Business-Knigge: 5 Tipps für das Verhalten im Aufzug

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Business-Knigge: 5 Tipps für das Verhalten im Aufzug
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Stell dir vor, die Pandemie ist vorüber und wir dürfen wieder mit mehreren Personen den Fahrstuhl nutzen. Doch was ist das richtige Verhalten im Aufzug oder Fahrstuhl?

Vielen Menschen ist das Aufzugfahren unangenehm, besonders wenn er voll besetzt ist. Der Grund dafür ist die fehlende übliche Distanz zum Nachbarn. Statt mit einem Abstand von ca. 50 cm, steht man Schulter an Schulter dicht gedrängt auf kleiner Fläche. Das löst Unbehagen aus. Umso wichtiger ist es, diese Situation für alle so angenehm wie möglich zu gestalten.

Hier sind 5 Tipps für das richtige Verhalten im Aufzug:

1. Einsteigen und Aussteigen

Im Privaten haben Gäste, Damen, ältere Menschen und kleine Kinder den Vortritt.

Im Geschäftsleben betreten Vorgesetzte, Kunden und Gäste den Aufzug zuerst. Allerdings ist das bei großem Gedränge nicht immer praktikabel, sodass in dieser Situation der, der vorne steht, auch zuerst den Aufzug betritt.

Beim Aussteigen drängelt man sich nicht an anderen vorbei, sondern fragt, ob man durchgelassen wird. Genauso tritt man zur Seite wenn man bemerkt, dass eine Person den Aufzug verlassen möchte. Falls nötig, verlässt du kurz den Aufzug.

2. Begrüßung

Auch wenn die anderen Fahrgäste grimmig vor sich hingucken, grüßt du verbal oder mit einem Nicken und Blickkontakt beim Betreten des Aufzuges.

Menschen, die du kennst, begrüßt du mit Namen. Vielleicht fällt dir ein freundlicher Satz, passend zur Situation oder zum Anlass/Tag ein. Das entspannt die Situation.

Verlässt man den Aufzug, verabschiedet man sich freundlich.

3. Blickrichtung

Sicher kennst du das im Aufzug: Wo schaue ich nur hin? Augenkontakt schafft engen Kontakt, deshalb starre andere Mitfahrende nicht an.

Auf den Boden zu gucken wirkt unsicher und ist deshalb nicht zu empfehlen.

Am besten schaust du zur Tür. So fühlt sich niemand beobachtet oder belästigt und du wirkst souverän.

Achte darauf, dass du möglichst niemanden berührst oder gar anrempelst, denn niemand möchte ungewollten Körperkontakt. Lässt sich das wegen des Platzmangels nicht verhindern, ist es angemessen, wenn du zum Beispiel sagst: „Entschuldigung, ich muss Ihnen jetzt ein wenig auf die Pelle rücken.“

4. Unterhaltungen

Wenn du dich mit deinem Nachbarn unterhältst, sollte das leise geschehen, denn die anderen Mitfahrer hören wohl oder übel mit. Allerdings solltest du auch nicht tuscheln oder flüstern, das wirkt eher befremdlich.

Persönliche Themen oder Lästern sind an dieser Stelle tabu.

5. Höflichkeit

Höflich ist es, andere Mitfahrende zu fragen, in welche Etage sie möchten, um dann den entsprechenden Knopf für sie zu drücken. Das gehört zum guten Verhalten im Aufzug.

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Susanne Beckmann
Susanne Beckmann ist Business-KniggeTrainerin und gibt in Unternehmen über alle Hierarchieebenen hinweg Seminare über moderne Umgangsformen im Geschäftsleben. Tipps und Informationen speziell für Berufseinsteiger hat sie in ihrem Buch „#Benehmen“ zusammengefasst.

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