Social Selling: In 6 Schritten zum Marketingerfolg

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Social Selling: In 6 Schritten zum Marketingerfolg
© geralt – pixabay.com

Wie bringst du dein Social Selling zum Marketingerfolg? Social Selling ist kein Hexenwerk. Mit genug Planung und Wissen über deine Zielgruppe kannst du hohe Aufmerksamkeit und Verkaufsquoten erzielen. Mit guten Ansätzen ist es möglich, Ziele zu erreichen und so dein Unternehmen erfolgreich zu machen.

Wie trete ich online als Unternehmen auf?

Wichtig ist es, dem Unternehmen online ein Gesicht zu geben. KundInnen müssen sich innerhalb kürzester Zeit ein umfassendes Bild vom Unternehmen machen können. Niemand macht Geschäfte mit Fremden.

Biete auf deinen Social-Media-Kanälen viele Informationen über das Unternehmen und ermögliche KundInnen, via Verlinkungen auch deine Social-Media-Profile auf anderen Plattformen zu erreichen. Lass deine Marke als geschlossene Einheit auftreten.

Aber wie kannst du das konkret umsetzen? Hier sind 6 Schritte, wie du Social Selling zum Marketingerfolg machst.

6 Schritte für deinen Marketingerfolg

  1. Erstelle eine Strategie. Was möchtest du erreichen? Wieviel Zeit möchtest du investieren? Setze dir konkrete Ziele und sei dir bewusst, welchen Aufwand du erbringen möchtest.
  2. Lerne deine KundInnen kennen. Analysiere deine Zielgruppe. Auf welchen Plattformen bewegen sich deine KundInnen? Welche Inhalte sind für sie relevant? Welche Suchergebnisse sind besonders beliebt? Werte deine Daten aus, um deine Social-Media-Plattformen auf Hochtour zu bringen.
  3. Lege Profile an. Jetzt kann es losgehen: Erstelle passende Online-Profile für deine KundInnen und repräsentiere dein Unternehmen. Biete die wichtigsten Informationen auf einen Blick und sorge dafür, dass deine Profile Aufmerksamkeit erregen: Grafiken, Bilder und kurze Texte ziehen die Interessenten an. Optimiere deine Profile, damit die KundInnen dich schnell und einfach finden können.
  4. Kreiere Content. Es ist wichtig, einen guten Mix aus Inhalten zu bieten. Gehe bei der Content-Kreation auf die individuellen Anforderungen deiner KundInnen ein und bombardiere sie nicht mit Informationen. Plane deine Posts im Voraus, um regelmäßig hochwertige Inhalte zu bieten.
  5. Socialising. Mache dich bekannt: Like, teile und kommentiere. Baue deine Kontakte systematisch aus. Trete Gruppen bei und zeige dein Wissen in Chats, in denen über deine Branche kommuniziert wird. So machst du auf dich aufmerksam und wirbst gleichzeitig potentielle KundInnen an.
  6. Sei flexibel. Über Social Media in Kontakt zu stehen ist gut. Doch geht es darum, Geschäfte zu machen und zu verkaufen, biete KundInnen persönliche Gespräche an. Hier kannst du noch besser auf ihre Wünsche und Interessen eingehen.

Welche Plattformen sind relevant?

  • LinkedIn ist eine Plattform, die auf Business ausgerichtet ist. LinkedIn bietet sich als soziales Netzwerk zur Pflege geschäftlicher Kontakte an. Hebe deine Sachkompetenz hervor und berichte von KundInnen, die du bereits früher erfolgreich betreut hast. Das schafft Vertrauen für zukünftige potentielle InteressentInnen.
  • Facebook beinhaltet viele Communities, denen du beitreten und mit denen du dich vernetzen kannst. Sei jedoch vorsichtig, hier handelt es sich um eine der persönlichsten Social-Media-Plattformen. Die meisten Facebook-NutzerInnen mögen es nicht, Privat- und Geschäftsleben zu mischen. Erstelle ein Facebook-Profil und interagiere mit anderen Unternehmen. Mit Likes und Kommentaren kannst du diese ganz einfach kontaktieren und mit anderen in Verbindung treten. Auf Facebook kannst du auch direkt mit deiner Community kommunizieren. Am besten erstellst du Posts, in denen eine Frage gestellt wird – diese erhalten 100 % mehr Feedback als Posts, in denen du keine Fragestellung einbringst. Antworte auf die Kommentare deiner Fans und interagiere mit ihnen. So gestaltest du ein authentisches Image und hinterlässt einen positiven Eindruck.
  • Twitter enthält eine gute Suchfunktion, mit der du dich ganz einfach mit InteressentInnen in Verbindung setzen kannst. Erstelle eine Liste mit BestandskundInnen, deren Tweets du mit „gefällt mir“ markierst oder kommentierst. So gerätst du bei deinen KundInnen nicht in Vergessenheit. Potentielle KundInnen kannst du auf eine private Liste schreiben, sodass die Konkurrenz nicht mitliest. Achte darauf, dass du erst Kontakt zu deinen potentiellen KundInnen aufnimmst, wenn die Zeit reif ist. Achte bei diesen KundInnen besonders auf Hilfeanfragen, damit du schnell reagieren kannst.
  • Instagram ist eines der beliebtesten sozialen Netzwerke. Hier spezialisieren sich die User auf das veröffentlichen von Visuals. Lange Texte erreichen die KundInnen hier nicht. Mit verschiedenen Features stehen hier zahlreiche Marketingmethoden offen. Doch zu beachten ist: Die Instagram-Nutzer möchten visuellen Content sehen, der unterhält. Überschwemme die Abonnenten nicht mit Produkten und Werbung, sondern liefere abwechslungsreichen und inhaltlich wertvollen Content.
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