„Conversion Optimierung“: Setzen Sie die Ziele Ihres Unternehmens auch online um!

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Qualitative Möglichkeiten der Conversion-Optimierung

Die konkreten Möglichkeiten, Besucherströme auf einer Website gezielt zu lenken, speisen sich aus den verschiedensten Disziplinen, allen voran der Usability, die sich ihrerseits der Personalie von Grafik und Text bedient. Ein klassisches Beispiel von Traffic-Lenkung aus der Sicht der Usability wurde mit Studien zum Eye Tracking begründet, die die Positionierung besonders wichtiger Inhalte in den linken oberen Content-Bereich einer Website argumentieren konnten.

Ein Unternehmen, das Sonderangebote in den Vordergrund stellen oder vermehrt Newsletter-Abonennten gewinnen möchte, ist deshalb gehalten, sich dieses Hotspots der User-Aufmerksamkeit zu bedienen, anstatt das Angebot lediglich in einer Menü-Leiste vor sich hin schlummern zu lassen. Eine solche navigationstechnische Entscheidung wird als Content grafisch und textlich notwendiger Weise auf eine Art umgesetzt, dass der User das Angebot unbedingt als interessant wahrnimmt.

Ein großer Schriftzug „Newsletter“ hat auch in einem prominenten Aufmerksamkeitsbereich keine Zugkraft. Das Angebot kann mit speziellen, nur Abonnenten zugänglichen Extra-Leistungen garniert werden, das Ganze wird dann textlich und grafisch dynamisch umgesetzt. Eine der Public Relation entstammende Methode nutzt speziell Newsletter gerne, um den Usern allgemeine, aktuelle Informationen zu einem Themenbereich anzubieten.

Solchen Angeboten stehen die User tendenziell aufgeschlossen gegenüber, Unternehmens-News dagegen nur in seltenen Fällen. Beispielsweise bietet ein Unternehmen, das Stadt- und Museumsführungen veranstaltet, einen regelmäßigen Newsletter mit Ausstellungen einer Region an. Die eigenen Angebote werden dann geschickt in den Newsletter-Content integriert.

Insgesamt nutzt der erfahrene Conversion-Optimierer eine Vielzahl qualitätsbezogener Kriterien, unter anderem folgende:

  • die Priorisierung von Content in den Bildschirmbereich, der nicht gescrollt werden muss;
  • die Positionierung wichtiger Conversion-Ziele auf traffic-starke Seiten, speziell bei Landing Pages;
  • Vermeidung von Content-Ballungen und ablenkenden Elementen;
  • Optimierung der Textgröße für jeden Content (z.B. Preise);
  • Nutzung interessanter Fotos;
  • Formulierung von Headlines und Teasern, die Aufmerksamkeit erregen;
  • Betonung von Vorteilen für den User (z.B. gegenüber anderen Shops);
  • Beseitigung von Ängsten auf Seiten der User (z.B. „Sie gehen keine Verpflichtung ein“);
  • Optimierung der internen Suche (speziell bei Online-Shops);
  • allgemein Zurverfügungstellung von exklusivem Content für die Zielgruppe ohne vordergründige Ausrichtung auf das Unternehmen;
  • zu Shop-Produkten ähnliche Produkte anbieten (Cross Selling);
  • Formulare user-freundlich gestalten (z.B. mit clicktale);
  • Analyse der Wege der User auf der Website (Customer Journey) und Nutzung dieser Wege für die Kombination verschiedener Kampagnen.
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Stanislav Maer
Stanislav Maer ist studierter Wirtschaftsinformatiker, Geschäftsführer der Online-Marketing-Agentur inchpoint GmbH und betreibt daneben den Blog www.ecommercefwd.de.

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