern und dein Chef macht Druck? Solche Stresssituationen können schnell zu Herzrasen und Händezittern führen. Wenn du allerdings auch nach einer Entspannungsphase unter Strom stehst, könnte dies die Ankündigung eines Burnouts sein.

6. Verdauungsstörungen

Leidest du häufiger an folgenden Symptomen:

  • Übelkeit
  • Durchfall

Wenn der Arzt keinen Befund feststellen kann und eine Ernährungsumstellung auch nicht hilft, könnte es ein Signal für Burnout sein. Dauerstress kann sich auf Magen und Darm auswirken.

7. Antriebslosigkeit

Bist du früher gerne zum Sport und hast dein geliebtes Hobby ausgeübt? Eigentlich waren deine Hobbys eine willkommene Abwechslung, doch du hast jetzt keine Lust mehr? Wenn du antriebslos und gelangweilt bist, solltest du dies nicht ignorieren.

EXTRA: Burnout in der Selbstständigkeit: Hast du dich heute schon verheizt?

Hinterfrage dich. Warum hast du keinen Spaß mehr am Sport? Liegt es am Hobby an sich oder liegt es an dir?

8. Grippe

An einer Grippewelle zu erkranken ist vollkommen normal. Eine erhöhte Anfälligkeit für Erkrankungen ist jedoch ein Signal für ein Burnout. Wenn du besonders empfindlich für Infekte und Erkältungen bist, solltest du Acht geben.

Depression

Die Symptome von Burnout und Depression überlappen sich teilweise. Wenn mehrere körperliche Anzeichen eines Burnouts auf dich zutreffen, solltest du einen Arzt aufsuchen. Dieser wird anschließend untersuchen, um welche Ursache es sich handelt:

  • Organische Ursachen
  • Burnout
  • Evtl. Depression

Therapie

Nimm deine körperlichen Anzeichen ernst und achte darauf, wie du dich fühlst. Wenn du bereits mit Burnout diagnostiziert wurdest, solltest du dich nicht scheuen in eine Therapie zu gehen. Du kannst mit Hilfe einer gezielten Therapie einem Burnout auch entgegenwirken.

Außerdem kann eine Umstrukturierung deines Alltags helfen. Erlaube dir Druck abzulassen und deine Erwartungen an dich selbst zu senken.

Quelle: Teleschau

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