3 Gründe, warum es dir egal sein sollte, was Kollegen von dir denken

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3 Gründe, warum es dir egal sein sollte, was Kollegen von dir denken
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Die Fähigkeit zu verstehen, wie sich andere Menschen fühlen, ist wichtig und eine Fähigkeit, die dir zugute kommen kann. Aber es gibt einen Punkt, an dem zu viel darüber nachzudenken, was deine Kollegen und Kolleginnen denken, deiner Karriere und dem Erfolg deines Unternehmens schaden kann. Hier sind drei Gründe, warum insbesondere erfolgreiche Menschen sich nicht darum sorgen, ihre KollegInnen zu verärgern:

1. Sich sorgen machen, was Kollegen denken, raubt Energie

Darüber nachzudenken, was andere Menschen fühlen, kostet Zeit und Energie. Wenn du anfängst, dir zu viele Gedanken über die Gefühle anderer zu machen, verbrauchst du Energie, die du besser nutzen könntest. Wenn du zu viel darüber nachdenkst, wie sich andere Menschen fühlen, z. B. über eine von dir getroffene Entscheidung, wird deine Produktivität sinken. Wenn du nicht produktiv bist, ist dein Unternehmen nicht produktiv.

Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, nimm dir ein paar Minuten Zeit, um ernsthaft darüber nachzudenken, wie deine Kollegen und Kolleginnen darüber denken könnten. Und dann mache weiter.

Erfolgreiche Menschen erkennen die Gefühle anderer, ohne sich in ihnen zu verlieren.

2. Es untergräbt den Respekt der Leute dir gegenüber

Es erfordert Führungsstärke, eine Entscheidung zu treffen oder einen Weg einzuschlagen, mit dem vielleicht nicht alle einverstanden sind oder den alle mögen, von dem du aber weißt, dass er die beste Entscheidung für das Team und die Organisation ist. Wenn deine Entscheidung große Veränderungen mit sich bringt, gilt der 20-60-20-Rahmen, bei dem:

  • 20 Prozent deine Entscheidung lieben werden
  • 60 Prozent mit der Entscheidung leben werden
  • 20 Prozent damit unglücklich sein werden

Berücksichtige, welche Auswirkungen deine Entscheidungen auf andere haben könnte. Außerdem solltest du dir darüber im Klaren sein, dass nicht jeder das, was du tun möchtest, unterstützen wird.

Wenn du dich zu sehr darum sorgst, wie andere Menschen sich fühlen, kann sich das negativ auf dein Verhalten und dein Urteilsvermögen auswirken. Darüber hinaus kann es deinen und den Erfolg deines Unternehmens untergraben.

Erfolgreiche Menschen haben das Selbstvertrauen und den Mut, die richtigen Entscheidungen zu treffen, unabhängig davon, wie andere Menschen darüber denken.

EXTRA: 6 Phrasen, die erfolgreiche Menschen niemals sagen würden

Erfolgreiche Fachleute wissen, dass sie zuhören müssen, was Kollegen und Kolleginnen zu sagen haben, um letztendlich Unterstützung für ihre Entscheidungen zu erhalten.

Berücksichtige, wie sich die Leute fühlen, aber lasse dies nicht der einzige Faktor sein, der deine Entscheidung beeinflusst.

3. Es kann Fortschritt und Ergebnisse behindern

Erfolgreiche Menschen wissen, dass die besten Entscheidungen in der Regel aus einem ausgewogenen Ansatz resultieren, der sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Faktoren berücksichtigt. Lasse nicht zu, dass die Gefühle anderer Menschen der entscheidende Faktor sind. Nutze Daten, um Geschäftsentscheidungen zu treffen. Eine Untersuchung hat gezeigt, dass datengetriebene Unternehmen ihre Umsatzziele mit 58 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit übertreffen als nicht datengetriebene Unternehmen.

Der Erfolg deines Unternehmens hängt davon ab, dass du nicht zulässt, dass Gefühle die Entscheidungen bestimmen, egal ob diese Entscheidung damit zu tun hat:

  • wen du für die Leitung eines Projekts auswählst
  • wo du entscheidest, die Ressourcen deines Teams zu investieren

Führungskräfte haben die Verantwortung, ein Ziel zu erreichen, das größer und wichtiger ist als die Gefühle jedes Einzelnen.

Es ist zwar wichtig, sich der Gefühle anderer bewusst zu sein und einfühlsam zu sein, aber die Gefühle anderer als die eigenen zu übernehmen, wird dich verletzen. Wenn du dich nur darum sorgst, deine MitarbeiterInnen zu verärgern, wird das deine Energie aufzehren, den Respekt untergraben, den die Leute vor dir haben, und den Fortschritt behindern. Denke daran: Es ist nicht dein Job alle glücklich zu machen!

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*Dieser Artikel wurde von Avery Blank auf Englisch verfasst und am 30. August 2020 auf forbes.com veröffentlicht. Wir haben ihn für euch übersetzt, damit wir uns mit unseren LeserInnen zu relevanten Themen austauschen können.

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