Gründen aus der Arbeitslosigkeit: So geht selbstbestimmte Karriere

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Gründen aus der Arbeitslosigkeit: So geht selbstbestimmte Karriere
© Danielle MacInnes – unsplash.com

Für viele Menschen, die es in einem längeren Zeitraum nicht schaffen, eine dauerhafte Anstellung zu finden, scheint die Situation besonders schwierig. Der Arbeitsmarkt gibt kaum vielversprechende Chancen her, die nicht mit Risiken oder Nachteilen verbunden sind.

Daher ist es für einige eine attraktive Idee, die endlosen Bewerbungen einzustellen und das berufliche Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. Doch die Gründung einer selbstständigen Existenz ist ohnehin keine ganz triviale Angelegenheit und nach der Arbeitslosigkeit heraus eine große Herausforderung. Wir zeigen, wie dir eine Selbstständigkeit aus der Arbeitslosigkeit heraus gelingen kann.

Die aktuelle Situation in Deutschland

Sich einfach selbstständig machen, ohne Druck und Schikane vom Chef selbstbestimmt arbeiten und dabei die Grundlage für eine florierende Karriere zu legen – das ist sicherlich der Traum vieler. Vor allem für Fachkräfte, die mit der Lage auf dem Arbeitsmarkt unzufrieden sind, kann eine eigene Existenzgründung eine gute Möglichkeit sein, sich den Job, den man einfach nicht findet, selbst zu erschaffen.

Diese Möglichkeit ist prinzipiell unabhängig von der Branche gegeben, nur sind nicht immer die Voraussetzungen gleichermaßen gegeben. Insgesamt ist die Zahl der Neugründungen in den letzten Jahren leicht rückläufig, so das Ergebnis des KfW-Gründungsmonitors 2019. In einigen Sektoren geht die Tendenz zu mehr Neugründungen, insbesondere in der Startup-Ausprägung, während andere eher weniger Potential für neue Unternehmen hergeben. Dabei kann es zudem lokale Unterschiede geben.

Dazu gehört jedoch immer die richtige Geschäftsidee und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten – eine Existenzgründung ist immer ein risikoreicher Schritt, der bei einer erfolgreichen Durchführung jedoch vielfach lohnenswert ist.

EXTRA: Ist deine Geschäftsidee wirklich gut durchdacht? [Checkliste]

Zur Beschäftigungsfindung selbstständig machen?

Grundsätzlich lässt sich diese Frage ganz einfach mit einem „ja“ beantworten. Die Unternehmensgründung ist in Deutschland grundsätzlich jeder geschäftsfähigen Person gestattet. Selbst, wenn du noch unter 18 Jahre alt bist, kannst du unter bestimmten Umständen die volle Geschäftsfähigkeit erlangen und dich somit für eine eigene Gründung entscheiden. Dass dennoch vergleichsweise wenige Menschen überhaupt darüber nachdenken, liegt eher am weit verbreiteten Normalbild der Karriere als Angestellter.

Du kannst im Grunde aus jeder Lebenssituation heraus die Entscheidung treffen, dich selbst zum Chef eines eigens gegründeten Unternehmens zu machen.

Dennoch ist dies nicht der Freischein für alle, sich sofort auf die Selbstständigkeit zu stürzen. Auch wenn es theoretisch jeder tun kann, bedeutet das leider noch nicht, dass es auch jeder tun sollte. Denn für eine erfolgreiche Neugründung sollte man einiges beachten.

Das eigene Unternehmen gründen

Die notwendigen Voraussetzungen solltest du nämlich in jedem Fall mitbringen, bevor du dich tatsächlich selbstständig machst:

  • Die Idee: Ohne die zündende Geschäftsidee ist noch kein erfolgreiches Unternehmen vom Himmel gefallen. Ein Plan, wie ein Angebot geschaffen wird, das für Kunden interessant ist, sollte von Anfang an vorhanden sein.
  • Die eigene Tauglichkeit: Nicht nur die fachliche Kompetenz, um das jeweilige Marktsegment zu bedienen ist wichtig – sondern auch deine unternehmerischen Fähigkeiten. Diese kommen in der Selbstständigkeit stets zu den täglichen Pflichten hinzu.
  • Die Marktsituation: Es muss zwar nicht immer eine bahnbrechende, neue Vision sein, die deinem Unternehmen zu Grund liegt – aber zumindest der Raum für dich als weiteren Mitbewerber in der Branche sollte gegeben sein. Je nachdem, wie lokal die Bindung der Unternehmensidee ist, ergeben sich so verschiedene Möglichkeiten.

