Mangelnde Wertschätzung senkt Mitarbeiter-Loyalität

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In vielen Firmen fühlen sich Arbeitnehmer von ihren Chefs nicht genug wertgeschätzt. Die Folge: Ihre Loyalität zum Unternehmen nimmt ab.

Einer Umfrage der Personalberatung Rochus Mummert zufolge liegt das Problem in vielen Unternehmen vor allem in der mangelnden Kommunikation zwischen Führungskräften und ihren Mitarbeitern. So liege das letzte Personalgespräch bei fast jedem zweiten deutschen Arbeitnehmer mehr als zwölf Monate zurück. Gut jeder dritte Beschäftigte habe sogar zwei Jahre lang nicht mehr mit seinem Chef über berufliche Perspektiven gesprochen.

Laut Rochus Mummert sorgt das bei den Mitarbeitern nicht nur für unklare Jobperspektiven. Sie nähmen das Schweigen auch als fehlende persönliche Wertschätzung wahr. So glaubten rund 40 Prozent der befragten Arbeitnehmer, dass ihr Vorgesetzter nicht wisse, wie wichtig sie für das Unternehmen seien. Vor allem Leistungsträger reagieren darauf laut Rochus Mummert oft mit einem Loyalitätsabbau. Sie verließen das Unternehmen oft als erste.

Von Mitarbeitergesprächen erhoffen sich Mitarbeiter laut Umfrage konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung ihrer Kompetenzen. Das werde aber bei mehr als jedem zweiten Befragten selten oder nie thematisiert. Rochus Mummert zufolge können Arbeitgeber Leistungsträger aber nur dann an sich binden, wenn sie die Weiterentwicklung der persönlichen und fachlichen Kompetenzen ausreichend fördern. (uqrl)

(Quelle: www.rochusmummert.com)

(Bild: © PeskyMonkey – iStock.com)

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