GoDaddy-Umfrage: 3 zentrale Trends für die Digitalisierung von KMUs

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Diitalisierung: Mitarbeiterin arbeitet im Lager
GoDaddy-Umfrage: 3 zentrale Trends für die Digitalisierung von KMUs - Foto: © Gorodenkoff - stock.adobe.com

Bei allen Herausforderungen, die Covid uns beschert hat, muss eines festgehalten werden: Auf die Digitalisierung hat sich die Pandemie als Beschleuniger ausgewirkt – insbesondere beim Blick auf Kleinunternehmer:innen. GoDaddy hat die zentralen Entwicklungen während des letzten Jahres untersucht und die wichtigsten Trends zusammengefasst.

Die Effekte von Corona haben insbesondere die Digitalisierung von kleinen Unternehmen in Deutschland beschleunigt. Die Hälfte aller Kleinunternehmer:innen (51%) gibt an, dass sie durch die Pandemie ihren Umsatz steigern konnten. Das hat eine Umfrage* ergeben, die wir bei GoDaddy kürzlich durchgeführt haben. Aus den Daten lassen sich eindeutige Trends für die Digitalisierung von kleinen Unternehmen ableiten. Welche das sind, erfährst du im Folgenden.

EXTRA: Der Schlüssel zum Erfolg – die Digitalisierung verspricht großen Erfolg

1. Website als essentieller Kommunikationskanal

Die Motive für Kleinunternehmen, eine eigene Website zu erstellen, sind breit gefächert. 92 Prozent der Befragten stützen die Einschätzung, dass ein eigener Online-Auftritt die Sichtbarkeit des Unternehmens steigert. 85 Prozent der Befragten meinen, dass man auf diesem Weg neue Zielgruppen erreicht, während 84 Prozent sich Hilfe bei der Vermarktung der eigenen Produkte versprechen. Die Liste an Vorteilen, die eine eigene Website für kleine Unternehmen mit sich bringt, lässt sich beliebig fortführen. Neben der Tatsache, dass du über die Einbindung von Formularen oder Chatbots rund um die Uhr verfügbar bist und dein Unternehmen inhaltlich positionieren kannst, dient die Website vor allem als zentrale Plattform, über die du dir neue Kanäle erschließen kannst.

2. Unkompliziert und schnell zur eigenen Online-Präsenz

Selbst sind die deutschen Kleinunternehmer:innen: Während nur jede:r fünfte Befragte (20%) die Online-Präsenz von Mitarbeitenden erstellen lassen würde, würde jede:r Dritte (33%) externe Dienstleister:innen beauftragen. Die allermeisten Befragten (41%) würden selbst Hand anlegen und ihre Website selbst erstellen.

Bei der eigentlichen Umsetzung präferieren nur 16 Prozent der Umfrageteilnehmer:innen, ihre Seite selbst zu programmieren. 17 Prozent setzen auf WordPress als Technologie-Lösung, während fast jede:r Vierte (24%) einen Website-Baukasten bevorzugt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Neben einer einfachen und intuitiven Bedienung ermöglichen Baukasten-Lösungen dir vor allem, dein Business in kurzer Zeit online zu bringen und mithilfe zusätzlicher Tools zu skalieren.

3. Social Media und Plattformen als Wachstumschance

Wachstum beinhaltet auch, dass du für dein Unternehmen alle relevanten Plattformen identifizierst und dort präsent bist. Ein Blick auf die Umfrage zeigt, dass  42 Prozent der Befragten beim Vertrieb ihres Angebots auf Social Media setzen, während etwa jede:r Fünfte seine Produkte und Dienstleistungen über Plattformen wie Amazon, eBay oder Etsy (21%) verkauft.

Einen eigenen Online-Shop betreiben 19 Prozent der Kleinunternehmer:innen in Deutschland – ein vergleichsweise niedriger Wert. Dabei liegt hier eine einmalige Chance: Ein eigener Online-Shop gibt dir die Möglichkeit, deine Produkte und Dienstleistungen zu jeder Zeit und von überall aus anzubieten. Zudem kannst du hier ohne großes Risiko einen zusätzlichen Absatzkanal entwickeln, den du ideal mit Social Media verknüpfen kannst.

Fazit: Steigende Ansprüche unter Konsument:innen

Während 42 Prozent der Befragten aussagen, dass sie gestärkt aus der Pandemie hervorgehen, gibt mehr als jede:r Dritte an, dass das Unternehmen durch die Pandemie sogar gewachsen ist (34%). Ein durchaus überraschendes Ergebnis, das zeigt, dass Kleinunternehmer:innen, die online präsent sind, für ihre Bemühungen belohnt werden.

Die Stimmung ist also positiv, doch die Zukunft ist auch mit Herausforderungen verbunden: Der Bedarf, sein Unternehmen zu digitalisieren, ist durch die Pandemie deutlich gestiegen. Die Konsument:innen sind zudem anspruchsvoller geworden, weshalb Unternehmer:innen, die digital präsent sind, noch stärker darauf achten müssen, was ihre Zielgruppen sich von ihnen wünschen.

Sobald klar ist, was deine Kund:innen – und jene, die es werden sollen – von dir erwarten und du einen starken Partner im Boot hast, der das Wachstum deiner Marke ermöglicht, verfügst du über gute Voraussetzungen, um als Unternehmer:in erfolgreich zu sein.

*Über die Umfrage: Die europaweite Umfrage hat GoDaddy gemeinsam mit der Marktforschungsplattform Cint im März 2022 durchgeführt. Dafür wurden in Deutschland insgesamt 1.314 Entscheidungsträger:innen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) mit bis 50 zu Mitarbeitenden im Rahmen eines Online-Panels befragt.

Paul Ashcroft
Paul Ashcroft verantwortet als VP EMEA das Geschäft von GoDaddy für Europa, den Nahen Osten und Afrika. Dabei helfen ihm seine langjährige Erfahrung sowie Leidenschaft für Tech- und Digitalthemen. Vor seiner Zeit bei GoDaddy war er viele Jahre in der Gaming-Branche tätig.

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