Social Media: 7 kostenlose Tools für mehr Sichtbarkeit

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Social Media: 7 kostenlose Tools für mehr Sichtbarkeit
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Für viele Unternehmen stellten auf dem Höhepunkt der Corona-Krise die Social-Media-Kanäle die einzige Möglichkeit dar, mit Kunden und Fans in Kontakt zu bleiben. Entsprechend sind in den letzten zwei Monaten die Nutzungszahlen auf Facebook, Instagram und Co. stark angestiegen.

Angesichts der Vielzahl an Inhalten von Marken, die über die entsprechenden Plattformen kommunizieren, wird es jedoch umso schwieriger, sich entscheidend von der Konkurrenz abzuheben. Wir stellen 7 kostenlose Tools vor, mit denen genau das gelingen kann.

Google Trends und Glimpse: Hypes frühzeitig erkennen

Wer dieser Tage in den Sozialen Netzwerken den Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Nutzer für sich entscheiden will, der muss vor allem eines tun: genau hinhören. Denn um relevante Themen zu besetzen und den richtigen Ton zu treffen, ist es entscheidend zu verstehen, was die Zielgruppe umtreibt und sie bewegt.

Zwei Tools machen effektives Social Listening möglich: Google Trends als traditionelle Variante und Glimpse als “Newcomer-Tool”. Beide Lösungen ermöglichen detaillierte Analysen darüber, welche Nutzergruppen sich in welchen Regionen für welche Themen interessieren. Der Nutzen liegt auf der Hand: Marketing-Verantwortliche und Social-Media-Manager können mögliche Hypes früh erkennen und entsprechende Content-Strategien vorbereiten.

AdSpy: Die Konkurrenz im Blick

Auch wenn angesichts der angespannten globalen Lage das Miteinander von Marken derzeit eine große Wertschätzung in der Öffentlichkeit erfährt, ist es für den wirtschaftlichen Erfolg weiterhin entscheidend, die Konkurrenz im Blick zu behalten. Das gilt insbesondere für ihre Kommunikation im Werbeumfeld – um auf Themen aufzuspringen oder bestimmten Botschaften mit einem Augenzwinkern zu kontern.

Ein noch relativ unbekanntes, aber sehr wirkungsvolles Ad Intelligence Tool ist AdSpy. Mit der Anwendung können auf Basis zahlreicher Filterfunktionen Social-Media-Anzeigen thematisch recherchiert und Daten entsprechend analysiert werden. Mehr als 87 Millionen Anzeigen aus über 200 Ländern, in 88 unterschiedlichen Sprachen – angesichts der schieren Masse an Werbebotschaften sind hilfreiche Insights nahezu garantiert.

Unsplash: Starke Bilder sprechen lassen

Wer seine Follower bei Laune halten will und das Wachstum seiner Community fördern möchte, kommt um eine authentische und gleichzeitig professionelle Bildsprache nicht umhin. Die Herausforderung: Nicht immer ist für jedes Thema geeignetes Material vorhanden. Oft fehlt es zudem an Inspiration, um Content stimmungsvoll zu visualisieren.

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Wer auf externe Bilder zurückgreifen möchte, sollte Unsplash ausprobieren. Dabei handelt es sich um eine riesige Datenbank an professionellen Fotos, die von den Urhebern freiwillig und kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Eine Schlagwortsuche ermöglicht es, die Auswahl zu spezifizieren. Kleiner Tipp: Auch wenn alle Fotos ohne Einschränkung verwendet werden können, freuen sich die Fotografen bei Nutzung ihrer Aufnahmen über eine namentliche Nennung.

Dazz: Beeindruckende 3D-Effekte kreieren

Snapchat oder Instagram kennen wir heute vor allem als soziale Netzwerke mit unzähligen Usern und Features. In ihrer jeweiligen Urform allerdings wurden beide Anwendungen vor allem dadurch bekannt, dass man Bildaufnahmen durch eine Auswahl an Filtern stimmungs- und humorvoll individualisieren konnte. Vergleichbare Tools mit einer ähnlichen DNA schlummern auch heute noch im App Store.

Eine Anwendung, mit der man etwa seine Fotos in spektakuläre 3D-Aufnahmen verwandeln kann, ist Dazz. Die Smartphone-App ist derzeit bei Usern wie Marken schwer angesagt und belegte Ende Januar im App Store sogar den ersten Platz bei den Downloads. Neben der Tatsache, dass Dazz ein kosteneffizientes Tool für charakteristischen Content ist, sorgt die Beliebtheit der Anwendung automatisch für einen Wiedererkennungswert beim Nutzer.

Zwei-Faktor-Authentifizierung: Mehr Sicherheit schaffen

Die letzten Wochen haben gezeigt: Wenn die Krise unerwartet zuschlägt, verliert so manches Unternehmen die Orientierung. Die Bewältigung akuter Probleme hat in turbulenten Zeiten verständlicherweise Vorrang – allerdings bleiben so oftmals elementare Themen wie die digitale Sicherheit von Organisationen auf der Strecke. Für Hacker wiederum ist das ein gefundenes Fressen.

Einige soziale Netzwerke bieten glücklicherweise die Möglichkeit, Business-Accounts zusätzlich vor Eindringlingen zu schützen. Facebook beispielsweise erkennt im Zuge seiner Zwei-Faktor-Authentifizierung, ob ein Verdächtiger gerade versucht, sich unerlaubterweise Zugang zu einem Konto zu verschaffen. Die Einrichtung ist kinderleicht:

  • im Anzeigenmanager unter „Sicherheit und Anmeldung“ einfach die doppelte Authentifizierung aktivieren.

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Bitly: Marketing-Aktivitäten detailliert tracken

Zum Schluss noch ein echter Geheimtipp. Nicht das Tool an sich, sondern die Vielfalt seiner Funktionen, der sich bisher nur die wenigstens bewusst gewesen sein dürften. Es geht um Bitly, ein Online-Tool, das vor allem dann zum Einsatz kommt, wenn ellenlange Web-Adressen dringend gekürzt werden müssen, um beispielsweise die maximale Zeichenanzahl eines Social-Media-Posts nicht zu überschreiten.

Stimmt, Bitly ist ein Link-Shortener, mit dem sich lange URLs viel kompakter darstellen lassen. Darüber hinaus ermöglichen die Links jedoch auch, den entsprechenden Traffic, der über sie generiert wird, detailliert zu tracken. Wer hat wann und wo auf welchen Link geklickt? Bitly weiß die Antwort!

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Jimmy Jakobsson
Jimmy Jakobsson ist Mitgründer und Geschäftsführer von Ingager, der größten auf Facebook spezialisierten Agentur in Europa und einer der europäischer Branchenführer im Facebook-Marketing. Die Mission von Ingager: Kunden dabei zu helfen, Umsatz und Markenbewusstsein zu steigern - und zwar durch den Einsatz datengesteuerter digitaler Marketing-Dienstleistungen, die auf firmeneigenen Technologien basieren. Dabei fokussiert sich Ingager ausschließlich auf die Plattformen Facebook, Instagram, Messenger WhatsApp und Workplace.

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