Wege in die Selbständigkeit

Für die Idee, auf der dein Unternehmen basiert, gibt es mehrere Möglichkeiten, die du auf Durchführbarkeit und Erfolgswahrscheinlichkeit überprüfen solltest. Für jeden ist der Ausgangspunkt unterschiedlich. Es ist also ganz individuell, welche Option für dich in Frage kommt – eine Art der Grundqualifikation solltest du jedoch dringend mitbringen.

  • Hobby zum Beruf machen: In manchen Fällen ist dies eine Idee, die dich zwar etwas Überwindung kosten, jedoch sehr erfolgsversprechend sein kann. Hast du aus persönlichem Interesse schon viele Jahre Praxiserfahrung auf einem bestimmten Gebiet gesammelt, kannst du eventuell die Freizeitbeschäftigung zum Geschäftsmodell umwandeln.
  • Im gelernten Beruf selbstständig machen: Möchtest du im eigenen Fach bleiben, hast du als Angestellter nicht immer die richtigen Chancen verfügbar. Dann kann es der richtige Schritt sein, in der Branche zu bleiben und hier ein eigenes Unternehmen zu führen. Schließlich hast du den Vorteil, bereits auf viele Jahre professionelle Erfahrung zurückblicken zu können. Ein entsprechender Abschluss oder ein Meistertitel ist für Investoren und Kundenvertrauen sehr hilfreich.
  • Branchenfremd einsteigen: Wenn du die richtige Marktidee hast und deiner Lernfähigkeit und den vorhandenen Soft-Skills vertraust, kannst du auch mit einem Quereinstieg erfolgreich sein. Bevor du diesen Schritt gehst, solltest du dich jedoch darum bemühen, mit Veteranen der Branche in Dialog zu treten, um deine Idee auf Herz und Nieren zu prüfen.

Selbstständig nach der Arbeitslosigkeit – geht das?

Steht eine bestimmte Idee, die sich gut vermarkten lässt und bei der du auf die eigene Tüchtigkeit vertrauen kannst, stellen sich an diesem Punkt noch einige weitere Fragen, die spezifisch für die Situation der Unternehmensgründung aus der Arbeitslosigkeit heraus sind.

Ein Grundproblem, das auf die meisten Personen nach einer längeren Zeit in der Arbeitslosigkeit zutreffen wird, ist besonders für Gründer ein Hemmnis: Es sind meist keine großen Rücklagen vorhanden. Diese sind sowohl für ein Startkapital bedeutend, als auch um die Zeit nach der Unternehmensgründung bis zur Lukrativität zu überbrücken.

Es ist nämlich nicht ungewöhnlich, dass einiges an Zeit vergeht, bevor ein frisches Business schwarze Zahlen schreibt. Nicht selten werden dann auch die ersten Gewinne sofort reinvestiert, um das Unternehmen voranzubringen. Damit trotz dieser finanziellen Schwierigkeiten die Zahlungsfähigkeit gewährleistet bleibt, opfern sich Gründer häufig auf und zahlen sich nur ein minimales Gehalt aus.

In der Zwischenzeit lebt man dann von Ersparnissen oder hat sich eventuell sogar vorbereitend auf die Unternehmensgründung einige Jahre lang ein dediziertes Geldpolster angespart. Für Gründer, die zuvor arbeitslos waren, dürfte dies seltener der Fall sein.

Doch glücklicherweise wird die Schaffung einer eigenen Existenz durch staatliche Maßnahmen gefördert, so dass es auch unter solchen erschwerten Umständen durchaus möglich ist. Gründungen werden unterstützt und eine erfolgreiche Eingliederung von vormals Unbeschäftigten in den Arbeitsmarkt ist auch im Interesse des Bundes.

