3 Tipps, wie Unternehmen ihren Bewerbungsprozess optimieren können

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Der Bewerbungsprozess ist die Visitenkarte eines Unternehmens, denn schon längst müssen nicht mehr nur BewerberInnen einen guten Eindruck hinterlassen. Die passenden Talente für das eigene Unternehmen zu finden wird immer schwieriger, denn die Konkurrenz schläft nicht. Und wenn die Corona-Pandemie uns eins gelehrt hat, dann das ArbeitnehmerInnen mehr von ihren ArbeitgeberInnen erwarten, als ein gutes Gehalt. Um dennoch einen guten Eindruck bei BewerberInnen zu hinterlassen und sie davon zu überzeugen den Vertrag bei dir zu unterschreiben, haben wir drei Tipps für dich zusammengestellt, wie du deinen Bewerbungsprozess dahingehend optimieren kannst. 

1. Mach dir bewusst, dass auch du den Bewerber überzeugen musst

Du hast es geschafft mit deiner Stellenausschreibung passende BewerberInnen auf dich aufmerksam zu machen – sehr gut! Der erste Schritt ist getan. Die passenden Talente, die dich mit ihrer Bewerbung überzeugt haben sind zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Nun beginnt die eigentliche Arbeit. Denn jetzt liegt es an dir dein Unternehmen in einem positiven Licht vorzustellen und die BewerberInnen davon zu überzeugen einen Arbeitsvertrag in deinem Unternehmen zu unterschreiben. Du musst dir immer bewusst sein, dass ein Vorstellungsgespräch keine Einbahnstraße ist. Denn nicht nur die BewerberIn muss dich von sich überzeugen, sondern auch du musst die BewerberIn von deinem Unternehmen überzeugen.

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2. Gestalte den Bewerbungsprozess möglichst einfach

Dass BewerberInnen zu einem Vorstellungsgespräch anreisen müssen, ist uns allen klar. Die meisten Unternehmen erstatten ihren BewerberInnen die Reisekosten im Nachhinein, aber der Prozess ist oft intransparent und langwierig. Die wenigsten Unternehmen haben die Möglichkeit, die Reisekosten direkt zu übernehmen und im Voraus zu bezahlen, da ihre Spesenmanagement-Lösungen und -Richtlinien dies nicht zu lassen. Das führt zu Frustration aufseiten der BewerberInnen und schließlich auch zu einem schlechten Eindruck vom Unternehmen. 

Besonders, wenn es um Stellen im Vertrieb beziehungsweise Außendienst oder Beratertätigkeiten geht, ist es wichtig, in diesem Bereich Kompetenz zu vermitteln. Denn hier werden auch später im Job-Alltag viele Fahrtkosten- oder Spesenabrechnungen fällig und der erste Eindruck von den internen Prozessen zählt. Machen BewerberInnen bereits beim Vorstellungsgespräch eine schlechte Erfahrung, sind sie weniger geneigt ein Jobangebot bei deinem Unternehmen anzunehmen. 

3. Nutze digitale Lösungen

Stellenausschreibungen werden auf diversen Online-Portalen hochgeladen und erscheinen nur noch sehr selten in der gedruckten Zeitung. Der erste Teil des Bewerbungsprozesses ist also schon digitalisiert. Warum nicht auch den weiteren Prozess digitalisieren?

Um auch die Rückerstattung von Reisekosten und Spesen digital zu optimieren, bietet sich eine digitale Lösung für das Spesenmanagement an. Bei Anbietern für digitale Spesenmanagement-Lösungen gibt es die Möglichkeit, dass auch Externe – also FreelancerInnen, BeraterInnen oder eben BewerberInnen – Fahrtkostenabrechnungen bei einem Unternehmen einreichen. Einmal hinzugefügt, kann jede Person von außerhalb des Unternehmens Ausgaben auf einer einmaligen Basis oder über einen bestimmten Zeitraum erstellen. So können im Bewerbungsprozess entstandene Fahrtkosten schnell, einfach und sicher  zurückgezahlt werden. Mit diesem Vorgehen sparst du am Ende Zeit und Geld und dein Unternehmen kann sich durch diesen unkomplizierten Rückerstattungsprozess von der Konkurrenz absetzen.

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Abschließend lässt sich also festhalten: Du hast es in der Hand, ob der Bewerbungsprozess erfolgreich ist oder nicht. Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran und die NutzerInnen erwarten immer mehr eine nahtlose und unkomplizierte User Experience. Natürlich erwarten das auch BewerberInnen bei ihren Bewerbungsprozessen, deswegen solltest du dich jetzt schon damit beschäftigen, wie du die Erwartungen deiner BewerberInnen erfüllen kannst.

Pierre Queinnec
Pierre Queinnec ist CEO von Jenji. Er hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Software-Branche und einen Abschluss als Ingenieur von der École Supérieure des Sciences Informatiques in Sophia Antipolis und von der McGill University in Montréal. Jenji ist einer der führenden Anbieter für professionelles Spesenmanagement in Unternehmen und bietet auf Basis einer eigenen Technologie Lösungen zur Verwaltung von Spesenabrechnungen, Pauschalentschädigungen und Berufskosten.

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