Vom Pessimisten zum Optimisten: So änderst du dein Mindset

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Vom Pessimisten zum Optimisten: So änderst du dein Mindset
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Es ist die Entscheidung, die die Woche einer Führungskraft prägt. Jede Entscheidung, die du triffst, ist auch gleichzeitig eine Chance – wirst du ein Krieger oder Verlierer sein? Wirst du die Woche rocken, oder wird sie dich fertig machen? Wähle jetzt und wähle weise.

Das macht einen Pessimisten aus

Du bist ein Pessimist, wenn du zwanghaft besorgt bist, was passieren könnte. Prüfe stets ob es Neuigkeiten der Regierung gibt, lies jeden Meinungsartikel, suche verzweifelt nach aktuellen Nachrichten. Ärgere dich über die Probleme der Welt, ob sie dich nun betreffen oder nicht. Sei besorgt, indem du Pessimismus in die Zukunft projizierst und fälschlicherweise glaubst, dass das, was jetzt schief läuft, für immer da sein wird.

Sei ein Verlierer, indem du dich in deinen Bunker verkriechst, abwartest und darauf wartest, dass sich das alles in Wohlgefallen auflöst. Sorge dich so sehr darum, das Falsche zu tun, dass du stattdessen nichts tust. Befürchte stets, dass keine bessere Zukunft vor dir liegt, und akzeptiere, dass die Dinge schrecklich sind und wahrscheinlich immer sein werden.

Verliere jegliches Selbstwertgefühl, verkaufe dich und deine Produkte unter Wert. Senke deine Standards und überzeugen dich selbst davon, dass du Glück hast, überhaupt irgendetwas zu haben. Biete starke Rabatte an. Strebe die Gewinnschwelle an. Lass deine Sorge zu einem „Knappheits-Mindset“ führen, indem du überzeugt bist, dass es nie genug für alle geben wird.

Denke an die guten alten Zeiten zurück und wünsche dir, du wärst wieder da. Bete für den Normalzustand. Träume davon, wie gut die Dinge früher waren. Habe Angst, dass sie nicht mehr so gut sein werden. Mache dir Sorgen, dass das alles auf deinen Schultern liegt und dass die Leute auf dich zählt. Spüre das Gewicht dieses Drucks. Glaube, dass sie ohne dich hilflos sind und sorge dich noch mehr. Überschätze die Konkurrenz und unterschätze deine Fähigkeiten. Lass dich vom Hochstapler-Syndorm leiten. Deine Spekulationen sind von Angst geprägt.

Deine Gedanken formen dein Handeln und dein Mindset. Du erwischst dich manchmal dabei, wie du dich in sorgenbasierten, wenig hilfreichen Denkmustern verfängst? Brich aus diesen aus, bevor sie deinen Gegenwart und deine Zukunft steuern.

Das macht einen Optimisten aus

Sei ein Krieger, indem du mit dem unzweifelhaften Glauben aufwachst, dass du voll und ganz in der Lage bist, alles zu überstehen, was man dir entgegenwirft. Nicke dir selbstbewusst zu. Finde Gefallen daran, dich an Herausforderungen heran zu wagen und zu meistern. Sei nicht überrascht, wenn du es nicht schaffst. Sag dir selbst, dass dies ein Test ist. Handle entsprechend.

Schlafe jede Nacht tief und fest, denn du weißt, dass du morgen dein Bestes geben wirst. Nimm die Chance wahr, neu anzufangen. Erkenne, dass auf ein paar Schritte zurück auch ein paar Schritte nach vorn folgen können. Mache es genauso, aber besser. Antifragil. Finde Spaß und Leidenschaft wieder.

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Lass keinen Stein auf dem anderen. Stell alles in Frage:

  • Warum hat das nicht funktioniert?
  • Wie kann ich mich verbessern?

Finde Wege, auf denen du vorankommen kannst. Fahre mit den bemerkenswerten Ideen fort und stell alles andere beiseite. Ruf dein Team zusammen. Inspirieren es dazu, über sich selbst hinaus zu wachsen. Übernimm nicht deren ganze Arbeit. Stärke deine schwächsten Glieder und verringere deine Verluste.

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Vergiss die Nachrichten. Vergiss Meinungen und Vorurteile. Du weißt sicher, dass 80 Prozent davon in deiner Hand liegt und die restlichen 20 Prozent nicht absehbar sind. Konzentriere dich auf die 80 Prozent.

Sei offen für Neues, verschließe dich nicht vor Verbesserungen. Nimm Ratschläge nur von denen an, deren Kritik dich weiterbringt.

Eines Tages wirst du auf die Woche, die vor dir liegt, zurückblicken und beurteilen, was du getan hast. In dieser Entscheidung liegt die Chance, sie zu der Woche zu machen, in der sich alles geändert hat. Mache sie zu der Woche, in der ein Schalter umgelegt wurde und du über dich hinausgewachsen bist. Schau darauf zurück, dass es das Beste war, was dir je passiert ist. Staune darüber, zu wie viel du fähig warst. Entscheiden dich dafür, ein Optimist zu sein, kein Pessimist. Wiederhole es.

Dieser Artikel wurde von Jodie Cook auf Englisch verfasst und am 06.06.2020 auf www.forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren Lesern zu relevanten Themen austauschen können!

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