Conversion Rate mit einem optimierten Online-Auftritt steigern

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Customer Relationship Management: Mach deine Kunden happy!
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Wir sind daran gewöhnt, dass wir online Informationen oder Produkte, die wir suchen, schnell und einfach finden. Finden wir etwas nicht, entsteht schnell Frustration. Auch mangelnde Informationen, eine nicht optimale Nutzerfreundlichkeit der Website, fehlerhafte Anzeigen oder ein nicht intuitives Design frustrieren uns und haben Einfluss darauf, wie wir ein Unternehmen wahrnehmen. Besonders bei Online-Shops können solche Faktoren den Unterschied zwischen Kauf oder Abbruch ausmachen. Je mehr Prozent der Besucher etwas kaufen oder aktiv nach einem Angebot anfragen, desto höher ist letztlich der Umsatz. Dies nennt man die Conversion Rate (CRO=Conversion-Rate-Optimierung). Welche Punkte hierbei besonders wichtig sind, verraten wir dir.

User Experience ist ein entscheidender Faktor

Das Ziel der User Experience ist, das Design einer Website klar, übersichtlich und einheitlich zu gestalten, sodass der Kunde schnell zum Ziel kommt.

In anderen Worten: Die Navigation auf einer Website sollte einfach und so nutzerfreundlich wie möglich sein. Die Erfahrungen, die der User mit der Websitemacht, beeinflussen unmittelbar auch die Conversion Rate. Gibt es z.B. keine klare Strukturierung oder Filterfunktion und der User muss ewig suchen, wird er schnell frustriert sein. Hat er dann endlich das Produkt gefunden, aber es gibt nur eine Zahlungsoption, bricht er den Einkauf womöglich ab. All das führt zu einer negativen User Experience und der Kunde wird vermutlich nie wieder auf die Website gehen. Ein User muss auf Anhieb auf der Website das finden, wonach er sucht, nur so kann auch die Conversion Rate gesteigert werden.

Ein nutzerfreundliches Design

Auch die besten Inhalte können ungesehen bleiben, wenn das Design der Website amateurhaft wirkt.

Hier sind ein paar grundlegende Fehler zu vermeiden:

  • Schlecht lesbare Schriftarten, Rechtschreib- und Grammatikfehler oder das Verwenden zu vieler Farben. Diese Punkte vergraulen Nutzer und sorgen für Misstrauen.
  • Das Gleiche gilt für eine überdesignte Website, auf der sich der Nutzer vielleicht verliert. Beim Design ist weniger mehr.
  • Außerdem sollte es die Identität des Unternehmens widerspiegeln. Hierbei ist die Optik nicht entscheidend. Eine gut konvertierende Website muss nicht zwingend schön sein, sie muss funktionieren und intuitiv verwendbar sein. Oft spielen sogar psychologische Faktoren eine Rolle und können Websitebesucher unbewusst beeinflussen.

Heutzutage gilt mobile first

Etwa 70 Prozent der Verbraucher nutzen das Internet auf ihrem Smartphone, meist sogar von unterwegs.

So ist die mobile Nutzung für die Conversion Rate ein entscheidender Faktor: Einkäufe werden getätigt, Tickets für ein Konzert gekauft oder eine Reservierung für den Abend gemacht. Nicht zu vernachlässigen ist auch die Recherche mit dem Smartphone. Kommt einem eine Idee, greift man schnell in die Tasche und sucht das entsprechende Produkt oder sammelt Informationen. Wenn Verbraucher in dieser Phase auf einen Shop gelangen, der nicht für die mobile Nutzung ausgelegt ist, wird der Kauf höchstwahrscheinlich abgebrochen.

Daher ist ein responsives Webdesign essenziell, sowohl für die Conversion Rate als auch für die Suchmaschinenoptimierung. In der Conversion-Rate-Optimierung ist es empfehlenswert, Prozesse auf der Website von verschiedenen Gerätetypen aus getrennt zu betrachten. So kann man sichergehen, dass auch wirklich von jedem Gerät aus alle Buttons und Inhalte gut lesbar und verwendbar sind.

EXTRA: Mobile Website optimieren: Was ist zu beachten? [+Infografik]

Auf das Google Ranking kommt es an

Der begehrteste Platz ist die Seite 1 bei Google. Wenn die Website nach einer Suche hier erscheint, erhält die Seite vermutlich mehr Besucher, was die Wahrscheinlichkeit einer Conversion steigert. Der Suchalgorithmus entscheidet, wie hoch eine Website rankt. Es sind bei Weitem nicht alle Kriterien dieses Algorithmus bekannt, was die Suchmaschinenoptimierung teilweise schwierig gestaltet.

Allerdings gibt es ein paar Faktoren, die das Ranking beeinflussen können, darunter die Inhalte und auch die Usability der Website. Der Content auf einer Website sollte die Suchanfrage des Users zufriedenstellend beantworten, nur so kommt die Domain für die Anfrage überhaupt infrage. Er sollte aussagekräftig sein und einen klaren Mehrwert bieten. Interne Verlinkungen helfen dabei, User länger auf der Website zu halten und dem Nutzer zusätzliche relevante Informationen zur Verfügung zu stellen. Die Aufenthaltsdauer eines Nutzers auf einer Website und auch die Conversion Rate, werden von Google als positive Nutzersignale interpretiert und können somit das Ranking der Seite positiv beeinflussen. Ein gut durchdachter Konvertierungsprozess auf der Website, der stetig verbessert wird, kann also die Conversion Rate erhöhen, dabei das Ranking verbessern und somit für mehr Nutzer auf der Website sorgen.

Antje Stensel
Antje Stensel ist Teamleiterin der Abteilung Performance Marketing und Offpage-SEO in der Online-Marketing-Agentur SEO-Küche. Die Medienfachwirtin ist bereits seit 6 Jahren Teil der SEO-Küche. Im Bereich Social Media zählt für sie besonders die richtige Mischung aus kreativen Inhalten und datenorientierten Ads-Kampagnen.

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