Die wichtigsten SEO-Maßnahmen für ein besseres Google-Ranking

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Die wichtigsten SEO-Maßnahmen für ein besseres Google-Ranking
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Der folgende Artikel beinhaltet daher einen Überblick der wichtigsten SEO-Maßnahmen, welche das Google-Ranking deiner Website nachhaltig verbessern.

Die Position deiner Website zu relevanten Keywords in den Suchergebnissen (SERPs) ist ein entscheidender Faktor für den Geschäftserfolg. Besonders deutlich wird dies, analysiert man die Klickwahrscheinlichkeit der organischen Suche in Abhängigkeit des Rankings. Demnach fallen ca. 60 % der gesamten organischen Klicks auf das erste Suchergebnis. Position 2. erhält mit knapp 15 % der Klicks lediglich einen Bruchteil dessen. Hinzu kommt, dass nur die wenigsten NutzerInnen die zweite Seite der Google-Suchergebnisse zu Gesicht bekommen und im Durchschnitt lediglich 6,8% aller Klicks auf Google-Ads-Anzeigen fallen. Umso wichtiger wird ein möglichst gutes organisches Ranking in Suchmaschinen wie Google, um von möglichst viel relevantem Traffic zu profitieren.

Die wichtigsten SEO-Maßnahmen im Überblick:

1. Keyword Recherche

Die Keyword-Recherche bildet die Grundlage aller SEO-Maßnahmen und bestimmt maßgeblich, zu welchen Suchbegriffen deine Seite künftig gefunden werden soll. Jede Unterseite bzw. jedes Content-Piece sollte auf eine eindeutige Suchintention und ein Keyword bzw. eine Keyword-Gruppe optimiert sein. Um einen bestmöglichen Überblick aller für dich relevanten Suchbegriffe zu erhalten, lohnt es sich mehrere Tools zu nutzen. Zur Keyword-Recherche bietet sich beispielsweise der Google-Keyword-Planner an. Sogenannte LSI-Keywords (Latent Semantic Indexing Keywords) sollten sowohl bei der Recherche als auch beim Verfassen der Texte berücksichtigt werden. Sie lassen sich durch spezielle Tools ermitteln.

2. SEO-Basics und Grundlagen beachten

Wer absolute Grundlagen und Basics in Sachen Suchmaschinenoptimierung (SEO) beachtet und zudem relevanten Content mit eindeutiger Suchintention veröffentlicht, macht bereits vieles richtig. Dazu zählen Title-Tags und Meta-Descriptions als auch eindeutige H1-Überschriften, welche das Fokus-Keyword enthalten. Ebenso sollte eine einheitliche Seitenstruktur eingehalten und eine passende URL-Struktur gewählt werden. Die genannten SEO-Maßnahmen gelten als selbstverständlich und sind dennoch erwähnenswert, da sie die Grundvoraussetzung jedes guten Rankings bilden.

3. Longform Content

Die Textinhalte deiner Website sind der Grundstein einer jeden Suchmaschinenoptimierung. Das Internet besteht schließlich aus Content und die Aufgabe von Suchmaschinen wie Google ist es, (vereinfacht gesagt) diese Inhalte nach ihrer Relevanz zu sortieren und sie Nutzern passend zu jeweiligen Suchanfragen zu präsentieren. Ohne einzigartigen (Unique) Content geht es nicht. Wichtig bei „Longform Content“ ist, wie der Name bereits vermuten lässt, die Länge und der Informationsgehalt der Texte. Obwohl lange Texte nicht immer mit vielen darin enthaltenen Informationen einhergehen, besteht eine gewisse Korrelation zwischen der Länge und dem Informationsgehalt vieler Texte. Die Länge und der Inhalt des Textes zu einem bestimmten Keyword können sich an der bereits zum Keyword rankenden Seiten orientieren. Eine eindeutige Suchintention sowie die Vermeidung von Duplicate Content auf der eigenen Domain sollte dabei stets berücksichtigt werden.

4. Nutzung von Medien

Je nach Suchintention und Keyword sollten verschiedene Medienformate genutzt werden, um LeserInnen die Inhalte bestmöglich zu vermitteln. Neben klassischen Medien, wie Bildern (mit relevantem Alt-Tag), Auflistungen oder Infografiken sind beispielsweise Videos oder eingebettete Social Media Inhalte geeignet, welche zudem die Seitensitzungsdauer erhöhen und die Bounce-Rate minimieren.

5. Ladezeit, Core Web Vitals und User-Experience

Nutzerfreundlichkeit (Page Experience) ist ein immer wichtiger werdender Faktor im Bereich der Suchmaschinenoptimierung. Denn nicht nur Google gefällt eine kurze Ladezeit, sondern insbesondere die BesucherInnen deiner Website. Eine kurze Ladezeit, sowie die Berücksichtigung der Core-Web-Vitals, geht neben einem besseren Ranking oftmals einher mit einer höheren Conversionrate sowie einer niedrigen Absprungrate.

6. Strukturierte Daten

Strukturierte Daten sollten verwendet werden, um Inhalte für Google besser verständlich zu machen. Je nach CMS können strukturierte Daten mit einem Plugin in den Quellcode deiner Website integriert werden. Alternativ bieten sich kostenfreie Online-Tools an, um Schema-Markup Code zu generieren. Beliebte Schemata sind beispielsweise das FAQ-Schema oder das Aggregate-Rating-Markup, welche mit etwas Glück in den SERPs als Rich Snippet erscheinen und dort die CTR (Click-Through-Rate) positiv beeinflussen.

7. Autoritäre und relevante Backlinks aufbauen

Backlinks bzw. ein starkes und autoritäres Linkprofil sind als Teil der Offpage-Optimierung ein elementarer Bestandteil erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung. Wer langfristig gute Rankings erzielen möchte, sollte sich um den Aufbau hochwertiger und autoritärer Backlinks kümmern. Hierbei gilt jedoch: Qualität vor Quantität. Relevante und autoritäre Links sind im übertragenen Sinne wie eine gute mündliche Empfehlung anzusehen, welche ein Indiz für Suchmaschinen wie Google sind, dass deine Seite aktuelle und vertrauenswürdige Inhalte veröffentlicht.

Leon Grage
Leon Grage ist im Bereich Online-Marketing spezialisiert auf das Thema Suchmaschinenoptimierung tätig. Als SEO-Freelancer unterstützt er Unternehmer sowohl beratend als auch umsetzend dabei, mit einer größeren Sichtbarkeit in Suchmaschinen wie Google höhere Umsätze zu erzielen. Dank seines breit gefächerten Knowhows widmet es sich neben seiner Spezialisierung sowohl Google als auch Facebook-Ads. Auf seiner Website teilt er regelmäßig Einblicke und Wissenswertes rund um das Thema SEO.

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