Peak Performer: In 7 Schritten zu Spitzenleistungen

69
Peak Performer: In 7 Schritten zu Spitzenleistungen
© Jakub Jirsák - stock.adobe.com

Die meisten Unternehmer sind High-Performer, aber seien wir ehrlich: Leistung allein reicht nicht aus. Unsere Konkurrenten sind auch High Performer. Und oft haben sie mehr Ressourcen zur Verfügung.

Um die Nase vorn zu haben, müssen wir Peak Performer werden. Wir müssen noch ein oder zwei Gänge zulegen.

Mit diesen 7 Schritten wirst du zum Peak Performer.

Schritt 1: Fleiß

Fleiß bedeutet akribisch, aufmerksam und ausdauernd zu sein. Es geht um Entschlossenheit, Aktivität, Anstrengung, Schnelligkeit und Ernsthaftigkeit.

Wir können nicht in allem fleißig sein. Wir haben nicht die Zeit, Energie, Ressourcen oder Kraft, um in allen Dingen des Leben unermüdlich zu sein.

Also müssen wir Prioritäten setzen, wo wir fleißig sein wollen. Wir müssen uns entscheiden, in den Aktivitäten fleißig zu sein, die uns den höchsten Ertrag aus der Investition unserer Zeit, Energie und Ressourcen bringen.

Schritt 2: Überzeugung

Überzeugung bedeutet eine absolute Gewissheit, du darfst keinen Zweifel an einer Aktivität oder Sache haben.

Das Gegenteil von Überzeugung ist Zweifel, Misstrauen, Skepsis, Unsicherheit, Mangel an Vertrauen oder Angst. Sobald du eines dieser Gefühle hast, halte inne und frag dich ehrlich, was gerade schief läuft und warum das so ist.

Vielleicht hast du bereits viel in dein Unternehmen oder deinen Job investiert, so dass du denkst, es ist zu spät für eine Änderung. Aber ist es wirklich zu spät?

Wenn du mitten in einer schlechten Investitionsentscheidung steckst, wird es möglicherweise unangenehm sein, sich zurückzuziehen. Aber wenn du Zweifel an deiner Entscheidung hast, wird es auf lange Sicht schlimmer sein, an Ort und Stelle zu bleiben.

Das gilt für Jobs, Karrieren und Unternehmungen, aber auch für Beziehungen.

Schritt 3: Mut

Immer mutig zu sein, ist nicht leicht. Manchmal ist es ein einfacher Anruf, der dir Kopfzerbrechen und schlaflose Nächte bereitet.

Mut bedeutet, kühn, tapfer und furchtlos zu sein. Das Gegenteil von Mut ist Feigheit, Furcht und Angst. Aber wie kann man die eigene Angst überwinden? Das wird im nächsten Schritt behandelt.

EXTRA: Richtige Entscheidungen treffen: Mut, neue Wege zu gehen

Schritt 4: Wissen

Du musst nach dem spezifischen Wissen zu suchen, das du zur Lösung deines Problems benötigst. Beginne mit deine Lieblingssuchmaschine und du wirst mehr Informationen erhalten, als du verarbeiten kannst. Digitale Kurse sind auch ein guter Anfang, aber du wirst jemanden in der realen Welt finden müssen, der dir hilft, Erfahrungen zu sammeln. Es kann sehr effektiv sein, mit einem Coach oder Mentor zu lernen.

Wenn dir beispielsweise das Wissen über Marketing und Vertrieb fehlt, könntest du Bücher, Artikel und Blogs lesen oder einen Marketing-/Verkaufscoach engagieren.

Wissen macht dich selbstbewusster und mutiger.

Schritt 5: Selbstdisziplin

Selbstdisziplin bedeutet, sich selbst zu korrigieren oder zu regulieren, um sich zu verbessern. Du darfst nicht nachlässig, unaufmerksam oder halbherzig an die Dinge herangehen. Selbstdisziplin hängt von deinem Engagement für das ab, was du erreichen willst.

Schritt 6: Geduld

Geduld ist die Eigenschaft, die sich weigert aufzugeben.

Geduld ist die Qualität, die deine Überzeugung aufrecht erhält, wenn du deine Ziele verfolgst. Oder anders ausgedrückt: Deine Ziele erreichst du durch das Zusammenspiel von Überzeugung und Geduld.

Schritt 7: Liebe und Wohlwollen

Ohne Liebe und Wohlwollen wirst du nie zum Peak Performer. Wir alle waren schon einmal in einer Situation, sei es bei der Arbeit, auf dem Spielfeld oder bei einer gesellschaftlichen Veranstaltung, in der wir auf Unwillen, Kälte, Antipathie oder sogar offene Feindseligkeit gestoßen sind.

Wir alle wissen, dass wir andere so behandeln sollten, wie wir selbst behandelt werden möchten – mit Respekt, Höflichkeit und Freundlichkeit. Wir sollten die Menschen um uns herum mit Liebe und Wohlwollen überschütten, wann immer es möglich ist, und das aus rein egoistischen Gründen. Ja, du hast es richtig gelesen. Egal wie du das Gesetz des Pflanzens und Erntens formulierst, es ist immer noch ein Gesetz, und es wird dich vernichten, wenn du auf der falschen Seite stehst.

Es heißt: „Man erntet, was man sät“, „Was kommt, das kommt“ oder „Der Karma-Bus fährt vielleicht langsam, aber er hält immer an allen Haltestellen.“

Wie auch immer es formuliert wird, es ist ein universelles Gesetz und eine Garantie. Liebe und Wohlwollen oder Höflichkeit und Freundlichkeit kostet dich nichts, zahlt aber riesige Dividenden. Gemessen an der Rendite gibt es keine bessere Investition.

Dieser Artikel wurde von Andrew D. Wittman auf Englisch verfasst und am 12. März 2018 auf www.entrepreneur.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren LeserInnen zu relevanten Themen austauschen können.

unternehmer.de
unternehmer.de ist das Wissensportal für Fach- und Führungskräfte im Mittelstand, Selbständige, Freiberufler und Existenzgründer.

Kommentiere den Artikel

Bitte gib deinen Kommentar ein!
Bitte gib hier deinen Namen ein

Der Artikel hat dir gefallen? Gib uns einen Kaffee aus!