Finanzielle Hilfen für Gründer

Alle öffentlichen Förderprogramme wie KfW-Kredite stehen grundsätzlich auch arbeitslosen Gründern zur Verfügung, falls man die jeweiligen Anforderungen entsprechend erfüllt. Doch das ist nicht immer ganz einfach, weshalb maßgeschneiderte Maßnahmen benötigt werden.

Daher gibt es bestimmte Förderprogramme, die für arbeitslose Gründer in Frage kommen. Die wichtigste Instanz an dieser Stelle ist die Bundesagentur für Arbeit, die dich als Arbeitssuchenden auch bei deiner Unternehmensgründung unterstützt.

Gründungszuschuss

Der so genannte Gründungszuschuss vom Arbeitsamt ist eine finanzielle Stütze, die von Gründern, die bis zur Arbeit im neuen Unternehmen Arbeitslosengeld I bezogen haben, angefordert werden kann. Bis zu fünfzehn Monate lang kann diese Förderung anhalten – der Zweck ist die Sicherung der Existenz während den finanziell schwierigen Phasen einer Neugründung. Eine monatliche Zahlung, die der Höhe des bezogenen Arbeitslosengeldes entspricht, plus eine Sozialpauschale von 300 Euro sollen das Überleben garantieren.

Doch da dies eine Unterstützung ohne Rückzahlung ist, bindet das Arbeitsamt diesen Zuschuss an bestimmte Voraussetzungen. Vor allem ist es den Behörden wichtig, dass deine Gründung keine verzweifelte Notlösung ist, sondern tatsächlich Hand und Fuß hat und somit langfristig Erfolgsversprechend ist.

Daher ist sowohl die Motivation und der eigene Antrieb, deine Geschäftsidee zu verfolgen, essentiell. Darüber hinaus ist auch die professionelle Eignung für das Vorhaben wichtig und wird vom Arbeitsamt überprüft. Nur, wenn du als geeigneter Unternehmer anerkannt wirst, kannst du den Gründungszuschuss erhalten.

Einstiegsgeld

Beziehst du jedoch ALG II, kannst du dieses Förderprogramm nicht mehr zur eigenen Unternehmensgründung nutzen. Die Alternative für diese Fälle ist das so genannte Einstiegsgeld. Dieses funktioniert grundlegend ähnlich wie der Gründungszuschuss. Hauptvoraussetzungen sind wieder die vorherige Arbeitslosigkeit und eine Neugründung eines wirtschaftlich tragfähigen Unternehmens.

Die Höhe der Förderungen hängt dabei davon ab, wie lange du davor bereits Arbeitslosengeld bezogen hast und wie groß deine Bedarfsgemeinschaft als Antragsteller ist. Ein Ehepaar mit einem Kind würde aktuell, wenn ein ALG II beziehender Ehepartner sich selbstständig macht, monatlich zusätzlich zur Regelleistung 267 Euro erhalten.

Warst du bereits mehr als zwei Jahre arbeitslos, erhältst du zusätzlich 20 Prozent der Regelleistung dazu, wodurch sich in diesem Rechenbeispiel die Förderung auf gut 343 Euro monatlich belaufen würde.

Bis zu zwei Jahre kann die Unterstützung mit dem Einstiegsgeld andauern. Nach einem Jahr wird die Förderung üblicherweise herabgestuft, falls überhaupt eine Förderungsdauer über zwölf Monaten angesetzt wurde. Auch hier wird im Vorfeld geprüft, wie seriös deine Gründungsidee einzuschätzen ist.

Diese beiden Arten der Förderung müssen vor der Neugründung beantragt werden, sonst ist es nicht mehr möglich, den Zuschlag zu erhalten.

Teil des Angebots des Arbeitsamtes sind aber auch Beratungen und Seminare (unter anderem hier zu finden), die du auf jeden Fall in Erwägung ziehen solltest. Hast du noch zu wenige Qualifikationen im kaufmännischen Bereich, musst du eventuell bestimmte Kurse besuchen, um dich für den Zuschuss zu qualifizieren.

Zur weiteren Finanzierung: Fremdkapital beschaffen

Die Förderungsmöglichkeiten sind durchaus gut dafür geeignet, deine alltäglichen Kosten zu decken, während deine selbstständige Tätigkeit noch in den Kinderschuhen steckt. Doch ein Unternehmen braucht immer eine Menge Kapital für alle nötigen Investitionen, welche du alleine dadurch meist nicht decken kannst.

