Börsen für Kryptowährungen im Vergleich

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Börsen für Kryptowährungen im Vergleich
Bild: © WorldSpectrum - pixabay.com

Bevor man sein Geld in eine Kryptowährung investiert, geht es zuerst einmal um die Frage, bei welcher Börse ein Konto eröffnet werden soll. Denn ohne Konto können auch keine Coins einer digitalen Währung gekauft werden.

Um einen Überblick zu bekommen, ist es ratsam, einen Vergleich der unterschiedlichen Börsen anzustellen. Nur so bekommt man eine Übersicht, welche Börse welche Kryptowährungen anbietet, wie hoch die jeweiligen Gebühren ausfallen können und welche sonstigen Besonderheiten zu berücksichtigen sind.

Empfehlenswerte Börsen: Ein Überblick

Coinbase, Coinbase Pro, LiteBit und Bitcoin.de sind die bekannten Marktführer. Bei Coinbase handelt es sich um eine leicht für Einsteiger zu bedienende Plattform, die unter anderem die Kryptowährungen Bitcoin, Litecoin, Ripple, Ethereum oder auch Zcash anbietet. Bei Coinbase Pro handelt es sich um eine Art „großen Bruder“ – diese Plattform wird vorwiegend von den professionellen Tradern genutzt.

LiteBit ist eine Börse mit einer sehr übersichtlich gestalteten Webseite und knapp 60 Kryptowährungen. Hier gibt es also – natürlich neben den altbekannten digitalen Währungen, so wie etwa dem Bitcoin – auch genügend unbekannte Kryptowährungen, in die investiert werden kann. Anders hingegen, wenn man sich für bitcoin.de, eine der bekanntesten Börsen im deutschsprachigen Raum entscheidet. Das Angebot ist überschaubar – zum aktuellen Zeitpunkt gibt es nur eine Handvoll Kryptowährungen.

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Welche Bitcoin-Börse überzeugt?

Oben angeführte Börsen sind allesamt seriös und empfehlenswert. Jedoch mag Coinbase, vor allem im direkten Vergleich, die Nase vorne haben. Die Registrierung ist einfach und schnell abgeschlossen; vor allem überzeugt der benutzerfreundliche Seitenaufbau.

Coinbase Pro, der große Bruder, steht nur in englischer Sprache zur Verfügung und soll in erster Linie den professionellen Trader ansprechen. Möchte man also mit Stops wie Limits traden, so ist es ratsam, sich für Coinbase Pro zu entscheiden. Anfänger hingegen sollten sich mit dem regulären Coinbase-Angebot befassen.

Eine Möglichkeit, die sehr wohl interessant ist, stellt LiteBit dar. Hier handelt es sich um ein Unternehmen aus den Niederlanden, das zwar mit einem dreistufigen Registrierungsprozess für eine längere Anmeldephase sorgt, jedoch als „Entschädigung“ richtig viele Altcoins anbietet. Die ideale Börse für all jene, die auch in eher unbekanntere Kryptowährungen investieren wollen.

Bitcoin.de, die wohl bekannteste Börse im deutschsprachigen Raum, kann ebenfalls Anfängern empfohlen werden. Zu beachten ist hier die recht dürftige Auswahl; wer jedoch in den Bitcoin investieren will, ist hier an der richtigen Stelle.

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Was ist dem Anleger wichtig?

Bevor man sich für eine der oben erwähnten Börsen entscheidet, sollte man sich selbst die Frage stellen, welche Anforderungen man an die Plattform hat:

  • Interessiert man sich für bestimmte Altcoins oder genügt es, wenn der Bitcoin im Angebot ist?
  • Konzentriert man sich auf die Gebühren oder akzeptiert man höhere Kosten – etwa im Zuge einer verbesserten Sicherheitsstruktur?

Kommen im Zuge des Vergleichs Zweifel auf, so kann man unter anderem auch einen der zahlreichen Erfahrungs- und Testberichte im Internet lesen.

Der Markt kann sich auch immer in die andere Richtung bewegen

Möchte man in den Kryptomarkt investieren, muss man sich von Anfang an bewusst machen, dass man auch Geld verlieren kann – ganz egal, wie vielversprechend die einzelnen Prognosen sind.

Denn der Markt kann sich, und das haben die letzten Monate wieder einmal gezeigt, plötzlich in die für den Anleger falsche Richtung bewegen.

Lag der Bitcoin noch zu Beginn des Jahres bei 3.000 US Dollar, so folgte dann ein Höhenflug bis zur 14.000 US Dollar-Grenze, die beinahe Ende Juni übersprungen wurde. Nun, Mitte Oktober 2019, liegt der Bitcoin nur noch bei 8.000 US Dollar.

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