Mental ausmisten: 4 Anti-Stress-Tipps

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Mental ausmisten: 4 Anti-Stress-Tipps

Mental ausmisten: 4 Anti-Stress-Tipps

Loslassen heißt das Zauberwort. Um stressfrei und organisiert ins neue Jahr zu starten, hilft nur ein rigoroses Ausmisten. Das gilt vor allem für den eigenen Kopf. Erfolgreiche Menschen verfügen genau über diese Stärke. Sie besitzen die Fähigkeit, sich mit vielen Themen zu beschäftigen, ohne selbst in der Flut der Aufgaben und Entscheidungen unterzugehen. Sie beherrschen es, viele Dinge zeitgleich zu bewältigen, sogar voranzubringen, ohne gestresst zu sein. Doch wie gelingt das?

Stress beginnt im Kopf

Viele Menschen halten sich für belastbar. Doch was heißt das eigentlich? Überstunden machen, wenn zu viele Aufgaben anstehen? Den Überblick bewahren, auch unter hohem Druck? Nach einer Niederlage einen weiteren Versuch starten? Angesichts unseres Lebens auf der Überholspur, stellt sich die Frage: Wie sinnvoll ist Belastbarkeit überhaupt? Ist sie im Berufsalltag so ausgeprägt, dass ein Mitarbeiter alles auf sich nimmt, hat die positive Kompetenz negative Auswirkungen.


Umso wichtiger ist es, an der persönlichen Einstellung zu arbeiten, um tatsächlich so belastbar zu sein und zu bleiben, dass es für den Menschen und das Unternehmen gesund ist. Vier erprobte Strategien nehmen dem Stress Schritt für Schritt seine verhängnisvolle Macht:

1. Weniger vornehmen & einfach mal lachen

Nur wer sich klar über seine Ziele ist, kann sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren. Durch das Bewusstwerden, was man wirklich will, werden verschiedene Aufgaben schnell als unnötig wahrgenommen und du kannst sie loslassen.

Leichter fällt das mit einem Lachen. Das befreit und entkrampft, weil es im Körper Stresshormone abbaut. Lachen kann man über Ereignisse und auch über sich selbst – jeden Tag mindestens einmal, besser mehrmals. Denn: Nichts ist so ernst wie es scheint!

Mental Ausmisten: 4 Anti-Stress-Tipps

2. Vertrauen aufbauen & Beziehungen pflegen

Viele Menschen haben den Zwang, alles zu kontrollieren. Das verursacht Stress. Das Urvertrauen, dass am Ende alles gelingt, hilft, entspannter an Aufgaben heranzugehen. So kannst du dich ganz auf die Gegenwart einlassen.

Das Leben im Hier und Jetzt gelingt übrigens leichter, wenn du nicht alleine bist. Der Mensch braucht zwischenmenschliche Beziehungen. Regelmäßige Treffen und gemeinsame Unternehmungen mit Freunden, Bekannten und Verwandten bringen Ausgleich und Abwechslung.

3. Sich geistig reinigen

Den Körper täglich zu reinigen ist selbstverständlich. Wie wäre es also mit einer täglichen mentalen Reinigung? Schreib einmal alles, was dich nervt und blockiert, auf einen Zettel und vernichte diesen anschließend.

Ähnlich reinigend wirkt das Gespräch mit einer vertrauten Person:

Erzählte Sorgen verlieren an Kraft.

Und du besinnst dich wieder auf das Wesentliche. Die Gier nach immer mehr erhöht den Stresslevel. Die Wiederentdeckung der Bescheidenheit verhindert, dass Wünsche und Träume maßlos und unerfüllbar werden.

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4. Themen sortieren

Wenn du es schaffst, das was dich stört oder blockiert, erst einmal zu benennen und – sei es nur gedanklich – loszulassen, bist du der Lösung schon einen großen Schritt näher. Wie? Beim Schubladendenken oder Schubladenhandeln bekommt jedes große Problem, jede herausfordernde Aufgabe eine Schublade, ein Register, eine Mappe. Dort notierst du das Thema und den aktuellen Stand; eventuell auch, wer zur Lösung beitragen kann.

Wichtig ist es, den nächsten Schritt terminlich zu fixieren, also genau festzulegen, wann die nächste Aktivität erfolgt.

Der Vorteil: Mit jeder „Schublade“ lässt du ein Problem los.

Du hast für den Augenblick alles Notwendige angestoßen. Erst zum nächsten festgelegten Termin gehst du diese Aufgabe wieder an. Anstatt dich zu verzetteln und dadurch unter Stress zu geraten, bist du konzentriert und schaffst es, schneller mehr Themen zu bearbeiten. Sollte zwischenzeitlich etwas anfallen, das zu einer anderen Aufgabenstellung passt, weißt du wohin damit. Anstatt deine Probleme wieder einmal mit ins Bett zu nehmen, kannst du dem alltäglichen Stress mit Struktur und System begegnen.

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Loslassen lohnt sich

Alles loszulassen, was dich stresst, ist nicht immer einfach, aber eine Aufgabe, an der es sich lohnt, täglich zu arbeiten.

Bei aller Planung und Organisation – manchmal müssen wir das Leben aber auch einfach auf uns zukommen lassen.

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