Da es besonders aus der Arbeitslosigkeit heraus sehr schwer sein kann, diese Beträge zu stemmen, musst du dir üblicherweise mit Kapital aus anderen Quellen aushelfen. Dafür sind Kredite von Förderbanken üblicherweise gut geeignet, da sie speziell für Selbstständige zugeschnittene Förderungsangebote haben.

Diese und andere Angebote zur Finanzierung sind jedoch üblicherweise an bestimmte Voraussetzungen gebunden, die insbesondere für Bezieher von ALG I und II eventuell nicht erfüllbar sind – die persönliche Bonität ist zumeist sehr wichtig. Als Alternative, vor allem, wenn nicht verschiebbare Zahlungen oder sehr wichtige Investitionen anstehen, gibt es natürlich verschiedene Möglichkeiten, Sofortkredite auch bei nicht optimaler Bonität zu beziehen.

Spätestens, wenn sich abzeichnet, dass dein Unternehmen langfristig Erfolg haben wird, sind Darlehen aller Art Investitionen in die Zukunft. Wenn du damit eine Aufbauphase überwinden kannst, sind auch solche Anleihen eine gute Option zur Überbrückung von Finanzierungsproblemen.

Die eigene Leistung ist die Grundlage

Bei einer selbstständigen Tätigkeit kommt es letztendlich immer darauf an, wie viel Schweiß und Herzblut in die Sache gesteckt wird – diesbezüglich sind vor allem die ersten paar Jahre deutlich intensiver als die meisten Jobs als Angestellter.

Die Gründung eines neuen Unternehmens ist in jedem Fall eine komplexe Angelegenheit, in der du sehr viele Aspekte beachten musst. Je detaillierter und umfangreicher du deinen Weg im Vorfeld planst, umso größer sind deine Erfolgschancen. Schon ab der Entwicklung der ersten Ideen solltest du wichtige Schritte berücksichtigen und im Detail durchdenken. Je strukturierter du dabei vorgehst, umso eher stößt du auf mögliche Schwachpunkte deines bisherigen Konzepts und kannst rechtzeitig gegensteuern.

Denn selbst, wenn du die richtige Idee gefunden und den Markt auf alle Risiken und Potentiale abgeklopft hast, kann es leider immer noch dazu kommen, dass der Umstieg in ein selbstständiges Leben scheitert. Besonders für ehemals Angestellte, die ein Unternehmen gründen, um der Arbeitslosigkeit zu entgehen, kann man die Wichtigkeit der eigenen Persönlichkeit für den Erfolg kaum überbewerten.

Stichwort Notgründung

Diese Frage wird nicht ohne Grund von den Sachverständigen des Arbeitsamtes gestellt, wenn du dich für eine Förderung bewirbst: Wie viel Überzeugung steckt dahinter? Ob du wahrhaftig von deiner eigenen Idee überzeugt bist und die Vision mit Herzblut umsetzen möchtest ist einer der größten Faktoren für eine langfristige Motivation.

Nur, wenn die Moral und die kreative Energie dauerhaft auf einem hohen Niveau sind, wirst du ein erfolgreicher Unternehmer werden.

Knapp zehn Prozent aller Startups werden jedoch aus der Notwendigkeit heraus gegründet. Wenn du dir die Gründung als einfachen, komfortablen Ausweg aus der Arbeitslosigkeit vorstellst, dürftest du schnell ein unbequemes Erwachen erleben. Auch, wenn es eine reine Notgründung als letzter Ausweg ist, kann die fehlende Überzeugung auf Dauer spürbar werden.

Du solltest dir also wirklich ganz sicher sein, dass du die Geschäftsidee als solche wirklich schätzt und viel Wert auf eine erfolgreiche Umsetzung legst. Hast du schon zuvor für eine längere Zeit darüber nachgedacht, dich damit selbstständig zu machen, ist dies eine gute Voraussetzung.

Hast du das Zeug zur Unternehmensführung?

