Business-Knigge: Erst überlegen – dann posten!

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Business-Knigge: Erst überlegen - dann posten!
© Andrea - pexels.com

Die sozialen Netzwerke und das Posten auf Facebook, Instagram, Snapchat, Twitter, Xing und WhatsApp und andere sind aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken.

Vielen Nutzern ist allerdings nicht bewusst, dass sie sich in einem öffentlichen Raum befinden und mit ihren Posts ihren eigenen Ruf, den anderer Menschen und Unternehmen schädigen können.

Bevor du also etwas postest, solltest du dir folgende Dinge bewusst machen:

1. Eigenverantwortung

Einmal hochgeladene Inhalte im Netz gehen, je nach Einstellung, schnell um die Welt und bleiben dauerhaft erhalten, selbst wenn sie auf der eigenen Seite gelöscht sind. Generell gilt, wer Texte hochlädt sollte sich vorher Gedanken machen, welche Reaktionen dabei ausgelöst werden können.

Stelle nur solche Texte und Bilder ins Netz, die noch nach Jahren von allen gelesen werden können. Auch das Liken oder Favorisieren von Beiträgen ist eine klare Aussage. Sei dir darüber bewusst, dass Lästereien oder andere negative Aussagen über dein Unternehmen, Kollegen oder den Chef eine Kündigung als Konsequenz nach sich ziehen kann.

2. Respekt

Nicht nur in der verbalen Kommunikation, sondern ebenso im Netz, sollte der Umgang mit anderen Menschen immer höflich und respektvoll sein. Trotz der scheinbaren Anonymität darf man nicht vergessen, dass auf der anderen Seite des Bildschirms ein Mensch sitzt. Beleidigungen, Drohungen und Provokationen sind ein absolutes No-Go.

Es gilt: Erst überlegen, dann posten!

Texte andere User nicht mit dem 23. Selfie des Tages oder der stündlichen Befindlichkeitsmeldung zu. Das nervt.

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3. Transparenz und Ehrlichkeit

Die Zeiten von Fantasienamen des eigenen Accounts sind vorbei. Zeige dich mit einem Namen, der dir eindeutig zugeordnet werden kann. Achte darauf, deine eigenen Meinungen von Fakten zu unterscheiden und diese als solche zu kennzeichnen. Falschaussagen können sehr schnell entlarvt werden.

Eine offene und ehrliche Kommunikation und die Nennung verlässlicher Quellen sind deswegen wichtig. Transparenz hat überall dort ihre Grenzen, wo die Pflicht zur Verschwiegenheit beginnt.

Selbstverständlich haben betriebliche Interna und Zahlen nichts auf Social-Media-Plattformen zu suchen.

4. Keine rechtsfreie Zone

Das Internet ist kein rechtsfreier Raum. So gilt beispielsweise das Urheberrecht. Werke anderer dürfen nicht ohne weiteres verbreitet oder vervielfältigt werden. Auch das Recht am eigenen Bild ist unbedingt einzuhalten. Dabei geht es meistens um Bilder von jemandem, die ohne seine Einwilligung veröffentlicht werden.

Des Weiteren sind Beleidigungen und Verleumdungen strafrechtlich relevant. Im schlimmsten Fall sind Nutzer mit Abmahnungen und/oder Schadensersatzforderungen konfrontiert.

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Susanne Beckmann
Susanne Beckmann ist Business-KniggeTrainerin und gibt in Unternehmen über alle Hierarchieebenen hinweg Seminare über moderne Umgangsformen im Geschäftsleben. Tipps und Informationen speziell für Berufseinsteiger hat sie in ihrem Buch „#Benehmen“ zusammengefasst.

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