Wie man in der „Hochphase“ des E-Commerce von B-Ware profitiert

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Wie KMUs von E-Commerce profitieren können
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Immer noch stehen viele Unternehmen im E-Commerce vor dem Problem der Warenknappheit. Das wird sich weiter verschärfen, da Weihnachten bevorsteht. Wie kann man als Unternehmen im E-Commerce-Bereich auf diese Herausforderung reagieren, um in der „Hochphase“ des Jahres erfolgreich verkaufen zu können? Wenn Neuware ausbleibt, können ein optimales Warenmanagement sowie der Einsatz von B-Ware, Restposten und Retourenwaren der Schlüssel zum Erfolg im E-Commerce sein. Wie E-Commerce-Unternehmen in der aktuellen Krise richtig agieren, um trotz Warenknappheit keinen Misserfolg zu erleiden, erfährst du hier.

Vorteile der B-Ware und Retouren am Black Friday und der Black Week

B-Ware ist oft in einem guten bis sehr guten Zustand und lässt sich anderweitig gut verkaufen. Gleiches gilt für Retourenwaren. Dabei handelt es sich um die Gesamtheit aller Rücksendungen von gebrauchten sowie ungebrauchten Produkten. Eine Rücksendung kann aus verschiedenen Gründen erfolgen. Manchmal wurde ein falsches Produkt geliefert, bei anderen stimmt die Qualität nicht oder die Lieferzeiten waren zu lange. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, warum es zur Rücksendung kam. Egal, weshalb der Fall eintritt: Eine Rücksendung bedeutet für ein Unternehmen immer, dass es die Ware verpackt, versendet und wieder zurücknimmt, ohne Umsatz zu machen. Für Händler können dadurch hohe Kosten entstehen.

Um B-Ware und Retourenwaren richtig anbieten zu können, sollte man sich über die Vorteile bewusst werden. Einer davon ist, dass die Ware zu reduzierten Preisen angeboten wird und somit den Einzelhändlern hilft, bessere Angebote zu erstellen.

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Des Weiteren befinden sich die Waren bereits im eigenen Land oder in Europa und müssen nicht aus Fernost bestellt werden. Dadurch werden kürzere und schnellere Lieferwege ermöglicht, wodurch Einzelteil-Händler nicht mehr abhängig vom schwankenden Containerverkehr sind. Dabei muss man keine Sorge haben, B-Ware sei völlig veraltet. In der Regel stammen die Produkte aus den letzten Monaten und sind somit keine veraltete Ware oder Ladenhüter, welche dann im November am Black Friday oder in der Black Week als Angebot verkauft werden.

Im Sinne der Nachhaltigkeit handeln

B-Ware ist aber auch aus einem anderen Grund profitabel. Denn sie steht ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Besonders in der Hochphase des Jahres neigen viele Unternehmen im E-Commerce dazu, neue Produkte herstellen zu lassen und in das Sortiment als saisonale Ware aufzunehmen.

Wer sich im E-Commerce für B-Ware entscheidet, der trotzt dem verschwenderischen Konsumverhalten und schwimmt gegen den Strom.

Denn B-Ware-Produkte sind das ganze Jahr über eine gute Wahl für VerbraucherInnen, da es sich immer um aktuelle und bereits vorhandene Ware handelt.

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Angebote hingegen, welche während der Black Week oder des Black Fridays vorhanden sind, gibt es nur zu einer bestimmten Jahreszeit. Die B-Ware gibt es jedoch das ganze Jahr über. Sie sind also nicht nur zu einem günstigen Preis zu erwerben, sondern auch umweltschonender, da sie nicht extra hergestellt werden müssen und sich bereits im eigenen Land befinden. Der Wegwerfgesellschaft wird mit dem Kauf von B-Ware entgegengewirkt und die Nachhaltigkeit erhöht.

Konstantinos Vasiadis
Unternehmen aus der Produktion und dem Handel profitieren von der guten Wirtschaftslage in Deutschland. Doch Überproduktion, Restanten und Rücksendungen o. Ä. binden Ressourcen und verursachen unnötige Kosten. Elvinci hat sich darauf spezialisiert diese Problematik ökonomisch und nach dem Maximalprinzip zu lösen.

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