Auch dieser Punkt kommt noch ins Spiel. Wenn sicher ist, dass du von der eigenen Idee überzeugt bist, können dennoch deine eigenen Kompetenzen ans Limit gebracht werden, besonders, wenn das Unternehmen schnell wächst. Dabei solltest du zwei Dimensionen beachten, in denen sich das Arbeiten in Selbstständigkeit stark vom bekannten Arbeitsalltag im Fach unterscheidet:

Knowhow

Als Führungsperson hast du es sowohl mit Verwaltungsaufgaben und schwierigen Entscheidungen zu tun, als auch mit Aspekten, die ein soziales Fingerspitzengefühl verlangen.

Buchführung, Personalwirtschaft, Verhandlungen mit Kunden und Geschäftspartnern und Ressourcenallokation – all diese Aufgaben werden auf lange Sicht die grundlegenden Wertschöpfungsprozesse überschatten. Du verbringst dann mehr Zeit im Büro als in der Werkstatt.

Viele werdende Unternehmer werden nach und nach mit mehr Aspekten der Geschäftsführung konfrontiert, wodurch es zumindest teilweise ein Learning-By-Doing-Prozess ist. Dennoch solltest du selbstbewusst sagen können, dass du derartigen Aufgaben gewachsen bist. Kurse und Seminare zur Weiterbildung in diesem Bereich können also eine gute Idee sein.

Aufwand

Auch der große zeitliche Aufwand und die Belastung, die auf dich in der Selbstständigkeit zukommen können, solltet du nicht unterschätzen. Die klassische Arbeitswoche mit 37,5 Stunden ist meistens ein Fremdwort – nicht umsonst gibt es das Vorurteil, dass Selbstständige rund um die Uhr arbeiten.

Zudem lastet der Druck bei Deadlines und schwierigen Aufträgen eventuell viel schwerer auf Geschäftsinhabern, als du dir das als Angestellter zuvor vorstellen konntest. Darauf solltest du dich auf jeden Fall einstellen. Diese Strapazen werden von hochmotivierten Geschäftsführern für gewöhnlich in Kauf genommen.

Sowohl, weil man aus Überzeugung das eigene Unternehmen um jeden Preis voranbringen möchte, als auch, weil bei einer erfolgreichen Marktetablierung am Ende ein lukratives Geschäft winkt: Es ist als Investition in den eigenen Traum und für die Zukunft zu verstehen.

Exkurs: Die richtige Unternehmensform auswählen

Ein wichtiger Punkt bei der Unternehmensgründung ist die Wahl der richtigen Rechtsform. Jede davon hat verschiedene Eigenschaften und damit je nach Art des Unternehmens Vor- und Nachteile.

Wenn du aus der Arbeitslosigkeit heraus in die Selbstständigkeit übergehst, wirst du sehr früh mit dieser Frage konfrontiert und solltest dir also dringend einen Überblick über die jeweiligen Unterschiede machen. Steuerliche Aspekte, aber auch die eigenen Rechte und Pflichten werden bedeutend davon beeinflusst.

Bist du überzeugt von deiner Idee?

Eine Selbständigkeit auf die Beine zu stellen ist immer eine große Herausforderung. Aus einer Arbeitslosigkeit heraus gibt es unter Umständen besondere Hürden zu bewältigen. Neben der Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt: Die eigene Überzeugung vom Geschäftskonzept. Mitunter ist es nicht einfach, sich aus der bisherigen Situation heraus an die neuen Aufgaben heranzutrauen und die vielfältigen und notwendigen Schritte energisch in Angriff zu nehmen.

Andererseits kann eine Gründung gerade für Menschen, die zuletzt länger arbeitslos waren, eine gute Möglichkeit darstellen, endlich wieder im Berufsleben Fuß zu fassen. Die Aussicht auf Erfolg kann ein sehr guter Motivator sein und ungeahnte Kräfte mobilisieren.

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Dominik Kunze
Dominik Kunze studierte Betriebswirtschaft und Medienwissenschaften und arbeitet als Berater in verschiedenen Consultingagenturen. Neben etablierten Unternehmen gehören inzwischen auch immer mehr Startups zu seinem Kundenkreis. Er hilft mit seinem Expertenwissen bei der Suche nach der geeigneten Finanzierung oder bei der Erstellung eines Geschäftskonzeptes. Hin und wieder verfasst er Ratgeberbeiträge für unterschiedliche Businessportale.

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